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Raab v. Raubenbach , Ritter. Erbländ.-österr. Ritterstand. Di-plom von 1759 für Bernhard Raab v. Raubenbach, niederösterreichi-schen Regierungsrath und Hofkriegs-Buchhalter, wegen adeligen Her-kommens und vierzigjähriger Dienstleistung. — Derselbe hatte früher,1745, als k. k. General-Kriegscommissariatsamtsbuchhalter, mit demPrädicate: v. Raubenbach, den erbländ.-österr. Adelsstand erhalten.
Megerle v. Mühlfeld , S. 139 und Erg.-Bd. S. 414.
Raab zu Rauenheim, auch Freiherren und Graten. Reichs- underbländ.-österr. Freiherrn- und Reichsgrafenstand. Reichsfreiherrn-diplom von 1742 für Carl Joseph Raab zu Rauenheim (Ravenheim),k. k. Geh.-Rath und Concommissar bei dem Reichstage, nachdem der-selbe als Land - und Hofraths-Beisitzer in Krain, bereits 1729 ein Be-stätigungsdiplom des ihm zustehenden Reichsadelsstandes erhalten;erbländ.-österr. Freiherrndiplom von 1763 für Niclas Rudolph Raabzu Rauenheim, Landrath in Krain, und Reichsgrafendiplom von 1745für Carl Joseph Freili. Raab zu Ravenheim, k. k. Geh.-Rath und be-vollmächtigten Minister im niedersächsischen Kreise.
Megerle v. Mühlfeld, S. 78 und Erg.-Bd. S. 27, 90 und 413 und 14.
Raab v. Schönwald, Raab (Schild von Schwarz und Gold vier-mal quergestreift, ohne Bild. Auf dem Helme zwei Büffelshörner,jedes von Gold und Schwarz viermal quergestreift und zwischen den-selben ein rechtsgekehrter schwarzer Rabe, im Schnabel einen Ringhaltend). Altes, voigtländisches Adelsgeschlecht, welches bereits 1428zuBeele, Bergen, Mechelgriin, Alten- und Neuen-Salz und Teymen,1438 zu Reusa, 1700 zu Schönwald, 1720 zu Crümela und Gross-und Klein-Falke, und 1730 zu Pohlen sass. Später kam dasselbe nachSteiermark, wo Anton Friedrich v. Raab zuerst in die steierische Rit-ter- und Landmannschaft aufgenommen wurde, so wie nach Ost- und"Westpreussen, wo die Familie ansehnlich begütert wurde. — In neuerZeit hatte die Familie im Voigtlahde noch das Rittergut Tirpersdorfim Besitze. Glieder derselben standen mehrfach in der kur- und spä-ter in der k. sächs. Armee. Heinrich Friedrich v. Raab, geb. 1785zu Freiburg, trat als Oberstlieutenant im 1. Linien-Infanterieregimente1845 aus dem activen Dienste, und lebte dann zu Hermsgrün beiVoigtsberg und später in Dresden. Vier seiner Söhne, die GebrüderBruno, Arno, Curd und Heinrich v. Raab, wurden Officiere in diek. sächs. Armee. Von denselben vermählte sich Curd v. R., k. sächs.Oberlieutenant, 1860 mit Auguste Wilhelmine Elisabeth Freiin v. Tauch-nitz, geb. 1839 und gest. 1866.
Knauth . S. 554: Haben auf Pfaffengrün und Steinsdorf Im A. Plawen. — (rauhe, I.S. 1762: Rabe auf Scliömvalde. — Biedermann , Ritterschaft im Voigtlande , Tab. 270—74. —Trommler, Sammlung der Histor. v. Voigtland, S. 181. — Schmutz , III. S. 236. — Freili. v. Le-debur, II. S. 245. — Siebmacher , I. 161: Die Raben, Meissnisch. — v. Meding I. S. 473:Raaben. — "\V.-B. d. Sächs. Staaten, VII. 96.
Raab, v. der Raab, genannt Thülen (in Gold eine pfahlweisegezogene Kette von vier Ringen, an welcher zwei Ankerhaken hängen).Ein zu dem curländischen Adel gehörendes Geschlecht, welches auchnach Ostpreussen kam und das Gut Coraliszken unweit Memcl besass.
Freili. v. Ledebur , II. S. 245. — Neimbt, Curländ. "W.-B. Tab. 40.
Knesclike , Deutsch. Adels-Lex. VII. 20