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Ramsdorf, s. Wolfframsdorf.
Ramsey, Edle. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1820für Joseph Ramsey, Doctor der Medicin, k. k. Rath und dirigirendenFeld-Stabsarzt, mit: Edler v.
Megerle v. Mühlfeld, S. 246.
Rainstein, Herren (in Schwarz zwei silberne, in's Andreaskreuzgelegte Lilicnstäbo. Auch kommen in Gold rothe gekreuzte Lilien -stäbe vor). Altes, schweizerisches Adelsgeschlecht aus dem gleichna-migen Stammschlosse im Canton Basel. Thiemo v. Ramstein war schon1238 Abt zu Lützel, welchem bis in das 15. Jahrb. mehrere Sprossendes Stammes als Aebte in anderen Stiften der Schweiz folgten. YonWolff v. Ramstein, so wie von seiner ganzen Familie, hat SimmerMerkwürdiges mitgetheilt. Als Kriegsheld machte sich unter K. Sig-mund Bernhard Ramstein bekannt, und auf dem Bischofstuhle zu Baselsass 1391 Himmerius IL, so wie Beatus Albertus, welcher 1651 starb.— Ein gleichnamiges Geschlecht, welches in der Pfalz sass und vonv. Hattstein im Specialregister zu dem elsassischen Adel gerechnet wird,so wie die schwäbische Familie Türck v. Ramstein, waren anderenStammes als das schweizerische Geschlecht v. Ramstein.
Spangenberg , Bd. II. — Simmers tapferer Edelmann, S. 210. — Gauhe , I. S. 1779. —Zedier , 30. S. 778. — Siebmacher, II. 32: Freih. v. R. und V. 182: v. lt. Schweizerisch. —v. Meding, III. S. 504: auch nach dem W.-B. des Costnitzer Concils: Wappen des HerrnBurkliarts v. Ramstein, Herrn zu Gilgenburg.
Ramlingen, Rainungen v. Ramöck (Schild geviert: 1 und 4 inSilber ein rother, zum Fluge sich anschickender Falke, und 2 und 3in Schwarz zwei gekreuzte, goldene Streitkolben). Ein aus Frankennach Ostpreussen gekommenes Adelsgeschlecht, welches das Gut Acht-huben an sich brachte. Dasselbe ist nicht mit der bayerischen Familiev. Rammingen zu verwechseln.
Freih. v. Ledebur, II. S. 255.
Ranchin. Französisches Adelsgeschlecht, welches in Ostpreussenbegütert wurde. Dasselbe sass im Kreise Mohrungen zu Höfen undPlössen.
Freih. v. Ledebur, II. S. 255.
Ranck, Freiherren. Ein zu dem schwedischen Adel zählendesGeschlecht, welches später den Freiherrnstand erhielt. Sueno v. Ranckwar k. scliwed. Generalmajor und Commandant zu Halmstadt, und um1675 Gouverneur in Holland. Conrad Freih. v. Ranck stieg in k.schwed. Diensten bis zum Generalmajor, ging aber 1714 aus den schwe-dischen Diensten in hessen-casselsche, wurde Generallieutenant undCommandant zu Rheinfels, und war 1717 hessen-casselscher Gesandterin London. Später, 1720, trat er wieder als Generallieutenant in diek. schwedische Armee. In der letzten Zeit seines Lebens hielt er sichbeständig zu Hamburg auf, wo er 1739 starb. Derselbe hatte sich1714 mit des kurliannov. ersten Staatsministers Friedrich WilhelmFreih. v. Goertz Tochter: Anna Meta Freiin v. Görtz, Wittwe desGeh.-Raths und Kammerpräsidenten zu Hannover Bodo v. Oberg, ver-mählt, und hinterliess aus dieser Ehe einen Sohn und eine Tochter.
Gauhe , II. S. 1727 und 28, nach: Memoires du temps, Hübn. Supplem. und Genealog.Archiv.