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7 (1867) (Ossa - Ryssel)
Entstehung
Seite
10
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Hof- und Staatsdiensten zu hohen Ehrenstellen gelangt und noch 1705sass die Familie zuModerwitz im Weimarischen, sowie 1707 zu Steinauund 1708 zu Rüben bei Leipzig. Früher war das Geschlecht besondersdurch Christian v. Osterhausen bekannt geworden. Derselbe, früherkurs. Hofmarschall, später Gross-Prior des Maltheser Ordens, gab 1650eine Beschreibung des genannten Ordens heraus. Ob und wie vonden oben erwähnten jungen Sprossen des Geschlechts der Stamm weiterfortgesetzt worden, ist nicht aufzufinden, doch kam der Name der Fa-milie noch um 1810 vor.

Fnau/It , 8. 545 und 40. v. Gleichenstein, Gotha tliplom. "Nr. 61. Val. Konig. I. S.690700. Rudolph i, Herald, curios. S. 95. (rauhe, I. S. 155759. Zedier . XXV. S.2279-81. Freih. r. Ledebur . 11. S. 173. Siebmacher , 1. 144: v. Osterhausen, Thüringisch.v. Meding, III. 8. 475 u. 70. W.-B. der sächs. Staaten, YIH. 26. Kne.achke, III. Seite347-49.

Osterholz. Altes Adelsgeschlecht der Altmark, welches zu Oster-holz bereits 1436 und zu Schwarzenholz, beide Güter unweit Osterburg,1527 sass. Mit diesen Gütern wurden die Gebrüder Matthias undChristoph v. Osterholz 1562 von Neuem belehnt. Der Stamm ist zuEnde des 16. oder im Anfange des 17. Jahrh. ausgegangen.

Fr ei h. v . Ledebur, II. 173.

Ostermann, Grafen (in Gold ein Palmbaum nach dem Barons-diplom von 1721 und ein mit drei Sternen belegter Querbalken, darüberder aufwachsende, russische Reichsadler und darunter der Palmbaumnach dem Grafendiplom. Russischer Grafenstand. Diplom vom 9. Mai1730 für den k russischen Grossadmiral Andreas Baron Ost ermann.

Derselbe stammte aus einem bürgerlichen Geschlechte der Stadt Bochumin der Grafschaft Mark und hatte in der Taufe die Vornamen: Hein-rich Johann Friedrich erhalten.

v. Steinen. III. S. 146. Freih. v. Ledebur, II. S. 173.

Ostermann. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1808 fürGeorg Ostermann, k. k. pens. Oberstwachtmeister.

Mege./le c. Mühlfeld, S. 237.

Ostermarcy. Ein von Ivnauth unter den im Meissenschen begütertgewesenen Adel aufgeführtes Geschlecht. Dasselbe sass zu Alt- undNeu-Kötitz im Amte Oschatz, doch waren diese Güter 1692 wieder inanderer Hand.

Knauth, 8. 324 und 546.

Ostern. Reichsadelsstand. Diplom von 1707 für Johann MichaelOstern, k. k. Gesandtschafts-Secretair.

Megerle v. Müldfeld , Erg.-Bd. S. 394.

Osterrode, Osterode. Altes Adelsgeschlecht des FürstenthumsGrubenhagen, welches den Namen wohl von der Stadt Osterode ange-nommen hatte. Werner v. Osterrode unterschrieb mit Anderen vomAdel schon 1154 einen vom Herzoge Heinrich zu Sachsen dem KlosterReichenberg bei Goslar gegebenen Donationsbrief und Basilius v. 0.kommt urkundlich 1246 und meinem landesfürstlichen Briefe noch 129 6vor. Später wird der Name nicht mehr genannt.

Ffeffingen, II. 8. 157 und 976. Gauhe , II. 8. 837 und 38.