Heintze.
Held.
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Heintze, Heintz v. Weissenrode (Rothu. Silber geviertet mit einem schwar-zen Querbalken, worin 3 Granaten).Ums .Jahr 1630 aus Böhmen nachSchlesien gekommen, wo sie Jesch-kendorf 1721. 17G7. Neudorff 1G42. 1767und Weissenrode oder Heinzenvorwerk(sämmtlich Liegnitz) 1630. 1708 besas-sen. Gegenwärtig nur noch in Hol-stein und im Lübeck sehen zu Do-bersdorf, Hagen, Niendorf u. Reeche
Heinz, Heintz, Heintze (Im silbernenF. eine rothe absteigende Spitze, darinein schwarzer mit zwei goldenen Li-lien belegter Pfahl. In etwas abwei-chender Art die Haintzen bei Siebm.IV. 86). Zwei Brüder Joseph u. Da-niel, ums Jahr 1550 zu Bern oder Ba-sel geboren, kamen nach Augsburg u.von da an den Hof Kaiser Rudolphs II.in dessen Dienste sie traten. Ihr bis-her geführtes Wappen (Im schwarzenF. ein goldener, oben von 2 Lilien be-gleiteter Sparren) wurde in einem Adels-briefe des Kaisers d. d. Prag d. 2. Ja-nuar 1602 in der eben beschriebenenWeise verbessert. Im Jahre 1806 stan-den 4 Officiere dieses Geschlechtes inder Armee. 1. der Lieutenant v. H. I.im Tilsiter Dragoner-Regiment. 1814als Prem. Lieut. im 1. OstpreussischenLandwehr-Ini-Regint. dimittirt. 2. derLieutenant v. H. II. in demselben Reg.1820 Rittmeister u. als Major pensionirt.3. der Fähnrich v. IL im Regiment Kö-nigin-Dragoner, 1815 als See.-Lieut. im1. Ostpreuss. Garnison-Bataillon dimit-tirt. 4. der Lieutenant v. H. bei Köh-ler-Husaren, 1826 Rittmeister im 4. Hu-saren-Regiment und als Major dimittirt.Er besass in Schlesien: Wittschkau(Neumarkt). Gegenwärtig ist ein Haupt-mann v. H. Adjutant S. K. PI. d. Prin-zen Friedrich Wilhelm von Preussen.Zu dieser Familie gehört auch d. Kam-merherr v. PI., dessen Gemahn geb. v.Legat am 24. Febr. 1799 starb u. Mük-kendorf (Sprottau) besass, so wie deram 27. Oct. 1807 zu Gumbinnen ver-storbene k. Preuss. Kriegs- u. Domai-nen-Rath v. H.
Heiuze. Es bleiben noch zu erwäh-nen: I. Johann Gottlob Friedrich v. H.
Generalbevollmächtigter in Mückenhain,
1806 geadelt und am 5. Mai 1824 ohneNachkommen gestorben. Er besass inder Ober-Lausitz: Särchen b. Niesky(Rothenburg). II. Heinze v. Hein-zenau. Balthasar u. Adam GebrüderHeinze wurden unter dem Zusatz vonHeinzenau 1712 in den BöhmischenAdelstand erhoben. III. Magdalene Tou-ros Graf d'PIeinze, aus Frankreich,1793 als General-Major u. Ober-Briga-dier der Ingenieurs in Preussen undPommern in Dienst getreten, -j- 1810pensionirt.
j Heise, Heisse (Gespalten, vorn 3Vogelklauen, hinten siebenmal balken-weise getheilt, nach einem Siegel von1510). In der Mark Brandenburg:Biesow (Ober - Barnim) 1510. 1610.Leuenberg (ibd.) 1580. 1620.
Heising (1. u. 4. Q. im silbernen F.ein gekrönter schwarzer Adler. 2. u. 3.Q. im rothen F. eine goldene Rose.Köhne III. 44). Preussische Standes-Erhöhung. Ludwig Ferdinand Friedrichv. PI. 1805 k. Preuss. Generallieut. starb
1807 a. D. Sein Sohn war 1806 Stabs-Rittmeister bei Bailliodz-Cuirassiere u.1809 mit Pension dimittirt.
Heister (Im silbernen F. ein grünerPleisterbaum, an dessen Stamm einegoldene Sonne sich zeigt). Sie stammenaus Plessen. Die Oesterreichische, i.Juli 1664 in den Freiherren-, späterhinin den Grafenstand erhobene, nunmehrausgestorbene Linie kaufte am 3. Oct.1665, und besass noch 1692 die Stan-desherrschaft Goscbütz (Poln. Wartenb.)in Schlesien, ferner ein später in einKapuzinerkloster verwandeltes Haus inBreslau. Von der adeligen Linie tratLevin Carl v. H. 1798 als Oberstlieut.aus Hessischem in Preuss. Dienste u.-j- am 21. Juli 1816 als Generallieutenant.In Westphalen: Alvinghof (Münster)1836.
-f- Heistcren, Heister I. (Drei Mu-scheln. Fahne I. 153). Bis gegen Endedes 17. Jahrh. im Cö lnschen. II. (Ro-ther Löwe im silbernen F. Fahne II.58). Im Jülich sehen.
Held. Verschiedene Geschlechter. I.(Im goldenen F. 2 schwarze über Kreuz
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