Dietz.
Dirckink-Holmfeld.
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Diel/, (Im rothen, von silberner Ein-lassung umgebenen Felde ein silbernerLöwe. Humbracht Tab. 133.). Vondiesem Nassausehen Rittergeschlechte,welches das Erbinarsehallamt der Graf-schaft Dietz bekleidete und u. a. dasSehloss Ardeck bei Dietz besass, sindviele Kurtriersche Amtmänner und hö-here Beamten hervorgegangen.
-(- Dietz, Diez (Im blauen Felde aufgrünem Boden eine Pyramide, an wel-cher eine Schlange sich emporhebt.Köhlte III. 5.). Heinrich Friedrich D.Charge d'affaires in Coustantinopel, d.2. Oct. 1786 geadelt. Seine berühmteBibliothek ging an die königliche inBerlin über.
-}- Dietz, Ditzen (Im schwarzen Feldeein goldener Greif. Siebni. IV. 48.).Noch im Jahre 1626 werden die D. inWohlau sesshaft genannt (Sinapius [1.584.). Zu Kupferberg (Schönau) 1539.
-j- Dictzckausen (Eilf ins Andreas-kreuz gesetzte Kugeln. Fahne I. 78.).Der gleichnamige Stammsitz liegt imKreise Waldbroel. Heinrich v. D. ge-nannt Ellingen 1534. Ein Anderer glei-chen Namens noch 1660.
Dietzenstein. Daniel Leopold v. D.1672 gräflich Hatzfeldscher Rath undDeputirter zu Breslau. Er soll ohneKinder verstorben sein. Im Jahre 1806war ein v. D. Geh. Ober - Accise undZollrath zu Fordon bei Bromberg.
Dicnry. Peter v. D. aus Ungarntrat mit seinem Sohne 1744 in Preus-sische Dienste. Er war kaiserlicherOberstlieut., ward Preuss. General-Major und -j- 1746 a. D.
Diczclski, Dziecielski (In Gold einblauer Specht auf einem natürlichenBaumstamm, welcher 5 Astenden hat;auf dem gekrönten Ilelm der Specht,aber hier mit gehobenen Flügeln.). InHinter-Pommern: Merzin (Lauen-burg-Bütow) 1752 1854. Schimmerwitz(ibd.) 1752 1777, und wohl ebenfallshier das Gut: Zezelzken 1575, od. Zie-zelitz 1589 od. Zezeltze 1601. In West-preussen: Borreck (Karthaus) 17731782. Dargelow (Neustadt) 1589. Le-vinno (ibd.) 1773. Mlinke (Karthaus)1800.
Dincklagc, Dinklage (Im silbernenFelde oben 3 rothe Rosen, unten dreirothe Andreaskreuze. Siebm. I. 188.Grote C. 26.). In der Provinz West-phalen: Meirich (Soest) 1650. Stein-hausen (Halle). Stockheim (ibd.). -ImKönigreiche Hannover: Campe (A.Meppen). Loxten (Osnabrück) 15561780, Osthof (ibd.) 1780. Quackeu-br'ijck (ibd.) 1724. Rusowe (ibd.) 1326.Rusvord (ibd.) 1278. Schulenburg.(ibd.)1780 1803. Im Ol den bürg sehen:Brettberg, Celliorn, Dincklage, Duer-stadt und Vechte.
f Dingelslädf (Gespalten; vorn ge-lheilt, oben 3 Eicheln, unten ein Astmit 3 Eicheln; hinten 3 Sparren, undunter jedem eine Rose.). Nach zweiOertern dieses Namens, davon der eineim Kreise Heiligenstadt, der andere imKreise Osehersleben liegt, nannten sichritterliche Geschlechter, die in Urkun-den des 12. bis 15. Jahrh. vorkommen.Keinem von beiden, die längst ausge-storben sind, gehört Devin August v. D.an, der 1762 als k. Preuss. Oberst denAbschied u. 1763 das Inkolat in Schle-sien erhielt. Seine Güter Altschau u.Lessendorf (Freistadt) Helen nach sei-nem am 25. Dcbr. 1807 erfolgten Todean seinen Neffen, den General v. Leh-sten-Dingelstädt.
Dinggraf. Johann Carl Friedrich v.D. aus Liefland blieb als k. Preuss.Capit. in der Schlacht bei Hohenfried-berg. Er gehörte einem ritterlichenGeschlechte an, welches in Westpho-len, namentlich in Tecklenburgischen,Ravensbergischen und Mindenschen Ur-kunden des 13. bis 14. Jahrhundertsvorkommt.
Diiigson. Ein Capit. v. D. der Nie-derschlesischen Füsilier - Brigade bliebd. 14. Oct. 1806 bei Jena.
Dirckink-IIolinfcld. (Die Reichsritterv. D.: 1. Q. im rothen Felde eine sil-berne Säule, um welche sich eineSchlange windet. 2. Q. im blauen F.ein geharnischter Arm mit Schwerdt.3. Q. ein Anker im Wasser. 4. Q„ vorneine goldene Lilie im rothen, hinteneine blaue Lilie im silbernen F.). Derk. dänische Marine-Capit. a. D., Frei-