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Gilowski.
Gizycki.
vom 20. Aug. 1700, 1721, 1724, 1725,10. April 1726, in den Freiherrenstandden 24. Sept. 1732 u. 1766 (dasselbeWappen mit Mittelschild, worin einKopf). In Schlesien: Gandau, Pohl.(Breslau) 1790. Hammer (Wohlau) 1723.Krehlau, Ober- (ibd.) 1723. Kulmickau(Steinau) 1804. Peiskorn (Wohlau) 1788.Preischau (Steinau) 1723. Priedemost(Glogau) 1723. 1740. Rettkau (ibd.)1723. 1766. Schützendorf (Oels) 1793.Sibischau (Breslau) 1781. In der Pro-vinz B ran denb urg: Vorwerk Lindow(Ruppin) 1817.
Gilowski; im Oletzkoschen.
Gilsa (Im grünen F. 3 silberne Ströme.Siebm. I. 139). In Hessen: Gilsa nochjetzt, Rüppershausen 1650. Seibertshau-sen 1771. Zimmersrode 1843. Es habenseit Anfang dieses Jahrhunderts meh-rere Mitglieder dieser Familie als Offi-ciere in der Armee gestanden; im J.1852 acht an der Zahl.
f Gilten (Im rothen F. 3 silberneLilien, 2 über, eine unter einem mit 2Kleeblättern belegten silbernen Quer-balken). Der gleichnamige Stammsitzunfern des Einllusses der Leine in dieAller; mit Christian Burchard Thomasv. G. am 18. März 1775 erloschen. Siekommen auch in Mindenschen Urkun-den vor.
Giinmig (Gimnig? vergl. Gymnich).Ein v. G. war Lieut. beim Dragoner-Reg. v. Borstel; er wohnte später zuKl. Szerdauen (Stuhm) und bat 1789um die Verleihung des Gutes Pulk-kowitz.
Ginkel (Die Irländischen Ginkle: zweischwarze Zickzackbalken im silbernenF.). Aus dieser Niederländischen Fami-lie, deren gleichnamiges Stammschlossin der Provinz Utrecht liegt, war Rein-hold Freiherr v. G. Holländischer Ge-neral, 1733 residirender Minister derGeneralstaaten am Preuss. Hofe u. ward1739 Ritter d. schwarzen Adler-Ordens.
Girodz de Gaudy. (Im blauen F. 3rothe Querbalken, deren Zwischenraumsilbern; oben wie unten 3 Sterne.) Al-phonse G. de G. aus einer französischenFamilie der Schweiz und Savoyens wardden 20. Mai 1785 Preuss. See.-Lieut.
beim Schweizer-Reg. Müller, und er-hielt, nachdem er zuletzt Kreisbrigadierbei der Gensd'armerie gewesen, 1826als Oberst den Abschied. Im J. 1854steht ein Plauptm. G. v. G. im Garde-Jäger-Bataillon.
f Girt gen. v. Gerhard. (Gespalten;vorn im schwarzen F. auf 3 hügeligemBerge ein goldener aufgerichteter Greif;hinten im rothen F. 3 silberne Schräg-linksbalken. Kühne III. 25). FriedrichWilhelm G. gen. G. Rittmeister im Hu-saren-Regiment Usedom und sein Bru-der Heinrich Bernhard Siegfried erhiel-ten am 25. Febr. 1765 vom KönigeFriedrich II. die Anerkennung des Adels.In Preuss eil: Breitenfelde (Sclilochau).Kieselkelnnen (Gumbinnen). Kuglacken(Wehlau). Lanken (Schlochau).
-j- Gisclie, Giesche. Georg G. Kauf-mann zu Breslau, den 29. April 1712in den Böhmischen Ritterstand erho-ben. Dahin gehören folgende drei Brü-der: Gottlieb Ferdinand v. G., der alskaiserl. Lieut. am 22. Nov. 1712 zuCavra bei Tarragona in Spanien blieb;Georg Christian v. G., der zu Breslaulebte, und Friedrich Wilhelm v. G.
f Gittelde (Im rothen F. 2 silberneaufgerichtete Schlüssel. Siebm. I. 181).Ein mit Berthold v. G. 1614 erlosche-nes Geschlecht, welches nach einemPIal-berstädtschen Lehnsregister von 1311auch im Pia Ibers tä dt sehen begütertwar, zu Börssel, Brockschauen, Fall-stein, Hornburg, Oschersleben, Oster-ende, Veltheim, Westerrode; im Braun-schweigschen zu Gittelde 1154.1614.Hedeper 1311. Hessem 1311. Pabstdorf1311. Im Hannoverschen: Einem u.Gronau (Hildesheim) 1550. Willersheu-sen (Grubehhagen). In der Ober-Lausitz: Kröppen (Hoyerswerda) 1551.
Gizycki (W. Gozdawa. Im blauenF. eine silberne Lilie. Köhne III. 27).1) Justizrath und Rechtsanwalt beimOber-Tribunal in Berlin. 2) Kreisge-richtsrath in Glogau. 3) Rechtsanwaltin Samter. 4) Plauptmann u. Chef einerInvaliden-Compagnie zu Siegburg. DerVater dieser 4 Brüder, der Justiz- u.Commissionsrath G. erhielt für seinen