Druckschrift 
7 (1867) (Ossa - Ryssel)
Entstehung
Seite
350
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1724 für Leopold Raster, General-Einnehmer, Casse-Amtsverwalterund Vicebuchhalter der Landschaft in Krain, mit: v. Rasteren.

Megerle v. Mühlfeld. Erg.-Bd. S. 416.

Rastern, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrnstand. Diplomvon 1787 für Michael Eustach v. Rastern, Dechanten zu Monspurg inOberkrain, und für den Neffen desselben, Maria Leopold v. Rastern.

Ein zu dem Adel in Krain zählendes Geschlecht, welches auch inSteiermark begütert wurde. Dasselbe sass 1788 auf dem Gute Bradyin Steiermark.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 91. Schmutz, III. S. 276.

Rath, Rathen (Schild quergetheilt: oben in Blau zwei nebenein-ander stehende,goldene Sterne und unten silbern, ohne Bild). Altes,anhaltsches Adelsgeschlecht, aus welchem bereits 1361 in des KurfürstenRudolph II. zu Sachsen Donation des Dorfes Ceugern an das Stift Nien-burg, unter anderen Rittern, Wilhelm Rath als Zeuge aufgeführt wird.Dass, wie Einige annehmen, der in den Ottonischen, das Kloster Nien-burg mit unterzeichnete Graf Rath, so wie der von Gryphius von 1194bis 1206 als Grossmeister des Maltheserordens aufgeführte Gottfriedde Rat zu dem hier in Rede stehenden Stamme gehört haben, bedarfnoch weiterer Beweise. Wilhelm v. R. war 1507 fürstl. anhaltscherKanzler und brachte das Gut Klein-Wülcknitz in seine Familie. EinEnkel desselben, Wilhelm der Jüngere v. R., Hauptmann der anhalt-schen Ritterschaft, wurde 1641 von Strassenräubern erschossen. Yondem Sohne desselben, Wilhelm v. R. auf Beschleben, stammte, nebeneinem Sohne, Wilhelm Heinrich v. R. auf Eddenitz, welcher fürstl.anhalt-cöthenscher Geh.-Rath, Kammerdirector und Landeshauptmannwar, eine Tochter, Gisela Agnes v. R., mit welcher sich 1692 Ema-nuel Lebrecht Fürst von Anhalt-Cötlien vermählte, worauf sie 1694durch kaiserliches Diplom zu einer Reichsgräfin v. Nienburg erhobenwurde. Dieselbe starb später. 1740, im 71. Lebensjahre zu Nienburg.

Der adelige Stamm hat noch ii^ das 19. Jahrh. hinein geblüht. EinSprosse desselben, wohl ein Sohn eines im Kriege gefallenen v. R.,lebte noch im Anfange des 2. Jahrzehnts des jetzigen Jahrh. in Zittaubei einer Verwandten, Frau v. Gersdorff, Wittwe des zu seiner Zeitso bekannten Naturforschers v. Gersdorff auf Meffersdorff. Derselbeführte das oben angegebene Wappen, doch ist über ihn und das weitereFortblühen des Geschlechts nichts aufzufinden.

Gryphius , von Ritter-Orden, S. 36. Beckmann , Anlialtsch. Histor. VII. c. 2. S. 260und 61 und Tab. C. Nr. 1. Gauhe, I. S. 1800 und 1801. Zedier , 30. S. 948 und 49.Freih. v. Ledebur, II. S. 254. r. Meding, 1. S. 461 und 62.

Rath, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrnstand. Diplom von1766 für Heinrich v. Rath, Obersten und Commandanten des k. k. In-fanterieregiments Freih. v. Andlau , wegen alten Adels und 45jährigerDienstleistung.

Megerle v. Mühlfeld, S. 79.

Rath, Freiherren (Schild quer- und die obere Hälfte der Längenach getheilt: dreifeldrig: 1, oben rechts, in Schwärz eine strahlende,goldene Sonne; 2, oben links, in Gold ein zum Fluge angeschickter,schwarzer Adler, und 3, in der unteren Hälfte, in Blau auf grünem