Druckschrift 
7 (1867) (Ossa - Ryssel)
Entstehung
Seite
9
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Osterau, Ritter und Freiherren. Reichsritter- und Freiherren-stand. Ritterdiplom von 1 687 für Johann Carl Osterau, kaiserl. Feld-artillerie - Obercommissar und Freiherrndiplom von 1695 für Den-selben.

Handschrift). Notiz.

Ostenberg, Freiherren. Böhmischer Freiherrenstand. Diplomvom 2. März 1712 für Johann Michael Adam v. Osterberg und für dieSchwester desselben, Johanna Maria von Osterberg und von 1739 fürJohann Anton v. Osterberg. Die Diplomempfänger stammten aus einerursprünglich österreichischen Familie, welche 1725 zu Barottwitz und1744 zu Ober- und Nieder-Rathen im Glatzischen sass und später auchnach Bayern kam. Nach Anlegung der Adelsmatrikel des Kgr. Bayernwurden zwei Enkel des Johann Michael Adam Freih. v. Osterberg: dieGebrüder Anselm Freih. v. 0.. geb. 1750, Herr auf Osterberg undDickel, ehemaliger k. k. Forstmeister in Burgau und Fidel Freih. v. 0..geb. 1752, k. bayer. quiesc. Forstmeister zuDorsen, in die Freiherren-classe derselben eingetragen.

r. Lang, S. 103. Megerle o. Mühlfeld , Erg.-B. S. 83. Snppl. zu Siebm. W. - B. IX,5: Freih. v. Osterberg, elieni. Mayer v. Toffingen. W.-B. d. Kgr. Bayern. III. 70 undv. Wö/ckern, Abtb. 3. v. Hefner, bayer. Adel, Tab. 40 u. S. 40. Kneachke , II. S. 320 u. 30.

Osterburg und Altenhausen, Grafen. Altes, längst ausgegangenesGrafengeschsecht der Mark-Brandenburg, welches aus dem schon im13. Jahrb. erloschenen, märkischen Adelsgeschleckte Zern hergeleitetwird. Der letzte Graf, Siegfried, verkaufte 1236 alle seine Allodienund Ministerialen zwischen Brome, Gardelegen und Salzwedel dem Her-zoge Otto dem Kinde.

A Angeli Anual. Marchiao Brandonb. I. Nr. 4. Chr. Engel, altni. Chronik, Gap. 22.Walther, Singul. Magdeb. XI. S. 614. Beckmann, Topograph. March. V. Lib. 1. C. 7.Hendrich, Die die Mark betreffenden Sachen, IT. Bd. 6. Zedier, LXT. S. 1654.

Osterburg. Altes, fränkisches Adolsgeschiecht aus dem gleich-namigen Stammschlosse unweit Bischofsheim vor der Rhön, welchesschon vor mehreren Jahrhunderten zerstört wurde. Ein Sprosse desStammes war im Anfange des 13. Jahrb. Bischof zu Würzburg.

Salver, S. 214.

Osterhausen. Altes, in Thüringen und Meissen, und zwar, nachKnauth, in pirnaischer und pegauer Pflege, ansehnlich begütert gewe-senes, zu Lockowitz, Böhlen und Innüss (Imnitz), früher auch zu Rein-hardtsgrimma gesessenes Adelsgeschlecht, dessen ordentliche Stamm-reihe v. Gleichenstein mit Melchior v. Osterhausen auf Gatterstedt beiQuerfurth beginnt, welcher noch zu Ausgange des 15. Jahrhundertslebte. Von dem Sohne desselben, Thilo, entspross Hans (I.), von dessenSöhnen Hans Georg, Herr auf Kreipitsch. Rudelsburg, Gleina und Gat-terstedt, kursächs. Rittmeister und Hans (II.) kursächs. Oberst zu Ross,den Stamm mehrfach, wie v. Gleichenstein, Val. König u. A. bis zuAnfange des 18. Jahrhunderts angegeben, fortsetzten. Um letztereZeit war der Stamm noch reich an jüngeren Sprossen, von welchen nurdie Namen angeführt werden konnten. Die Vorfahren derselben warenin Kursachsen und in den sächsischen Landen ernestinischer Linie in