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lieh unweit Prenzlow, an sich gebracht. Sein Sohn, Arnold v. Rahe,war k. preuss. Finanzminister. Um 1842 wurde die Familie in West-preussen zu Lesnian im Kr. Marienwerder gesessen, welches Gut nachRauer 1857 dem westpreuss. 'General-Landscliaftsdirector v. Rabezustand.
N. Pr. A.-L. V. S. 372. — Freih. v. Ledebur , II. S. 24G. — W.-B. d. Preuss. Monarch.,IY. 26.
Rabelink, Ritter. Böhmischer Ritterstand. Diplom von 1720für Franz Leopold Rabelink, Bürgermeister zu Grottgau im Neisse-schen.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 194.
Rabenau, Nordeck zur Rabenau, s. Nordeckzur Rabenau,auch Freiherren, Bd. VI. S. 522—526.
Rabenau (Schild quergetheilt: oben in Gold ein aufwachsender,silberner Steinbock und unten Roth, ohne Bild). Altes, schlesischesund lausitzisches Adelsgeschlecht, nicht zu verwechseln mit der im vor-stehenden Artikel genannten Familie: Rabenau, Nordeck zur Rabe-nau, welches, der Sage nach, den Adel 1010 vom K. Heinrich II.,dem Heiligen, erhalten und das Städtchen Rabenau bei Dippolds-walde gegründet haben soll. NachLucae, Schles. Chronik, gehörtedasselbe zu den vornehmsten schlesischen Adelsfamilien, welche imOelsischcn bereits in der ersten Hälfte des 17. Jahrb. den RittersitzJenkowitz inne hatte. Die Familie breitete sich in der Obcrlausitz weitaus und hatte die Güter Schönbrunn beiLauban, Nieder-Strahwaldebei Löbau und Nieder-Bellmannsdorf bei Lauban an sich gebracht. —Sinapius theilte den Stamm in Schlesien in die Häuser Briessnitz imSaganschen und Weissig im Sprottauischen, so wie zu Hammerstadtund Rietschen in der Lausitz unweit Rothenburg, und zu Wendisch-Paulsdorff. — Georg Abraham v. Rabenau auf Wessig — ein Sohn desSebastian v. R. auf Briessnitz — starb 1647 als k. schwedischerOberstan tödtlichen Wunden, ohne Nachkommen zu hinterlassen. — Aus derlausitzer Linie war Christoph Heinrich v. R. — ein Sohn des HansSiegfried v. R. a. d. H. Hammerstadt und Rietschen — Klostervoigtzu Marienstern, welches Amt auch sein 1644 ohne männliche Erbenverstorbener Sohn, Siegfried v. R., verwaltete. — Früher schon war,nach Carpzov, Seifert v. R. Klostervoigt gewesen, and um die Mittedes 17. Jahrb. hatte diese Würde Heinrich v. R. bekleidet. — EinOberstlieutenant v. R. lebte um 1721 in Schlesien, und mehrere Spros-sen des Stammes traten in die kursächs. und k. preuss. Armee, so wiein k. preuss. Civildienste. Der Stamm blühte begütert fort und vonRauer wurden 1857 folgende Glieder der Familie als angesessen auf-geführt: Freih. v. R., k. sächs. Kammerherr auf Künigswartha beiBautzen, Herr auf Nieder-Adelsbach und Frölichsdorf im Kr. Walden-burg und auf Koblenz im Kr. Hoyerswerda; Louis v. R., Lieutenanta. D., auf Gassen und Bernsdorf im Kr. Sorau; Lieutenant a. D. v. R.auf Steine im Kr. Oels; und Carl Hermann v. R., Lieutenant a. D., aufRepten und Lobendorf im Kr. Kalau.
Carpzov , Antiquit. Lusat. P. I. S. 348. — Sinapius, I. S. 744 und II. S. 899. — N. Pr.