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1 (1854) A - K
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Grzymislawski.

Giihlen.

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Sechshuben, Trautzig 1769 1820. (sämmt-lich Allenstein). Ein Lieutenant v. G.steht gegenwärtig im 39. Infant.-Bog.Im Grossherzogthum Posen: Carl v.G. auf Byszewo (Mogilno) 1854.

Grzymislawski (W. Pruss I.). Nochgegenwärtig im Grossherzogthum Po-sen. Grzymislaw (Schrimm) 1620.

Grzymultowski (W. Nieczuja). Joh.v. G. war 1630 Castellan v. Bromberg.

Grzywienski (W. Jastrzembiec). Mi-chael v. G. 1823 auf Wierzchoslawice(Inowraclav).

f Gscliray. Johann Michael von G.von dunkler Herkunft aus Mannheim,diente den Oesterreichern und Franzo-sen und ward 1761 Preussiseher Ge-neral-Major, 1762 gefangen und ent-lassen.

-j- Gsellliof 'er (1. u. 4. Q. Löwe imschwarzen F. 2. u. 3. Q. ein aus Wol-ken reichender Arm, der eine Schlange

hält). Breslauer Patricier, wie es scheintmit Christian Ferdinand Gsellhofer v.Gsellhof, kaiserl. Oberstwachtmeister u.Hauptmann der grünen Compagnie inBreslau, am 22. Sept. 1731 ausgestorben.

Guaita (Oben in Botli ein goldenerAdler, unten im Silber 3 flache Spar-ren. Berndt Taf. XLVII. 94). Ein inder Stadt Aachen und zu Frankfurt a.M. angesessenes Adels-Geschlecht.

Gualticri (Im blauen F. oben 3 gol-dene Kugeln, darunter 3 goldene Quer-balken. Köhne III. 34). Der Adel die-ses Geschlechtes ist am 19. Oct. 1769in der Person des Geh. Baths v. G.vom Könige von Preussen anerkannt.Es haben seitdem verschiedene Mitglie-der der Familie im Preuss. Militair- u.Civildienste gestanden.

f Godenau (Im goldenen F. obeneine blaue Lilie; unten zwei rothe Bo-sen. Fahne II. 51. 218). Die Burg Go-denau (Bonn) besassen sie noch im14. Jahrhundert; das Haus Neuenhof(Landkr. Köln) 1674.

Gudruns (Das freiherrliche W. beiv. Krohne II. 45). Moritz v. G., der1680 als Kurmainzischer Amtmann zuTreffurt starb und Küllstedt (Mühlhau-sen) besass, ist der Stammvater einerzahlreichen Nachkommenschaft. Von

dreien seiner Söhne sind drei noch blü-hende Linien ausgegangen : I. Von Chri-stoph v. G., der am 20. Sept. 1686 inden Freiherrenstand erhoben, u. 1696Beichsbannerherr wurde, die ältereOesterreichische Linie zu Hartenstein,Föllingen, Waidhofen etc. II. Von Ur-ban Ferdinand wurde die Nachkommen-schaft 1732 u. 1746 in den Freiherren-stand erhoben, deren Nachkommen diejüngere Oesterreichische, insbesonderein der Steyermark zu Thannhausen,Fladniz, Fronsperg angesessene Liniebilden. III. Von Johann Moritz v. G.stammt die nicht freiherrliche Linie inThüringen, zu Erfurt, und zu Isse-roda und Lauenburg bei Weimar 1754.

Gucrard. In dem Staatshandbuchevon 1845 befinden sich 2 Aerzte desNamens v. G., der Eine zti Bocholt i.Beg. Bez. Münster, der Andere zu El-berfeld.

-} Guerickc (Quer getheilt, oben imblauen F. ein halber silberner Löwe,unten im rotlien F. eine silberne Bose).Johann v. G. aus einem angesehenenMagdeburgschen Stadtgeschleclite 1620als Präsident des Schöppenstuhls zuMagdeburg gestorben, war 1586 in denAdelstand erhoben worden. Sein 1666verstorbener Sohn Otto v. G., Kurbran-denburgischer Bath ist als Erfinder derLuftpumpe berühmt geworden. Mit des-sen Urenkel Friedrich Wilhelm v G.,welcher Dessauscher Oberhofmeisterwar, ist 1778 das Geschlecht im Manns-stamm erloschen. Im Magdeburg-schen: Bis zum Jahre 1430 Salzgüterzu Stassfurth und Gr. Saltze und umsJ. 1450 Hebungen zu Wellen (Wollmir-städt). In der Grafschaft Malisfeld:Nieder-Büblingen 1624: auch zu A11-städt im Weimarschen, endlich in derPriegnitz: Zaatzke 1746 1778 u. Za-pel 1773.

Giihlen. Giilen (Im silbernen F. einrothes Einhorn). Scheint im Manns-stamm erloschen. In d. Provinz Bran-denburg und zwar a. im BuppinerKreise: Barsikow 1491. 1639. Buskow1491, Dreetz 1618. Gartow 1491. Giih-len-Glienicke 1770. Kertzlin 1685. Krenz-lin 1542. Läsickow 1491. Lüchfeld 1747.