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1 (1854) A - K
Entstehung
Seite
169
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Dietz.

Dirckink-Holmfeld.

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Diel/, (Im rothen, von silberner Ein-lassung umgebenen Felde ein silbernerLöwe. Humbracht Tab. 133.). Vondiesem Nassausehen Rittergeschlechte,welches das Erbinarsehallamt der Graf-schaft Dietz bekleidete und u. a. dasSehloss Ardeck bei Dietz besass, sindviele Kurtriersche Amtmänner und-here Beamten hervorgegangen.

-(- Dietz, Diez (Im blauen Felde aufgrünem Boden eine Pyramide, an wel-cher eine Schlange sich emporhebt.Köhlte III. 5.). Heinrich Friedrich D.Charge d'affaires in Coustantinopel, d.2. Oct. 1786 geadelt. Seine berühmteBibliothek ging an die königliche inBerlin über.

-}- Dietz, Ditzen (Im schwarzen Feldeein goldener Greif. Siebni. IV. 48.).Noch im Jahre 1626 werden die D. inWohlau sesshaft genannt (Sinapius [1.584.). Zu Kupferberg (Schönau) 1539.

-j- Dictzckausen (Eilf ins Andreas-kreuz gesetzte Kugeln. Fahne I. 78.).Der gleichnamige Stammsitz liegt imKreise Waldbroel. Heinrich v. D. ge-nannt Ellingen 1534. Ein Anderer glei-chen Namens noch 1660.

Dietzenstein. Daniel Leopold v. D.1672 gräflich Hatzfeldscher Rath undDeputirter zu Breslau. Er soll ohneKinder verstorben sein. Im Jahre 1806war ein v. D. Geh. Ober - Accise undZollrath zu Fordon bei Bromberg.

Dicnry. Peter v. D. aus Ungarntrat mit seinem Sohne 1744 in Preus-sische Dienste. Er war kaiserlicherOberstlieut., ward Preuss. General-Major und -j- 1746 a. D.

Diczclski, Dziecielski (In Gold einblauer Specht auf einem natürlichenBaumstamm, welcher 5 Astenden hat;auf dem gekrönten Ilelm der Specht,aber hier mit gehobenen Flügeln.). InHinter-Pommern: Merzin (Lauen-burg-Bütow) 1752 1854. Schimmerwitz(ibd.) 1752 1777, und wohl ebenfallshier das Gut: Zezelzken 1575, od. Zie-zelitz 1589 od. Zezeltze 1601. In West-preussen: Borreck (Karthaus) 17731782. Dargelow (Neustadt) 1589. Le-vinno (ibd.) 1773. Mlinke (Karthaus)1800.

Dincklagc, Dinklage (Im silbernenFelde oben 3 rothe Rosen, unten dreirothe Andreaskreuze. Siebm. I. 188.Grote C. 26.). In der Provinz West-phalen: Meirich (Soest) 1650. Stein-hausen (Halle). Stockheim (ibd.). -ImKönigreiche Hannover: Campe (A.Meppen). Loxten (Osnabrück) 15561780, Osthof (ibd.) 1780. Quackeu-br'ijck (ibd.) 1724. Rusowe (ibd.) 1326.Rusvord (ibd.) 1278. Schulenburg.(ibd.)1780 1803. Im Ol den bürg sehen:Brettberg, Celliorn, Dincklage, Duer-stadt und Vechte.

f Dingelslädf (Gespalten; vorn ge-lheilt, oben 3 Eicheln, unten ein Astmit 3 Eicheln; hinten 3 Sparren, undunter jedem eine Rose.). Nach zweiOertern dieses Namens, davon der eineim Kreise Heiligenstadt, der andere imKreise Osehersleben liegt, nannten sichritterliche Geschlechter, die in Urkun-den des 12. bis 15. Jahrh. vorkommen.Keinem von beiden, die längst ausge-storben sind, gehört Devin August v. D.an, der 1762 als k. Preuss. Oberst denAbschied u. 1763 das Inkolat in Schle-sien erhielt. Seine Güter Altschau u.Lessendorf (Freistadt) Helen nach sei-nem am 25. Dcbr. 1807 erfolgten Todean seinen Neffen, den General v. Leh-sten-Dingelstädt.

Dinggraf. Johann Carl Friedrich v.D. aus Liefland blieb als k. Preuss.Capit. in der Schlacht bei Hohenfried-berg. Er gehörte einem ritterlichenGeschlechte an, welches in Westpho-len, namentlich in Tecklenburgischen,Ravensbergischen und Mindenschen Ur-kunden des 13. bis 14. Jahrhundertsvorkommt.

Diiigson. Ein Capit. v. D. der Nie-derschlesischen Füsilier - Brigade bliebd. 14. Oct. 1806 bei Jena.

Dirckink-IIolinfcld. (Die Reichsritterv. D.: 1. Q. im rothen Felde eine sil-berne Säule, um welche sich eineSchlange windet. 2. Q. im blauen F.ein geharnischter Arm mit Schwerdt.3. Q. ein Anker im Wasser. 4. Q vorneine goldene Lilie im rothen, hinteneine blaue Lilie im silbernen F.). Derk. dänische Marine-Capit. a. D., Frei-