Druckschrift 
1 (1854) A - K
Entstehung
Seite
336
Einzelbild herunterladen
 

336

II ein.

Ileintze v. Blankenburg.

Culmischeu und Marienwerderschen,auch zu Brockau (?).

Hein. Im Jahre 1676 linden Avir Phi-lipp Ernst v. II. als Rittmeister im Re-giment Derffling. Es sind aber erst1708 oder am 4. Febr. 1710 die Ge-brüder Johann Peter und Johann ErnstII. in den Böhmischen Bitterstand er-hoben worden. Im Jahre 1762 lebtein Joseph v. II. in Schlesien.

Heine. Der Bittergutsbesitzer II. aufKraschwitz' (Inowracläw) ist am 10.Sept. 1840 in den Preuss. Adelstanderhoben worden.

Hcincinaiiii (Ein geharnischter Bit-ter, der in der rechten Hand eine bren-nende Granate hält. Grote F. 7). Vondem 1710 verstorbenen Kurbrandenb.Hauptih. v. II. bis auf die Gegcmvarthaben mehrere Officiere dieses Namensin der Armee gestanden. Angesessenim M agdeburg sehen zu Sülldorf(Wanzleben).

Hciiicn (Gespalten; vorn im blauenF. ein goldener Schlüssel, hinten imrothen F. ein silberner aufgerichteterHund mit Halsband. Köhne III. 43;späterhin dahin abgeändert: im golde-nen Schildeshaupte ein wagerecht ge-legter silberner Schlüssel; im blauenF. ein silbernes Pferd). Der am 25.März 1852 im 75. Lebensjahre verstor-bene Begierungsrath a. D. Karl Fried-rich Ludwig v. H. ist vom Könige Fried-rich Wilhelm III. 1819 in den Adelstanderhoben worden. In Schlesien: Mee-sendorff (Neumarkt) 1836. Peltschütz(Oldau) 1830. Pfaffendorf (Liegnitz)1851. I'oln. Baudis (Neumarkt) 1841.Gr. Wandris (ibd.) 1841. 1852.

f Heiiiersdorf (Gespalten; vorn einaufgerichteter rother Stier im silbernenF. als das Schenckendorfsche Wappenund hinten im blauen F. ein schwarzergekrönter Adlerkopf. Köhne III. 43).Johann Friedrich und Carl Wilhelm,die ausser der Ehe erzeugten Söhnedes Justizraths v. Schenkendorf zu Hei-iiersdorf, wurden am 20. Nov. 1782unter dem Namen v. II. geadelt; erlo-schen 1822. Im Züllichau-Scbwiebus-sehen Kreise: Heinersdorf und Gross-Mötschen.

Hcinickc, Heinecken. Der am 23.Januar 1791 verstorbene KursächsischeGeh. Kammerrath II. ist in des heil. B.B. Ritterstand erhoben worden. DieNachkommen blühen hoch in der Pro-vinz Brandenburg: Alt-Döbern (Ca-lau) 1770. 1791. Bollensdorf (Jüterbock-Luckenwalde) 1777. 181 7. Carlsdorf(ibd.) 1817. Waldow (Liibben) 1800.In der Ober- Lausitz: Hauswalde1790. Weissag 1550.

Heinrich. Der Ilofrath J. G. Hein-rich ist vom Könige von Sachsen gea-delt worden, und am 29. Sept. 1831zu Liebenwerda gestorben. Sein SohnHermann v. II. Besitzer von Wiescn-thal (Löwenberg) 1836.

Heinrich von Oderfeld (Schild mitSchildesrand, über welches quer einStrom hinweggeht, darüber und darun-ter eine Garbe). Der gräflich Proskau-Oberaintmann Bartholomaeus PI. inSchlesien ist unter dem Zusatz v. O. imJahre 1738 vom Kaiser geadelt worden.

-j- Heins (Im blauen F. auf dreihü-geligem Bei'ge drei rothe Bosen angrünen Stielen). Balthasar Heinrichv. H. zu Lichtenberg bei Berlin war1751 nicht mehr am Leben, jedoch einSohn Plans Carl v. 11. geb. d. 29. Mai1728 und eine Tochter.

Heinsberg (Im silbernen F. ein schwar-zer Querbalken; aus dem P'usse eineFlamme aufsteigend. Fahne I. 145). Cöl-nisches Patricier-Geschlecht. Goswinv. II. -j- ums Jahr 1816 als Bürgermei-ster von Cöln.

7 Heinsperg. In Sachsen u. zwarzunächst im Preuss. Antheile: Clöden(Schweidnitz); ferner im Königreiche:Leuben und Schweta bei Oschatz undund Lossa und Treben bei Wurtzen1666.

llcintz. Georg II. in Görlitz bekamam 14. Juli 1608 vom Kaiser RudolphII. einen Adels- u. Wappenbrief.

-j- Hcinlzc von Blankenburg. JohannII. v. B. des ritterlichen Ordens derKreuzherren mit dem rothen Stern durchSchlesien und Polen Visitator, so wiedes Stiftes St. Matthiae in Breslau Herrund Meister starb 29. Juni 1609 zuBreslau.