Dummermoit.
Dürfeld.
185
1350. Hoiiebmcke (ibd.) 1330. Kuh-hof (ibd.) 1556. Osnabrück. Osthaus(ibd.) 1350. Stederdorpe (ibd.) 1350.Welingen 1350.
f Duniincrnioit, Dommermodt (Quer-balken, über demselben 2, unter dem-selben l Krückenkreuz. Fahne II. 34.).Im Jülichsehen: Lendersdorf undRoelstorf (Düren) 1585 1622.
Diingcln, auch genannt v. Essen (Imsilbernen F. ein schwarzer, mit 3 gol-denen Kauten belegter Schrägbalken.Sietim. III. 191. v. Steinen Tab. LX1V.uro. 9.). Erbschenken von Essen. InWestphalen: Bladenhorst (Bochum)1338 1550. Dahlhausen (ibd.) 15801744. Diingelhof bei Castrop (Dort-mund). Garbeck (Iserlohn) 1288. Ilaf-kenscheid (Bochum) 1646 1744. Hen-richenburg (Kecklinghausen) 1381. Len-singhausen bei Hennen (Iserlohn) 1665.Merfeld (Coesfeld) 1400. Merklinde(Dortmund) 1336. Schadeburg (ibd.)1320. Wassercourl (Hamm) 1604.
Düngern. (Qnadrirt: 1. u. 4. Q. imgoldenen Felde ein aus Wolken ragen-der geharnischter Arm mit 3 Blitzen.2. u. 3. Q. im rotheu F. eine weisseTaube mit Oelzweig auf grünem Hügel.Im Mittelschilde ein schwarzer Adlerim Gold und grün quer getheilten F.Tyroff II. 1. H. Tab. VI.). Freiherren,im Breisgau und der Ortenau Schwa-bens begütert. Im Jahre 1806 stan-den in der Preussischen Armee einSee. Lieut. v. D. im Reg. Graf Tauen-tzien, 1808 dimittirt, später Landrathdes Kreises Neustadt in Ober-Schlesien;und ein 1807 verstorbener See. Lieut.v. D. im Reg. Voss Dragoner.
Dunin, Dunin - Borkowski (WappenLabendz — silberner Schwan im rothenFelde.). Der alte Grafenstand 1818bestätigt; besonders in Galizien: Bu-tyny, Czortkow, Gluchowiec, Grodek,Kormanice, Korolowka, Kupiatycz, Miel-nica, Nadynkowice, Przystanie, Sroki,Winiatynce, Winniczki, Zalesczyki; inPolen u. a. Swiniary. Im Grossher-zogthum Posen: Lechlin (Wongrowiec)1836 1854. Oporzyn (ibd.) 1854.
Dunkcr (In einem gebogenen Balkendrei Kugeln, und darunter eine bren-
nende Granate.). Aus Schwedenstammend, mehrere Oflieiere in derPreuss. Armee. — Nicht zu verwech-seln mit verschiedenen ritterlichen Ge-schlechtern, die bis zum 16. Jahrhun-dert in der Mark Brandenburg, in Mek-lenburg, im Herzogthum Westphalen,im Osnabrücksehen und Bremenschenvorkommen. Fraglieh, ob die hier inRede stehenden aus dem Geschlechte,von welchem Joachim Friedrich Ditnek-lier, Ilofrath in Diensten des HerzogsGustav Adolph von Meklenburg-GUstrow1670 geadelt ward, und in Meklenburg-Strclitz das Gut Beseritz besass.
Diinwahl, Dünewald (Drei schwarzeund vier weisse Balken mit sechs Ster-nen.). Ein aus dem Luxemburgischen(Haus Roseler) stammendes, demnächstnach Geldern (Haus Balkenschott) ge-Avandertes Geschlecht, aus welchemHeinrich Johann v. D. den 15. Nov.1675 in den Reichsgrafenstand erhobenworden ist und Friedrich v. D. dasnach ihm genannte Kloster Dünwald(Mülheim) gestiftet hat. Die Grafen v.D. besassen in Schlesien: Sabor(Grünberg) 1700.
Duplcssis, du I'lessis. Mehrere Of-lieiere in der Armee. Ein Hauptmanna. D. v. D. f 29. Debr. 1842 zu Kö-nigs - Wusterhausen. W. du P. Lieut.im 37. Inf. Reg., verm. den 21. April1849 mit Francisca v. Loefen.
Durant (Gespalten, vorn im schwar-zen Felde ein silbernes Andreaskreuz;hinten getheilt, oben im goldenen F.ein schwarzer Adler, unten im silber-nen Felde ein grüner Palmzweig. Köhlte
II. 33.). Ihnen ist am 3. Nov. 1810der Freiherrenstand vom Könige Fried-rich Wilhelm III. anerkannt. In derProvinz Brandenburg: Strubcnberg(Zauche-Belzig) 1741. In Schlesien:Baranowitz mit Neuhof und Sczosow(Rybnick) 1830.
biirfcld (Im blauen Felde eine Bären-tatze, die Kornähren hält. Siebm. V.50. v. Dreihaupt Tab. XXVI. Köhlte
III. 9.). Nobilitirungen und Renovatio-nen d. 1. Sept. 1659, 1722, d. 20. März1761. In der Provinz Sachsen: Jess-nitz und Mockritz bei Dresden und in