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Haeke.
Hackfort.
Hacke, Hagk (Im blauen F. zwei überKreuz gelegte Schlüssel. HörschelinannAdelshist. I. 16—24. ältere Siegel von1407 und 1409 bei Westphalen mon,ined. Tab. 20. No. 74. Harenberg liist.Gandersch. T. XXXII. Fig. V.). InThüringen: Ottenhausen(Weissensee)1610. Schilfa (ibd.) 1542. 1762.
Hacke, Hake (Zwei Ängelhacken, zu-weilen auch Gemshörner. — Grote C.18). Mindensche und Corveische Lehns-leute. Die Güter im Weserthale, gröss-tentheils im Königreich Hannover:Alferde 1536. 1543. Bavenhausen 1494.Bevern 1337. Bödeke 1291. Bodenwer-der 1475. 1777. Börige 1301. Bornfel-der 1621. Bremke 1354. 1650. Broken-sen 1494. Buchhagen 1600. 1695. Das-sel 1304. 1825. Diedersen 1323. 1825.Edestorpe 1291. Emmern 1307. 1325.Forste 1541. Grohnde 1309. Haien 1536.Hameln 1543. 1554. Harderode 1360.1568. Hasperde 1791. Hohenrode 1653.Holzminden 1306. 1541. Imbshausen1775. Kreepe 1551. Latförde 1372. 1653.Ohr 1307. 1791. Ohsen 1358. 1653. Ol-dendorf bei Hemmendorf 1329. Perde-storpe, jetzt Begesdorf 1358. 1568.Schnessel 1461. 1536. Theilmissen 1650.Tündern 1536. 1546.
-}- Hacke. Mehrere erloschene Ge-schlechter Westphalens, von denenwir nur zwei erwähnen wollen, weil siemöglicherweise noch den Anfang des17. Jahrhunderts erlebt haben. I. (Dreirothe, oben zugespitzte Hacken im sil-bernen F. Siebm. II. 190). Dies alte,seit dem 13. Jahrh. namentlich in Tek-lenburgischen, Osnabrückschen u. Ba-vensbergischen Urkunden (lateinischUncus) vorkommende Geschlecht hatteu. a. noch 1563 Burglehne unter demBavensberge; Behielte Hake wohntenoch 1580 einem Osnabrückschen Land-tage bei: Fürstenau (Osnabrück) 1380.Iburg (ibd.) 1315. Lengerich (Lingen)1315. 1500. Schevendorf (Osnabrück)1556. 1563. Schleppenburg (ibd.). —II. (Ein mit goldenen Kugeln belegtesschwarzes gemeines Kreuz. Siebm. II.110). Dies Geschlecht scheint jedochbereits am 2. Juli 1550 mit Johann ILerloschen zu sein. Im Münsterlande:
Devesberg (Steinfurt) 1381. Portzler(Lüdinghausen) 1364. Bauschenlmrg(ibd.) 1489. 1550. Teltinckheim i. Kirch-spiel Seperade (ibd.) 1500. Wulfsberg(ibd.) 1390. 1534.
f Ilackeborn (Im silbernen F. einhalber schwarzer Hund mit Halsband.Siebm. I. 172). Nicht zu verwechselnmit dem im 15. Jahrh. erloschenengleichnamigen Dynasten - Geschlechte(Ein Stern im Schilde). Hieher gehörtder 1719 verstorbene k. Preuss. Gen.-Lieut. a. D. Wolff Christoph v. H. Alsam 14. Sept. 1731 der Kammergerichts-ratli v. II. zu Berlin starb, beruhte dasim Magdeburgschen begüterte Ge-schlecht nur noch auf vier Augen. Bah-rendorl (Wanzleben) 1572. 1731. Ilacke-born (ibd.). Mecklingen (Anhalt) 1676.Stassfurth (Calbe) 1612. 1731. Stem-mern (Wanzleben) 1612. Sülldorf (ibd.)1560. 1731.
-p Hackelberg. Sie besassen gegenEnde des 17. Jahrhunderts im Hal-be rstädtschen 7 Hufen Lehnacker zuNienburg (Oschersleben); im Braun-schweigschen: Schöningen u. im Kö-nigreich Hannover im Kedingschen;Altendorf, Balje und Basbeck.
f Hackcntniiii, Hackmann (Im rothenF. ein silberner Sparren, begleitet obenvon 2 Bosen, unten von einer Schnalle.Siebm. V. 294). Der Prof. zu Helm-städt und nachmalige Preuss. Geh. BatliFriedrich August v. II. erhielt von Kai-ser Karl VI. eine Erneuerung seinesAdels. Ob erdemHamburger Geschlechteangehörte, dessen Wappen oben be-schrieben ist, oder dem im 14. bis 16.Jahrhundert in und um Frankfurt a. O.ansehnlich begüterten Geschlechte derHokmann oder Hakmann, ist unent-schieden. Güter der letzteren sind fol-gende: Falkenhagen (Lebus) 1431. 1481.Gandern (Sternberg) 1355. Golze (An-germünde) 1354. IJackenow (Cüstrin)1481. Mallnow (Lebus) 1431. 1513.Storkow (Frankfurt) 1351. Treplin (Le-bus) 1431. 1524. Wulkow (ibd.) 1431.1481. Zicher (Cüstrin) 1308.
-[- Hackfort (Querbalken, nach einemSiegel vom J. 1478). Der gleichnamigeStammsitz dieses in der ersten Hälfte