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1 (1854) A - K
Entstehung
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Gumbrecht.

Güntcrsberg.

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Giiinbrccht, Gumbrich v. Gumbrecht(Gespalten; vorn im grünen P. eine sil-berne Lilie, hinten im silbernen F. einhalber schwarzer Adler. Kühne III. 35).Die Brüder Abraham Joseph und Cas-par Gumbrich wurden den 22. Decbr.1741 vom Könige Friedrich II. unterBeilegung des Namens v. Gumbrechtgeadelt und erhielten zugleich d. Schle-sische Incolat-Patent. Caspar Wilhelmv. G. ward den 4. Mai 1749 Fähnrichbei Hautcharmoy, 1753 dimittirt u. starbden 13. Nov. 1786.

Giimpert (Durch einen Spitzenschnittin 3 Theile getheilt; in den beiden obe-ren rothen Feldern ein Hahn; im un-teren silbernen F. ein Jagdhorn). Deram 28. Aug, 1832 zu Posen verstor-bene Reg. Kath Dr. v. G. ist vom Kö-nige Friedrich Wilhelm III. in denAdelstand erhoben worden.

+ Giimprccht (Im goldenen F. einmit 3 silbernen Ringen belegter rotherSchrägbalken). Hans Georg v. G. 1735k. Preuss. Major, führte noch 1707 einganz anderes Wappen (Innerhalb einesDreieckes ein Stern und darüber eineTulpe), dann aber als Capit. b. Regmt.Glasenapp das vorbeschriebene Wap-pen (welches dasselbe ist, welches Her-zogs Elsassische Chronik VI. 175 demim Elsass erloschenen Geschlechte derHumbrechten giebt). Sein Bruder Wil-helm Conrad v. G. war 1730 Capitainund sein Sohn Johann Caspar Josephv. G. 1745 Licut. in Preuss. Diensten.Güter im Saatziger Kreise Pommerns:Nörenberg 1734. Zeinicke 1724. 1734.

j* Gundelsheimer. Andreas v. G. k.Preuss. Hofrath, Leib-Medieus des Kö-nigs Friedrich I., Director des Colle-gii medici in Berlin, machte am Ilten.Juni 1715 sein Testament und starbindemselben Jahre. Er scheint geadeltworden zu sein. Sein Vater MichaelG. war Prediger zu Feuchtwangen. DerSchwäbischen Familie v. Gundelslieim(Silberner Pfahl im rothen F. Siebm.II. 89) hat er jedenfalls nicht ange-hört.

Giiiidlaeli (Im goldenen F. über ei-nem dreihügeligen Berge ein blau ge-kleideter Mann, der in jeder Hand drei

Blätter hält. Masch XVIII. 68., und et-was abweichend Siebm. IV. 69). VomKaiser Rudolph II. in den Adelstanderhoben. Es haben mehrere dieser Fa-milie in der Armee gestanden u. a.Gustav v. G. 1835 Lieut. im Kaiser-Franz-Grenad.-Reg. Der am 3. Octbr.1804 verstorbene Christian Friedrichv. G. besass Strassburg in Westpreus-sen. In M eklen bürg: Dargun beiDemmin 1804. Ilinrichsberg (A. Wrc-denhagen) 1795. 1853. Leitzen (ibd.)1792. Rumpshagen (A. Stavenliagen)1807.

f Gmtdliiig (Das wunderliche Wap-pen, worin alle einzelnen Theile desPreuss. Adlors zu sehen sind, bei KöhueII. 39). Jacob Paul G. k. Preuss. Geh.Rath, Ober-Ceremonienmeister n. Prä-sident der Akademie der Wissenschaf-ten vom Könige Friedrich Wilhelm I.am 25. Febr. 1724 in den Preussisch.Freiherrenstand erhoben, und 1731 ohneLeibeserben verstorben.

Giintcrodc. Güntherod (Im blauen F.eine auf einem Stamme sitzende Euleund im Obereck ein Stern. Siebm. I.129. 211). Heinrich v. G. ward 1610in den Freiherrenstand erhoben, hatteaber keine Nachkommen. Ernst v. G.f 7. Mai 1649; er war seit 1633 Amts-hauptmann zu Senftenberg. In Sach-sen und zwar im Königreiche: Lenge-feld 1498. 1568. Kauenstein 1498. 1568.Weistrop 1690. 1760. Ziegra 1569. Inden Fürstenthümern: Herda (Gotha)1640. Zopten (Altenburg) 1670. 1706,in der Preuss. Provinz: Gr. Ballhau-sen (Weissensee) 1635.1659. Dobitschen(Zeilz) 1670. 1701. Groitsch (Delitsch)1670. 1701. Günterode (Heiligenstadt).Volkstädt (Mansfeld-See) 1670. 1706.Wünschendorf (Merseburg) 1561. InFranken: Albersdorf (Würzburg) 1706.In Hessen; Schotten (Wetterau) 1550.1700. In Dänemark: Foggebühl undFrossmark 1703.

f Güntcrsberg (Im rothen F. ein mit3 Eberköpfen belegter Schrägbalken.Siebm. III. 108). Diese, einst sehr be-deutende Familie der Nenmark u. derangrenzenden Theile Pommerns, starbmit dem Obersten Georg Wilhelm v. G.