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7 (1867) (Ossa - Ryssel)
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ten Gegenden aber blühte der Stamm fort und zahlreiche Sprossen des-selben traten in die k. preuss. Armee. Friedrich Joachim v. Rathenow,der tapfere Yertheidiger des Feldes von Gräthen, in der Nacht vom8. bis 9. April 1761, starb an den dabei erhaltenen Wunden als Oberst.Im Feldzuge 1806, in welchem fünf Stabsofficierc dieses Namens in derArmee dienten, starb ein v. R. als Oberstlieutenant und Commandern*des Regiments v. Winning und nach Rauer waren 1857 im KönigreichPreussen gesessen: v. Rathenow, k. Oberstlieutenant a. I). auf Bieber-teich im Kr. Sternberg, und v. R., Hauptmann zu Berlin, auf Plaenitzim Kr. Ruppin.

v. Hagen, Beschreibung des Geschlechts v. Willmersdorf!', S. 21. N. Pr. A.-L. IV.S. 87. Freih. v. Ledebur, II. S. 258 und 59. Siebmacher, III. 113: v. lt., mit der un-richtigen Angabe: Schwäbisch. v. Meding , III. 506 und 507.

Rathgeb, Edle. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1743für Joseph Rathgeb, Residenten bei der Republik Venedig, mit: Edler v.,und von 1766 für Melchior Rathgeb, äusseren Rath und gewesenen,bürgerlichen Handelsmann in Wien, wegen seines Handelsbetriebes,ebenfalls mit: Edler v. Der Stamm des Letzteren blühte fort undin neuester Zeit war Vlncenz Edler v. Rathgeb, k. k. Hauptmann.

Alegerle v. Mühlfeld, S. 139.

Rathg-eber v. Rathenburg. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1816 für den k. k. Rittmeister vom Militairfuhrwesens-Corps,wegen 48jähriger Dienstleistung, mit: v. Rathenburg.

Megerle v. Mühlfeld , S. 247.

Rathlow, Ratlilov, Ratlov (in Silber eine rechte, rotlie Spitze).Altes, holsteinisches Adelsgeschlecht, eines Stammes und Wappens mitden v. Berckentin. Negendank und Plüskow. Nach Angelus tritt zuerst1392 Nicolaus R. urkundlich in einem der Stadt Oldenburg verliehe-nen Privilegium, so wie 1417 Heinrich R. in einer anderen Urkundeauf. Um dieselbe Zeit war Henning R. holsteinischer Rath, und einAnderer dieses Namens bald darauf Schlosshauptmann auf der InselFehmern. Emelin R. auf Voderkam und Sieverd R. auf Lensau kamenin dem dittmarschen Kriege um. Zu Anfange des 17. Jahrh. lebtennoch sieben männliche Sprossen des Stammes, und zu Anfange des18. Jahrh. war Emerentia v. Ratlow Conventualin des Klosters Preetz.Christian v. lt., um 1734 k. däu.-Geh. Conferenzrath und Jägermeisterin Jütland ein Sohn des k. dän. Kammerh. und Stallmeisters v. Rat-low, hatte sich in Dänemerk niedergelassen, nachdem er mit seinerGemahlin, Margaretha v. Gersdorff, Tochter des Reichshofmeistersv. G., etliche Güter unweit Aarlius bekommen hatte. Dieselbe starb1765 ohne männliche Nachkommen, und der Geschlechtsname und dasWappen kamen an den k. dän. Geh.-Rath. Schaclc, welcher sich seit-dem : Schack v. Rathlow schrieb.

AugtIi kolstein. Chronik, S. 200. Bucelini Stemmat. Germ. P. I. Gauhe , I. S. 1801und 18ü2. Zedier, 30. S. 1017: v. Itatlow. Siebmacher, III. 154: Rathlaw, Holsteinisch.

v. Wrstphalen, Monum. ined. IV. Tab. 19, Nr. 39: Sigillum Henrici de Rathelove de 1315.

v. Meding, III. S. 507 und 508.

Rathsainliausen zu Elieinveyr (in Roth ein silberner, mit einemgrünen Balken belegter Schild, oder auch Schild silbern mit einemgrünen Balken, ohne Schildesrand und nach einem Receptibilitäts-