20 Arnsberg.
Arnstadt.
Lilien-Enden, begleitet von 4 Löwen, 2. Arnstadt (Schräg getheiltes Schildu. 3. Q. roth und Gold queer getheilt, und 3 schräg gestellte Kosen. Siebin.oben 3 Merletten.). Christoph d'Ar- I. 175.). Das Dorf Arnstädt in dernoult, Baron d'Arnoult, Seigneur de Grafschaft Mansfeld hat aller Wahr-Iveill, Bubange et Bubourg führt das scheinlichkeit nach dem Geschlechtebeschriebene Wappen. Er wurde, aus den Namen gegeben. Es darf dasselbeeiner Luxemburgsclien Familie stam- jedoch so wenig mit dem südthüringi-mend, vom Kaiser Karl VI. am 2(5. Dcbr. sehen gleichnamigen, längst erloschenen1716 in den Freiherrenstand erhoben, Rittergeschlechte, als mit dem Ge-jnit dem Beinamen von Meisenburg,' schlechte des höheren Adels verwechselteiner Trierschen erloschenen Familie, werden, das im 12. Jahrh. demselbendie das Wappen des 2. u. 3. Q. führte. Orte der Grafsch. Mansfeld seinen Na--j- Arnsberg (Eine gezinnte Mauer, men verdankte, demnächst aber nachnach einer Ahnentafel in der collec. dem unfern davon gelegenen Schlossegeneal. König. V. oder auch 2 Monde Arnstein sich nannte, von dem auchund 3 Herzen nach v. Meding I. 12.). die Grafen von Lindow und Kuppin ab-Hiernach2 verschiedeneMeklenburgsclie stammen. Die Möglichkeit einer ge-Geschlechter, deren Stammsitz Arnsberg meinsamen Wurzel der beiden letzterenbei Wesenberg ist. Wir linden sie im soll daiftit jedoch nicht bestritten wer-
16. Jahrh. auch in der Priegnitz und den. (v. Ledebur die Grafen von Val-Grafschaft Kuppin. Sie besassen noch kenstein am Harze S. 90.)i ■—■ Güter-im 17. Jahrh. in Meklenburg: Crüm- besitz in der Provinz Sachsen, undmel und Steinhagen, sind aber in eben zwar a. in der Altmark: Buchwitzdiesem Jahrhunderte ausgestorben. (Salzwedel) 1375. Demker (Stendal)
-j- Arnsberg (Im Schilde ein Wolfs- 1335—1770., Deutsch (Osterburg) 1337.hacken, oder auch ein Adler mit Wolfs- Gohre (Stendal) 1334. Grieben (ibd.)hacken auf der Brust. v.Steinen West- Salzwedel 1556. Schwarzlosen, Klein-phäl. Gesch. Tab. XXVIII. 1 u. 2.) Ein (Stendal). Siestedt (Gardelegen). Süpp-ritterliches Geschlecht der Grafschaft Hilgen eingegangen (Stendal) 1644 1687.Mark, aus welchem im 15. u. 16. Jahrh. Welle (ibd.) 1623—1773. b. im Magde-mehrere Bürgermeister zu Unna waren, btirgschen: Barleben(Wollmirstädt) 1500Im Mannsstamme 1687 mit dem in kai- 1737. Brumby (Neu-IIaldensleben) 1606serlichen Diensten in Ungarn gestorbe- 1762. Groppendorf (ibd.) 1638.- Ho-nen Hauptmann Johann Philipp v. A. hen-Ziatz (Jerichow I.) 1500 1604. Horn-erloschen. Seine 3 Schwestern starben: hausen löschersieben) 1677. KarithCatharina Elisabeth verm. v. Kleinsorg (Jerich. I.) 1655. Loburg (ibd.) 1569.am 3. Jan. 1710, Anna Maria verm. v. Lütgen-Ziatz(ibd.) 1617. Maxdorf(Calbe)Bochum gen. Dolfs am 4. März 1722 1663 1737. Möckern (Jerich. I.) 1609.und Johanna Clara.Maria verm. v. Li- Samswegen (Wolmirst.) 1605 1683. c.lien am 12. Sept. 1722. in der Grafschaft Mansfeld: Erdeborn
•j- Arnsdorf (Gespalten, vorn ge- 1769. d. im Churkreise: ProschwitzSchacht, hinten ein Löwe. Siebm. I. 1773. e. in Thüringen, und zwar' in66.) Arnsdorf bei Liegnitz wird für den dem Kreise Nordhausen: Elbingen 1800.Stammsitz des Geschlechtes gehalten, Gr. Wechsungen 1800 1846. Gr. Wer-indessen giebt es auch noch 9 andere ther 1620—1846. Haferungen 1800.Dörfer dieses Namens in der Provinz Kinderode 1698. Rüxleben 1800. FastSchlesien; auch Gustau (Glogau) hat in allen übrigen Provinzen des Preus-ihnen gehört. Wohl schon vor dem sisclien Staates noch einzelne Besitzun-
17, Jahrh. ausgestorben. Der am 28. gen, und zwar in Preussen: Bielken-März 1648 zu Teschen verstorbene Kai- fehl (Labiau) 1728. In Pommern:serliche Rath Johann Arnold v. Arns- Gr. Wachlin (Naugard) 1756. In Bran-dorf gehört dem Geschlechte von Ar- denburg: Beltzig(Zauche-Beltzig) 1618nold an. 1687. Hoppenrade (Ost-Priegnitz) 1790.