Vorwor t.
Die Einladung zur Subscription auf das „Adelslexicon der PreussiscbenMonarchie" stellte in Aussicht, das Wissenswürdigste, worauf es beieinem solchen Unternehmen dem Verfasser hauptsächlich anzukommenschien, in Einem Bande zusammendrängen zu können.
Ohnerachtet strengen Innehaltens des von den verschiedensten Seitengebilligten Planes, trotz aller Befleissigung gedrängtester Kürze, gehtdoch das Raum-Bedürfniss weit über die ursprüngliche Berechnung hin-aus, so dass es nothwendig wird, das Alphabet, von welchem der Buch-stabe K die Mitte bildet, auf zwei Bände zu vertheilen.
Es erscheint an diesem Orte angemessen, den dem Werke zumGrunde gelegten Plan näher zu beleuchten.
Innerhalb der in Rücksicht auf Zeit und Stoff gesetzten Gränzen,musste Vollständigkeit angestrebt werden. Was diese Begränzungenbetrifft, so waren zunächst ausgeschlossen alle vor dem 17ten Jahrhundertausgestorbenen Geschlechter: denn es leuchtete ein, dass ohne eine der-artige Beschränkung die Zahl der aufzunehmenden Namen sich minde-stens verzehnfacht, der erforderliche Raum verdreifacht haben würde,eine Vollständigkeit aber in viel geringerem Maasse zu erreichen gewe-sen wäre. Ausgeschlossen waren ferner die fürstlichen und dem höheren