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7 (1867) (Ossa - Ryssel)
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geb. 1787, Beide Handlungs-Commis; Balthasar Jacob v. R., geb.1789, Rechtscandidat; und Peter Ludwig v. R., geb. 1792, Handlungs-Commis, in die Adelsmatrikel des Kgr. Bayern eingetragen.

v. Lang , S. 487. W.-B. d. Kgr. Bayern, VII. 93.

Radau, Radau v. Anglitten. Ein früher zum Adel in Ost-preussen zählendes begütertes Adelsgeschlecht, welches den BeinamenAnglitten von dem Gute dieses Namens, unweit Friedland, führte.Dasselbe sass auch noch zu Koppeln im Kr. Preuss.-Holland und zuWarniclien im Kr. Fischhausen.

Freih. v. Ledebur , II. S. 248.

Raday de Rada, auch Freiherren und Grafen. Oesterreichisches,wohl aus Ungarn stammendes Adelsgeschlecht, welches den Freiherrn-stand und später den Grafenstand erhielt. Die Ahnentafel des GrafenGideon Raday de Rada mit 16 Ahnen ist bekannt.

v. Schönfeld, Adelsscliematisin., I. S. 220.

Radda v. Ehrenziel. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1767 für Anton Radda, Oberlieutenant im k. k. DragonerregimentePrinz Eugen Savoyen, mit: v. Ehrenziel.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 410.

Rade, s. Rha den, Rade.

Radecke (nach dem Diplom von 1733: Schild gespalten: rechtsin Silher ein schwarzer Adlcrskopf und links in Roth ein goldener, einenSpiess haltender Löwe. Auf dem gekrönten Helme der Adlerkopf zwi-schen zwei Flügeln, von denen der rechte von Silber und schwarz, derlinke von Gold und Roth geviert ist. Nach dem Diplome von 1811:Schild, wie vorstehend angegeben, nur hat der Adlerskopf schwarzeBewehrung und steht auf dem Helme ohne Flügel). Adelsstand des Kgr.Preussen. Diplom vom 24. Decbr. 1733 für Christian Siegmund Radecke,Lieutenant im k. preuss. Regimente v. Glaubitz; Ausdehnung des er-wähnten Diploms auf die zwei Brüder des Christian Siegmund v. Ra-decke: Daniel Georg R., früher Fähnrich im k. preuss. Regimente v. Lö-ben, und Johann Georg R., und Diplom vom 29. Mai 1811 für denLieutenant Radecke im 1. westpreuss. Dragonerregimente, und für denBruder desselben, den k. preuss. Land- und Stadtgerichts-DirectorRadecke, mit Verleihung des oben erwähnten Wappens. Die Söhnedes Daniel Georg v. R.: Hermann Friedrich v. R., gest. 1776, undDaniel Georg v. R., gest. 1791, waren beide Major in der k. preuss.Armee und besessen in Schlesien die Güter Constadt und Ellguth undNicklasdorf und Taschenberg im Briegschon.

N. Pr. A.-L. IV. S. 80. Freih. v. Ledebur, II. S. 249. W.-B. d. Preuss. Monarch.IV, 27.

Radecke, Radeck (in Silber ein gebrochenes, schwarzes Rad,bei der schwäbischen Linie aber in Gold). Ein aus der Schweizhergeleitetes Geschlecht, zu welchem Rüdiger v. Radeck gerechnetwird, welcher erst Bischof zu Chiemsee war, 1233 ah er Bischof zuPassau wurde. Das Geschlecht ist später nach Ostpreussen gekom-men , wo zwei Stämme dieses Namens blühten und ansehnlichen Grund-besitz an sich brachten, welcher aber genau noch nicht geschieden