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7 (1867) (Ossa - Ryssel)
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Ober-Appellationsrath und ordentlichen Beisitzer im hohen Tribunalzu Wismar, und zwar wegen seiner Verdienste um das Criminalrecht. Der Stamm blühte fort, wurde In Neu-Vorpommern mit den Kren-zower Gütern, so wie in der Mark Brandenburg zu Kerzendorf unweitTeltow gesessen, und mehrere Glieder der Familie standen in derk. preuss. u. liannov. Armee. Johann Bernhard v. Q. war 1806 k. preuss.Kainmergericlits-Assessor zu Berlin, und blieb als Freiwilliger 1813im Treffen bei Ilagelsbcrg; ein Major v. Q. starb um 1835 zu Berlin,und ein Anderer war um diese Zeit Major und Commandern- des Land-wehrbataillons zu Paderborn, und Theodor v. Q. wurde 1846 Oberst-lieutenant im k. liannov. Gardejägerbataillon. Die Güter Krcnzowund Zarrentin im Kr. Grcifswald besass 1857 Magnus v. Quistorp,Kreisdeputirter.

v. Beust , Säclis. St.-Anzeiger, Hft. 1. S. 30. N. Pr. A.-L. IV. S. 70. Freih.v. <1. Kne-sebeck, S. 23*2. Freih. v. Ledebur , II. S. 243 und 44 und III. S. 327. Turojf, I. 205.Knescbke, II. S. 353 und 54.

Quiter, s. Frese, Frese genannt v. Quiter, Bd. III. S. 332und 333.

Quitzow. Eins der ältesten und früher sehr bekanntes, märki-sches Adelsgeschlecht, welches, wie Angelus erzählt, so mächtig war,dass es nicht nur die Landesfürsten, sondern auch die benachbartenHerzoge in Pommern, Meklenburg, Sachsen u. s. w. mit Krieg über-zog. Dietrich Quitzow, Ritter, führte 1300 und in den folgenden Jah-ren mit den Markgrafen zu Brandenburg Krieg, griff, nach geschlosse-nem Kriege, die Herzoge in Pommern an und brachte mehrere Städtean die Mark. Johann Q. war 1400 Statthalter in der Mark, und dieGebrüder Dietrich und Hans v. Q. nahmen den Markgrafen zu MeissenSaarmund und Kopnick weg, bemächtigten sich des Herzogs Johannzu Meklenburg und hielten denselben auf ihrem Schlosse Plaue imWcsthavellande gefangen. Aus den Marken kam die Familie früh-zeitig nach Dänemark, wo, nach Ilvitfeldt, Eggert Quitzow, Ritter,schon 1307 auftritt. In Meklenburg erscheint das Geschlecht schonunter denen, welche 1523 die bekannte Union des meklenburgischenAdels unterzeichneten. Später, im 17. Jahrb., kam, wie Sinapiusangiebt, die Familie auch nach Schlesien, wo sie sich Quitsow undQuitsau schrieb und im Oelsischen begütert war. Aus den priegnitzi-schen Linien des Stammes sind Mehrere in der lt. preuss. Armee zuhohen Ehrenstellen gelangt. Christian Heinrich v. Q., lt. preuss. Ge-neralmajor und Chef des Cürassierregiments Nr. 5., starb 1806 an sei-nen in der Schlacht bei Auerstädt erhaltenen Wunden, 1817 der ehe-malige Commandern- des Cürassierregiments v. Beeren v. Q. und 1824im Pensionsstande ein Oberst v. Q., früher im Cürassierregimentev. Reitzenstein. In Meltlenburg-Schwerin besass noch in neuer Zeitein Oberstlieutenant a. D. das Rittergut Severin, und in Pommern warnoch 1857 ein v. Quitzow Herr auf Zerrehne im Fürstenth. Cammin-schen Kreise.

Angeli Mark. Chronik, S. 182, 186 192, 200 und S. 232. Pf effinger , I. S. 394.v. Pritzbuer , Nr. 116. Sinapius , I. S. 743 und 44 .und II. S. 899. Gauhe, I. S. 1355und II. S. 1725. Zedier , 30. S. 405. v. Behr , R. M. S. 1580. Lexicon over adel.Famil. i Danmark, II. Tab. 17, Nr. ö und S. 94. N. Pr. A.-L. IV. S. 76 und 77. Dio