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7 (1867) (Ossa - Ryssel)
Entstehung
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Boden eine, rechts wie links, von je einem goldenen Sterne begleitetesilberne Burg mit 2 gezinnten Thiirmen, zwischen welchen eine bren-nende Granate schwebt). Erbländ. - österr. Freiberrnstand. Diplomvom 10. März 1818 für Joseph Franz Carl Edlen v. Rath, Oberstenund Commandanten des k. k. 37. Infanterieregiments Andreas Freih.Märiässy de Markus et Batislalva. Der Empfänger des Diploms, geb.1772 zu Budweis und gest. 1852 als k. k. Geh.-Rath und Feldzeug-meister in Pension ein Sohn des 1807 wegen 48jühriger Dienst-leistung mit dem Prädicate: Edler v. in den erbländ.-österr. Adelsstandversetzten pensionirten k. k. Hauptmanns der Artillerie und Oberver-pfleger-Verwalters Jobann Theophil Rath, aus der Ehe mit einer ge-borenen Hawlitschek aus Kuttenplan vermählte sich 1826 mit Si-donia Freiin v. Barco, geb. 1807, aus welcher Ehe, neben zweiTöchtern: Freiin Sidonia, geh 1828, venu, mit Alexander Mac-Donaldde Clan-Renald, k. k. Major in Pension, und Freiin Mathilde, geb.1829 , venu, mit Johann Ritter v. Host, k. k. Generalmajor, ein Sohnstammt, Freih. Joseph Johann Felix, geb. 1831, k. k. Oberlieutenantim Marine-Infanterieregimente.

Megerle v. Mühlfeld, S. 246. Geneal. Taschenb. der freih. Häuser, 1863, S. 738 und 39.

Rath, Edle. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1818 fürMatthäus Rath, inner-österr. Appellationsrath, mit dem Prädicate:Edler v.

Megerle v. Mühlfeld, S. 247.

Rath. Böhmischer Adelsstand. Diplom von 1702 für GeorgAdam Rath, bischüfl. neissischen Fiscal.

Megerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 416.

Ratli, vom Rath (in Roth ein schräglinker, silberner Balken).Adelsstand des Kgr. Preussen. Diplom vom 15. Octbr. 1840 für Jo-hann Peter vom Rath, Rittergutsbesitzer auf Lauerforst im Kr. Gel-dern. Nächst demselben waren nach Rauer 1857 im Kgr. Preussennoch angesessen: vom Rath, Fabrikbesitzer zu Cöln, auf Mühlenburgim Kr. Herford und Gebrüder vom Rath auf Guckelwitz und Koberwitzim Kr. Breslau.

N. Pr. A.-L. VI. S. 143. - Freih. v. Ledebur , II. S. 258 und III. S. 329.

Rathenow (Schild von Silber und Roth quergetheilt, mit einemschrägrechts gelegten, geasteten Baumstamme, um welchen sich einegrüne Weinrebe windet). Altes, märkisches. Adelsgechlecht, welchesnamentlich in der Mittel- und Uckermark, so wie in der Priegnitz sichansässig machte und auch nach Meklenburg kam, nicht zu verwechselnmit Familien, deren Namen ähnlich lauten. Ein gleichnamiger Sitzim Westhavellande wird schon 1257 genannt. Das Geschlecht hatteein Burglehn zu Berlin bereits 1356 inne, sass 1375 zu Buckow unweitTeltow, 1564 zu Plaenitz im Ruppinschen und erwarb im Laufe derZeit mehrere andere Güter, namentlich in der West-Priegnitz Pin-now und Mellen, in der Uckermark Metzelthin bei Templin u. s. w.Nach Meklenburg kam das Geschlecht im 16. Jahrb. mit Jürgen v. Ra-thenow, welcher aus dem Brandenburgischen in's Meklenburgische zog,doch setzte er seine Linie nicht fort. In den anderen, oben genann-