Arras.
Ascheberg.
21
Gr. Kreutz (/. -B.) 1800 1850. In 1670. Geppersdorf (Strehlen) 1670 1760.
Schlesien: Niewodnik und Schönwitz Gorschel (Trebn.) 1684. Gr. Schottgau
(Falkenberg) 1830. hx Westphalen: (Breslau) 1584^-1674. Grüneiche (ibd.)
Eisbergen (Minden) 1737. Tn dem 1670. Hochkirch (Trebn.) 1594 1620.
Rhein lande: Borckliausen (Geldern) Machnitz (ibd.) 1600 1650. Peterwitz
1730. (ibd.) 1684. Radixdorf oder Kasdorf
-j- Arras (Anker im getheilten Felde (Frankenstein) 1G86». Kux (Trebn.) 1684.
mit wechselnden Tinkturen. Siebm. I. Schlowitz (Oppeln) 1630 1660. Sclirei-
160.). Gänzlich verschieden von dem Oersdorf (Neum.) 1668. Schützendorf
bereits ums Jahr 1377 erloschenen (Liegnitz) 4 665. Skalitz (ibd.) 1691.
Triersehen ritterlichen Geschlechte, des- Wammen (Strehlen) 1760. Wiese (Trebn.)
sen Stammburg Arras an der Mosel 1594 1620. Zweibrodt (Breslau) 1665
liegt, ist diese gegen die Mitte des 18. 1674.
Jahrhunderts ausgestorbene Familie. In Arz , Arz v. Wasegg (Zwei mit den
Sachsen, und zwar . im Königreiche Kücken gegen einander gestellte, wach-
zu Leisuig (Leipzig) 1590 und Grün- sende Löwen. Sietim. I. 44. Die Grafen
hayn (Erzgeb.) 1680, wahrscheinlich quadrirt: 1. u. 4. Q. die Löwen über
auch Cossen und Sehorlipe. und in der Wasser, 2. u. 3. Q. vier Löwen über
Preussischen Provinz Sachsen: Brach- einander.). Der Stammsitz Arz liegt in
stedt (Saal-Kr.) 1673 1721. Siegelsdorf Siidtyrol. Die Grafen v. A. erhielten
(Bitteffeld) 1721. Brachfeld 1745 (v. am 17. Aug. 1648 ihren alten Grafen-
Uechtritz Nachr. adel. Farn. IV. 26.) stand bestätigt. Seit dem Jahre 1812
scheint eine Verwechselung mit Brach- in Schlesien angesessen und zwar in
stedt. In Pommern: Neuenkirchen Oesterr. Schlesien zu Meltsch und Wig-
(Anclam) 1742. Es erscheint, unent- stein, und in Preuss. Schlesien 1830 zu
schieden, in Ermangelung des Wappens, Boritsch, Grodzisko, Gr. u. Kl. Kos-
ob das Curländiscli-Liefländische Ge- mierka, Kadlub, Kroschnitz, Orschik,
schlecht, welches sich Arras v. Arrentz- Scliimisehow und Suchau, sämmtlich
dorff nannte, und hier Arrentzdorff (?) im Kreise Gr. Strehlen,
und Ltmsell 1601 besass und 1613 sich -j- Asbeck (Zwei Reihen schrägrechts
nach Schlesien in das Fürstenthum Te- gestellter Kauten. Siebm. I. 191.). Sie
sehen begab (Sinapius II. 505. 506.) scheinen in jüngster Zeit erloschen. In
hierher zu rechnen sei. Westphalen und am Niederrhein:
-j- Artis. Die beiden Brüder Noe Achternberg (Essen) 1560. Asbeck
d'Artis de Bequignolle (vergl. v. Be- (Ahaus) bis 1419. Berge (Bochum)
quignolle) und Jean d'Artis-Troconis 1550 1737. Dravenhorst (?) 1550.
waren unter König Friedrich Wilhelm I. Gahr (Bochum) 1410 1737. Gosewinkel
Preussische Obersten. (ibd.) 1697. Hecket oder Heck (Essen?)
-j* ArtiscliofTsky. Besitzer von Borcken 1707. Hörstgen (Bochum) 1667. Ivep-
und Kobillinnen (Lyck) 1737 in Lit- pelhof(Ahaus) 1296. Knippenburg(Keck-
thauen. lingliausen) 1707 1756. Leite (Bochum)
j- Artzat, Arzt (Schrägbalken mit 1702 1727. Nienburg (Ahaus). Im
Pfeil. Siebm. I. 51. IV. 21.). Bres- Königreich der Niederlande: Luilema
lauer Stadtgeschlecht, dessen angebliche (?) bei Groningen und Münsterhausen.
Abstammung von dem Elsasschen Ge- bei Leuwarden 1600 1729.
schlechte der Artzat von Cron-Weissen- Ascheberg (Roth und Gold queer
bürg Zweifeln unterliegt; mit Ernst getheilt, oben zwei Windrosetten. Siebm.
Friedrich v. A. in der 2. Hälfte des II. 1 18. V. Steinen Westph. Gesch. II.
18. Jahrh. ausgestorben. In Schle- Tab. 29.). Erscheinen im 12. Jahrh.
sien: Arnoldsmühle (Breslau) 1595. als Edle, dann als Ministeriale, mit
Blankenau (ibd.) 1665. Borne (Neu- denen v. Daverenberg, Meinhövel und
markt) 1665. Bükewine (Trebnitz) 1670. Münster gemeinsamen Stammes. In
Buschvitz (Oels) 1662, Esdorf (Trebn.) Westphalen, und zwar zunächst im