herr v. D. II., 1843 Direktor der kö-nigl. Preüssisclien Navigationsschule inDanzig.
-j- Ditfcld von Dittniansdorir. In
Schlesien: Laubsky (Oels) 1637.
DitCiirtli (Vier Mal quer getheilt, roth,gold, blau, gold, roth folgend; aber auch
2 blaue Balken im goldenen F. v. Me-ding I. 124. Tyroff II. B. I. 59.).Früher Erbmarsehälle von Quedlinburg.In der Provinz Sachsen: Dittfurth(Aschersleben) 1144 1600. Iledersleben(ibd.) 1600. Bedersdorf (Oschersleben)1600. Wegeleben (ibd.) 1600. IuWest-phalen: Hüffe (Rhaden) 1768. Lüb-brassen (Bielefeld) 1790 1810. In Hes-sen-Schauenburg: Dankersson 1650bis 1853.
Dilmar (Blau u. Gold quer getheilt.Masch XIII. 46. Tyroff II. 178. Sup-plein. X. 4. 7 ). Gottfried Rudolph D.1753 in den Freiherrenstand erhoben,1756 Wirkl. Geh. Rath, unter den Land-adel in Meklenburg aufgenommen.
Dilmar v. Ditmarsdorf (Gespalten;vorn im rotlien Felde oben ein silber-ner Sparren, unten ein Tiger; hintenblau, oben der Tiger und unten derSparren. Köhne III. 6.). Am 23. Dcbr.1692 bestätigte Kurfürst Friedrich III.seinem Obersten Martin D. den Adel,den derselbe am 22. Sept. 1691 mitdem Zusätze v. Ditmarsdorf vom Kai-ser erhalten hatte. In Pommern:Kicker (Naugard) 1673 1760. Scliwes-soiv (Greiffenberg) 1770.
Dittel, Dittl (Aufsteigende Spitze und
3 Kosen; ein anderes W.: 1. u. 4. Q.im schwarzen Felde ein gekrönter gol-dener Löwe. 2. u. 3. Q. im rothen F.2 silberne Schräglinksbalken; in demoberen eine rothe Rose.). Caspar IgnatzD. fürstl. Münsterbergscher Rath, den9. Oct. 1740 in den Böhmischen Adel-stand erhoben.
Dittcu (Im silbernen F. ein rotherKrebs. Masch XIII. 47.). In der Prieg-nitz: Bäck 1470. Garlin 1684. Keckeu-tin 1686. Reckenzien 1684. Warnow1684. In Meklenburg, und zwar imA. Grabow: Balow 1809. Dambeck1738. Wanzliz 1809. Werle 1590 1809.
Dittersdorf, Dittera v. D. — Carl
Ditters als Componist bekannt, warfürstbischöflich Breslauscher Forstmei-ster 1770 und 1773 Landeshauptmannvon Freienwaldau mit dem Zusätze vonDittersdorf vom Kaiser in den Adel-stand erhoben. Einer seiner Söhnewar geistlicher Rath zu Breslau undSpiritual beim Priesterseminar. EinAnderer Dr. u. Prof. der Theologie zuBraunsberg 1843.
Dittmnr (1. Q. im blauen Felde eingoldener Löwe. 2. u. 3. Q. im silber-nen Felde 2 rothe Schräglinksbalken.4. Q. im blauen Felde ein silbernerSchwan. Köhne III. 6.). Johann Wil-helm D. k. Preuss. Oberst li. General-Inspekteur von der Artillerie, späterGeneral, am 1. Sept. 1786 in "den Ädel-ständ erhoben.
Dittniar (Aufsteigende Spitze; vornein Stern-, hinten ein Löwe, unten einreitender Ritter.). Karl Hermann Mar-tialis D., Gutsbesitzer zu Greifenberg,im Jan. 1838 geadelt.
Dliigolcncki (W. Grzymala). Ein v.D. 1854 Wirthschafts-Direktor, Besitzervon Samostrzel (Wirsitz)
Dinochowski (W. Pobog). Ein v. D.1846 Mechanikus zu Posen.
f Dobbe (Im rothen Felde ein gol-denes Rad.). Sie hatten das Erbmar-schallamt von Essen und besassen inWestphalen und am Nie der rh ein:Avergut bei Kornharpen (Bochum) 14511633. Erlenkamp bei Flerke (Soest)1344. Gansenberg bei Hünxe (Dinsla-ken) 1497. Hecket (Essen) 1668. Hee-ren (Hamm) 1271. Hennen (Iserlohn)1340. Hordel (Bochum) 1668 1725.Husen bei Herdecke (Hagen) 1347.Knippenburg (Recklinghausen) 1668.Lier bei Wattenscheidt (Bochum) 14211725. Rauenthal (Hagen) 1725. Spiek-kershove bei Hünxe (Dinslaken) 1497.Vogelsang (Eecklinghausen) 1451 1601.Werdringen (Hagen) 1421.
f Dobbelstcin (Im silbernen Feldeein rothes Schlangenkreuz, worauf einSchildchen mit 5 Kugeln. Fahne 1.79.).Im Herzogt-hum Limburg: Doenrothbei Sittard 1415. Pleerlen östlich vonValkenburg. Moresnet a. d. Geule 1657.Reckheim an der Maas 1507. In der
Dobbelstein.
Ditfeld von Dittmansdorff.