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Raison. Ein in der Person des Joseph Nicolaus Anton Rangon(geh. 1749) in die Adelsmatrikel des Kgr. Bayern eingetragenes, fran-zösisches Adelsgeschlecht. Der Grossvater desselben, Carl JosephRa^on, Kriegszahlmeister (Tressorier) in Landrecy, wurde 1698 derAdelsmatrikel des Kgr. Frankreich einverleibt.
o. Lang , S. 488. — W.-B. des Kgr. Bayern , VII. 95.
Randalil auf Unterbiirg. Im Kgr. Bayern anerkannter und be-stätigter, der Familie zustehender Adelsstand. Anerkennungsdiplomvom 30. März 1814 für den k. bayer. Obersten ä la suite Christianv. Randahl auf Unterbiirg. Die Familie stammte aus Holstein.
r. Lang , S. 488. — W.-B. d. Kgr. Bayern, VII. 96.
Randau, Randow, s. Randow.
Randeck, Randegg, Randegk (in Silberein abgerissener, rotherLöwenkopf mit kurzem Halse und ausgestreckter, blauer Zunge). AltesAdelsgeschlecht Ober-Bayerns, aus dem gleichnamigen Stammschlossenahe bei Essing an der Altmühl. Marquard v. Randeck mit dem Zu-namen Neidling wurde 1348 Bischof zu Augsburg, und 1357 Reichs-vicar in Italien, legte aber später den augsburger Bischofsstab niederund wurde 1368 Patriarch zu Aquileja; Eberhard v. R. wurde 1363vom Domcapitel zum Bischöfe von Speier erwählt, musste aber zurück-stehen. da K. Carl IV. den Lambert v. Buren empfahl, und war miteinigen Gütern auf Lebensdauer zufrieden, und Marquard v. R. hattevon 1398 bis 1407, so wie Burckhard v. R. von 1462 bis 1466, das Bis-thum Costnitz inne. Die Letzte des Stammes war Dorothea v. Rand-eck. Dieselbe vermählte sich zu Ausgange des 15. Jalirh. mit Fauberv. Ravenspurg, welcher den Geschlechtsnamen v. Randeck fortführte.
Hühner , Histor. Polit. P. VII. — Humbracht, Tab. 28D. — Oau/ie, I. S. 1780 (nach Bu-celinus, P. II.) und II. S. 928 und 29. — v. Hältst ein , Specialregister, in welchem das Ge-schlecht zum rheinländischen Adel gerechnet wird. — o. Meding , III. S. 504 und 505: nachdem W.-B. des Costnitzer Concils: Schild des Heinrich v. Bandegg.
Randegg, Randegg im Riess (ein rothes, mehrentheils den drit-ten Theil des Schildes einnehmendes Schildeshaupt, und im blauenFelde ein schrägrechter, schmaler, goldener Balken). Ein dem an-gegebenen Wappen nach, welches sich im Wappenbuche des CostnitzerConcils findet, von der im vorstehenden Artikel besprochenen Familieganz verschiedenes Geschlecht.
v. Meding , III. S. 505.
Randerath (von Roth und Gold gescliacht). Ein aus dem Stammeder Heinsberge entsprossenes Dynasten- und Rittergeschlecht, welchesmit demselben Wappen in einer holländischen Linie und einem nieder-rheinischen Zweige blühte, und zwar beide mit demselben Wappen.Die holländische Linie schrieb sich v. der Aa, genannt Randerath,s. den ersten Artikel des ersten Bandes: Aa, und ist mit Gerhard v. d.Aa, genannt Randerath zu Zevender, Zuydwyck u. s. w. 12. Mai 1632ausgestorben. Der niederrheinische Zweig sass schon 1080 zu Ran-derath unweit Geilenkirchen, und 1104 zu Dorweiler bei Lechenich undHarenhusen, erwarb dann am Niederrhein mehrere andere Güter undblühte bis gegen die Mitte des 18. Jahrhunderts. Noch 1730 standen
Kneschke , Deutsch. Adels-Lex. VII. 22