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nover durch Besitz der Guter Honeburg und Leye im Osnabriickschen zudem ritterschaftlichen Adel der osnabrückschen Landschaft gehört. DieFamilie wurde im 18. Jahrb. auch zu den adeligen Geschlechtern West-phalens, und zwar zum miinsterschen Adel, gezählt und besass auchEigen-behörige in der Grafschaft Tecklenburg. — Wahrscheinlich gehörte derim vorstehenden Artikel genannte Sixt Anton v. Ostermann zu diesemGeschlechte.
HeinrIntimi, Staats- und lleise-Geograpliie, Y11J. S. 212. — Falsche, Grafschaft, Tecklen-burg, S. 187. — Fn-ih. r . Ledebur, II. S. 172. - SuppL zu Siebm. W.-B. XI1. 28. W.-B.d. Kgr. Hannover; E. 11 und S. 11.
Ostoick v. Loewenlieim. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1815 für Joachim Ostoick, k. k. Hauptmann mit dem Prädieate:v. Loewenheim. —
M»gerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 31)4.
Ostrorog, v. Scliarfenort-Ostrorog, Grafen. Galizischer Grafen-stand. Bestätigungsdiplom desselben von 1783 für die Gebrüder AdamMartin und Alexander Grafen v. Ostrorog. — Ein dem polnischenStamme Nalencz einverleibtes Adelsgeschlecht, welches früher im Po-senschen zu Scharfenort-Ostrorog im Kr. Samter sass.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 24. — Freih. r. Ledebur, IL S. 173.
Ostrowski. Mit diesem Namen kommen in Polen mehrere, ver-schiedenen Stämmen einverleibte Familie vor und zwar namentlich fol-gende: die zu dem Stamme Grzymala zählenden v. Ostrowski, aus wel-chem Geschlechte Anton v. 0., gest. 1784, Erzbischof von Gnesen,hervorging; die, in den Stamm Korab eingetragenen v. 0., welche 1779zu Lubierzyn im Kr. Conitz süssen; die zu dem Stamme Rawicz gehö-renden v. 0., aus welcher Familie durch Diplom vom 5. Juni 1798Thomas Adam v. 0., ehemaliger Kron-Schatzmeister, in den preussischenGrafenstand erhoben wurde und welche noch in neuester Zeit im Kr.Schubin zu Gorki dabskio und Redkowo, im Kr. Schroda zu Gultowi,im Kr. Könitz zu J.ubierzyn und Parzin-Mühle und im Kr. Inowraclawzu Dulskibegütert war; die v. 0., genannt Bieberstein, dem Stamme Ro-gala zugerechnet und in Ostpreussen im Kr. Orteisburg 1780 gesessenund die v. 0. mit dem Wappen Nieczuja im Kr. Conitz 1820 zu Ossowobegütert.
Freih. r. Ledebur , II. S. 173 und 74 lind III. »S. 319 und 20.
Oswald, Ritter. (Schild geviert: 1 und 4 in Blau drei, 1 und2, sechsstrahlige, goldene Sterne und 2 und 3 in Gold ein rechtsfliegen-der, schwarzer Rabe). Pfalzgräflich Zeilischer Adels - und Ritterstand,in Kurpfalz bestätigt und anerkannt. Adelsdiplom vom 27. Octob. 1785für D. Franz Joseph Aloys Oswald, kurpfälzischen Hof-Medicus undStadt-Physicus zu Straubing und Anerkennungs- und Bestätigungsdiploinvom 24. Juli 1784 für denselben. Der Erhobene, gebürtig aus Abens-berg, pflanzte durch drei Söhne, welche in die Adelsmatrikel des Kgr.Bayern eingetragen wurden: Joseph Aloys Franz. geb. 1773, JosephJohann, geb. 1779, Beide in k. bayerischen Militärdiensten und JohannSebastian v. 0., geb. 1782, in k. baver. Staatsdiensten, den Manns-stamm fort.
v. Lang, 8. 463 und 64. — W.-B. des Kgr. Bayern, VII. 56. — v. Hefner , bayer. Adel,Tab. 122 und S. 101. — Kneschke, II. S. 330,