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A.-L. IV. S. 78. — Freili. v. Ledebur, II. S. 246. — Siebmacher, I. 59: v. Rabenaw, Schle-sisch. — v. Meding , I. S. 455. — W.-B. d. Sachs. Staaten, VIII. 39.
Rabenhaupt v. Suche (Sncha, oder Suchow), Freiherren. Altes,böhmisches Adelsgeschlecht, welches, nach Baibin, zu denjenigen Fa-milien gehörte, welche dem Könige Ferdinand 1618 bei den damaligenUnruhen treu blieben. Das Gesclüecht sass in Böhmen zu Trzemosch-nitz, kam aber auch in die Pfalz, wo es zu Windeck, unweit Heidelberg,ansässig wurde, so wie nach Franken, wo es die Güter Krottendorf,Lichtenberg und Ramsenthal an sich brachte. — Nicolaus Rabenhauptzählte zu den Rittern, welche 1529 die Stadt Wien gegen die Türken be-schützten, und wird alskaiserl. Rath undniederösterr. Kanzler aufgeführt.Gegen Ende des 17. Jahrh. waren noch zwei Brüder des Stammes be-kannt: Johann Franz Carl Rabenhaupt, Freih. v. Suche und Freih. JohannAnton, welcher den Stamm fortsetzte. Von Letzterem stammten zweiSöhne: Freih. Johann Joseph, Herr auf Trzemosclmitz und Lichten-burg, welcher zwei Söhne hatte: Johann Emanuel und Johann Remi-giuSj und Johann Ignaz Rabenhaupt Freih. v. Suche, welcher um 1742kaiserl. Dragonerhauptmann war.
Spangenberg, IT. S. 242. — Gauhe , I. S. 1764 und 65 und II. S. 917 und 18. — Freih.v. Ledebur, IE. S. 246 und HL S. 327. — Suppl. zu Siebm. W.-B. VIII. 24.
Rabenhorst (in Roth ein, das Sinnbild der Empörung, einen nie-dergeworfenen Drachen, durchbohrendes Schwert und auf dem gekröntenHelme eine brennende Granate). Adelsstand des Kgr. Sachsen. Diplomvom 3. Mai 1856 für Bernhard Rabenhorst, k. sächs. Generallieutenant,Kriegsminister u. s. w. und zwar an dem Tage, an welchem vor siebenJahren König Friedrich August II. von Sachsen „in schwerer Zeit durcheinen muthvollcn und entscheidenden Entschluss den Sturm beschwor,welcher Sachsen an den Rand des Verderbens brachte". — Der Empfän-ger des Diploms wurde 1801 zu Leipzig geboren und ein Sohn desselben:Woldemar Bernhard v. Rabenhorst steht im k. sächs. Fuss-Artillerie-Regimente als Lieutenant.
Wissenschaft!. Beilage d. Leipz. Zeit., 1856, Nr. 33 zu Nr. 97, S. 178. Leipz. Zeitung,1856, Nr. 107 Dienstag 6. Mai, S. 2529. - D. Allg. Zeit., 1856, Nr. 104. S. 911.
Rabenpreiss, Nossig v. Rabenpreiss, Freiherren. Erbländ.-
österr. Freiherrn stand. Diplom d. d. Linz, 5. Septbr. 1732, für denk. preuss. Jagd- und Lustigen Rath Johann Erdmann Nossig, mit demZusätze: v. Rabenpreiss. Der Empfänger des Diploms dankte 1739dem Könige Friedrich Wilhelm I. von Preusse n für die ihm in derGrafschaft Ravensberg verliehenen, Haus Bruchmühlenschen Lehne underbittet sich seines Bruders Sohn als Lehnsnachfolger. — Freih. J. E.Nossig v. H.-Pr. starb 1766 im 88. Lebensjahre ohne Nachkommen zuCossenblatt.
Westphalen und Rheinland, 1822. Stck. 26. — Freih. v. Ledebur, TL. S. 246 und 47.
Rabensberg. Altes, steiermärkisches Rittergeschlecht, welchesdie gleichnamige Veste im Cillierkreise besass. Dasselbe soll schon zuAnfange des 14. Jahrh. erloschen sein.
Schmutz , HI. S. 239.
Rabenseifner v. Rabenfels Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1804 für Joseph Rabenseifner, k. k. Pontoniershauptmann, mit:v. Rabenfels.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 414.