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1 (1854) A - K
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Glembocki.

Globig.

Glembocki fW. Doliwa), 1789 aufGlembokie und Maszenice (Inowraclaw).

-j- Glereaux. Waren in Preussen an-gesessen.

f Glich von Milziz (An einem Stieldrei Lilienblüthen, aus deren KelchenFrauenköpfe hervorwachsen. Siebm. IV.72). Die Gebrüder Johann und Franzgen. G. v. M. erhalten vom KönigeWladislaus d. d. Prag d. 25. Mai 1509Adel und Wappen, welches dein HansGlich zu Ivösslitz bestätigt wurde. Inder Ober-Lausitz: Ivöslitz, Neundorfund Sercha (sämmtlich Görlitz).

-j- Glinden. Sie kommen im 14. bis16. Jahrh. im Rupp in sehen vor. Al-brecht v. G. war in der Mitte des 16.Jahrh. fürstl. Pommerscher Plauptmannauf Grimma und Tribbesees. Mit sei-nem Sohne Henning v. G., vornehmemBürger (Patrizier) und Kaufmann zuStettin, starb am 17. Mai 1616 das Ge-schlecht aus.

Glinowiccki (W. Pruss IL). In West-preussen: Gulbien (Rosenberg) 1836.

Glinski. Sieben im Wappen u. Stammverschiedene Geschlechter dieses Na-mens sind zu unterscheiden; davon ge-hören mindestens 3 dem PreussischenStaate an. I. In Schlesien: (Im blauenF. oben 2 Sterne, darunter ein Mondund unter diesem ein Pfeil. Siebm. II.47). Diesem Geschlechte scheint deram 7. Oct. 1800 als Commandant vonCzenstochau verstorbene k. PreussischeOberstlieut. Johann v. G. angehört zuhaben. In der Maria-Magdalena-Ivirchezu Breslau befindet sich mit dem ebenangeführten auf Holz gemalten Wappenein Monument des 1546 verstorbenenMatthaeus Bartschin von Clinsski, derdemnach diesem Geschlechte beizu-zählen ist. II. In Westpreussen:(W. Pomian). Kl. Böhlkau (Carthaus),welches 1640 Jacob von Klinski oderGlinsky besass. - Stawiska E. (Bcrend)1782. III. In Ostpreussen u. Lit-tliauen: Glinnen (Lyck) 1775. Ivobi-linnen (ibd.) 1775. Kl. Koschlau (Nei-denburg) und im Schönbergschen (Pr.Holland). Aus diesem Geschlechte ha-ben Martin v. G, 1727 beim Reiter-Reg.Katte, Johann und Bernhard v. G.

1775 als Capitains bei Rammin ge-standen.

Glisczinsky. Es sind verschiedeneGeschlechter zu unterscheiden. I. (InBlau ein goldener, mit der Sichel rechtsgekehrter Halbmond, begleitet von dreigoldenen Sternen, auf dem gekröntenHelme 3 Straussfedern). Dahin gehörender Oberstlieut. v. G. im Generalstabe,der Major v. G. im 16. Landw.-Reg.,der Major v. G. im 22. Landw.-Reg.In Hintjerpommern: Reckow (Lauen-burg-Bütow) 1730. II. (W. Jastrzembiec)im Grossherzogthum Posen: Gora(Schrimm) 1834. III. Die Dejanicz v.Glisczinski. Dahin gehört der im J.1854 verstorbene Hauptm. a. D. undPostmeister zu Bunzlau und sein SohnEdmund D. v. G., Prem.-Lieut. i. Reg.Kaiser-Franz. IV. Die v. Zameck-Gli-zinski zu Czapiewice (Conitz). V. Die-sen Namen führen ferner folgende Fa-milienverschiedenen Stammes: Buchon,Chamier, lutrzenka, Mroczek, Szpot, sowie die bereits erwähnten Dejanicz u.Zameck von dem Dorfe Kl. Glisno(Schlochau), wo ihren Vorfahren soge-nannte Gutsantheile mit adeligen Rech-ten verliehen worden (vergl. Brzczinskip. 113).

Globen, v. G. und Stammbach (Imrothen F. ein mit 3 rothen Rosen be-legter goldener Sparren. Siebm. V. 94,unter dem Namen v. Kloben). JohannKager Frhr. v. G. den 20. Juni 1705in den Grafenstand erhoben. In Böh-men, zumeist im Elnbogener Kreise:Crotensee, Globen, Kaper, Kynsperg,Schönlinde, Stammbach. In Schlesien:Lessendorf (Freistadt) 1728.

Globig (Auf grünem Boden 3 Schilf-kolben). In Sachsen und zwar in derProvinz: Globig (Wittenberg), Grau-winkel (Schweinitz) 1630. 1790. Gross-wig (Wittenberg) 1590. 1735. Schön-walde (Schweinitz) 1630. 1790. See-grehna (Wittenberg) 1590. Trebnitz(Merseburg) 1590. Wehlitz (ibd.) 1650.Wüstermark (Schweinitz) 1700. 1746.Im Königreich: Gersdorf, Ober- (Erz-gebirge) 1779. Giesenstein 1779. Hart-mannsbach, Ober- u. Nieder- 1779. Lip-pertsdorf 1770. Oerteln 1700. Sayda