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7 (1867) (Ossa - Ryssel)
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Rammingen (in Blau ein schräglinker, silberner Balken, belegtmit drei blauen Ringen). Eine der ältesten bayerischen Adelsfamilien,aus welcher zuerst Matthias v. Rammingen erwähnt wird. Derselbewar anfangs kurpfälzischer Kanzler, wurde aber später, 1462, Bischofzu Speier. Jacob Ramminger machte sich um 1566 als kaiserl. Gene-ral berühmt, und Paul Friedrich v. Rammingen war im 17. Jahrh. kur-pfälzischer Minister und Abgesandter Die hier in Rede stehendeFamilie ist wohl von dem alten rheinländischen Geschlechte diesesNamens zu unterscheiden, s. den Artikel: Pawel, Pawel-Rammingen,Bd. VE. S. 7476.

Hübner), Pol. Hist. VII. S. 271. Gauhe , I. S. 1778 und II. S. 925 und 26. Zedier,30. S. 461 und 65. Siebmacher , I. 99: v. Rammingen, Bayerisch.

Rampe, Rampen (in Roth ein silbernes Kammrad mit sechszehnZacken). Altes, längst erloschenes meklenburgisches Adelsgeschlecht.Henricus R., Presbyter, oder Oberpfarr bei dem Stifte Schwerin, lebte1376 und Hermann R. noch 1445.

v. Meding, I. S. 456: nach dem Mscpt. abgegangener meklenb. Familien.

Rampini, Edle in Bärnfelss, Ritter. Reichsritterstand. Diplomvon 1714 für Johann Caspar Rampini, k k. Yerpflegscommissar, mit:Rampini Edler in Bärnfelss.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 194.

Ramponi. Reichsadelsstand. Diplom von 1731 für Ignaz AntonRamponi, Gelehrten in Mailand.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 415. Suppl. zu Siebm. W.-B. III. 15.

Ramponi zu Magras und Rosenliof, Ritter und Edle. Reichs-ritterstand. Diplom von 1783 für Joseph Edlen v. Ramponi zu Ma-gras und Rosenhof, Doctor der Medicin und Professor zu Padua, undfür die Brüder desselben: Joseph Ernst, Doctor der Rechte und Ad-vocaten in Wien, Aloys, Doctor der Medicin und Landschafts-Physi-cus in Tirol, und Stanislaus Edlen v. R., Doctor der Rechte.

Leupold, IV. S. 36567. Megerle v. Mühlfeld , S. 139.

Rampusch, auch Freiherren, Böhmischer Adels- und Freiherrn-stand. Adelsdiplom von 1683 für Zacharias Rampusch, mit: v. Ram-pusch und Rammenstein, Rommenstein, und Freiherrndiplom von 1725für Maximilian Rampusch, kaiserl. Obersten und Commandanten zuBreslau. Zacharias v. Rampusch und Rammenstein war 1674 desHerzogs von Württemberg-Oels Regierungsrath und Kanzleidirector,und starb 1697 als kaiserlicher und der Stadt Breslau Rath, Ober-Kämmerer und Kriegs-Commissar ohne Nachkommen. MaximilianFreiherr v. Rampusch, ebenfalls aus der breslauischen Familie Ram-pusch stammend, trat 1741 in die Dienste des Königs Friedrich II.von Preussen, erhielt das aus der Stadtgarde zu Breslau errichtete Re-giment, starb aber schon im Anfange des Jahres 1743.

N. Pr. A.-L. IV. S. 85. Freih. v. Ledebur, II. S. 255 und III. S. 329..

Ramsch, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrnstand. DiplomVom 9. Septbr. 1655 für Hans und Georg v. Ramsch. Dieselben waren« in Steiermark begütert und kamen auch In Schlesien vor.

Sinapius, I. S. 746. Schmutz, III. S. 262.