Druckschrift 
6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
Seite
602
Einzelbild herunterladen
 

602

Hauptmann Friedrich Franz v. Olnhausen im Infanterie - RegimenteHerzog von Sachsen-Hildburgshausen.

Handschrift!. Notiz. Megerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 83. Suppl. zu Siehm. W.-B.X. 23. Tyroff , II. 32 Nr. 3: Hn. v. Olnhausen oder Aalnhausen, in Franken u. Nr. 4. F.Hn. v. Olnhausen in Oesterreich.

Olryeli. Polnischer Adelsstand vom 25. Oct. 1775. Die Familiewurde dem Stamme Gozdawa einverleibt. Peter v. Olrych war 1822Landgerichtsrath in Posen.

Freih. v. Ledebur, II. S. 106.

Olsclien. Ein im Lauenburgischen noch vor 1777 vorgekommenesAdelsgeschlecht.

Freih. v. Ledebur , II. S. 166.

Olthoff, Oldlioff. Ein in den schwedischen Adelsstand erhobenes,nach Pommern gekommenes Geschlecht. Justus Ludwig v. Olthoff war1710 k. schwed. Regier.-Rath in Pommern. Ernst Bogislav v. 0. stand1777 im k. pr. Infanter.-Regimente v. Knobeisdorff als Stabs-Capitänund war später Postmeister zu Stolp und Carl Christian v. 0. starb den7. März 1789 als Rittmeister im k. pr. Husaren-Regimente Gr. v. d.Schulenburg.

Freih. v. Ledebur, II. S. 166 und III. S. 318. Schwedisches W.-B. ltidd. 192.

Oluvenich. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1762 für Tho-mas Olujenich, k. k. Hauptmann im Slavonischen Broder Infanterie-Regimente, wegen 37jähriger Dienstleistung.

Megerle v. Mühlfeld , S. 237.

Olwitz. Ein im vorigen Jahrhunderte im Kgr. Preussen vorge-kommenes Adelsgeschlecht, aus welchem Sprossen in der k. pr. Armeestanden. Michael Alexander v. Olwitz starb 1744 als k. preuss. Lieut-nant. Der Sohn desselben, Otto Friedrich Wilhelm v. 0. war 1749See. Lieut. und 1763 Capitain im Rcgim. Gr. v. Kainein.

Freih. v. Ledebur, II. S. 166.

Omplial. Reichsadelsstand. Diplom vom 15. Mai 1559 für Ja-cob Omphal. Niederrheinisches Adelsgeschlecht, welches im 17. Jalirh.zu Erleshagen, Gummersbach, Overbach, Steinkulen und Westorff ge-sessen war, später noch andere Güter erwarb und noch 1750 zu Stei-nenbrück unweit Gimborn und 1752 zu Lutzekofen, ebenfalls unweitGimborn, begütert war. Später ist der Stamm erloschen.

Freih. v. Ledebur, II. S. 166. v. Steinen , Tab. 40 und II. S. 458.

Ompteda, auch Freiherren. Altes, niedersächsisches Adelsge-schlecht, welches, nach Mushard, früher im Erzstifte Bremen mit demNamen: Burgmänner zu Tedinghausen vorkam, daun im Oldenburgi-schen mehrere Lehen erlangte und später im Fürstenthume Calenbergund In der Grafschaft Hoya ansässig wurde. Heinrich v. Omptedalobte im 16. Jahrb. und setzte in der Ehe mit Apollonia v. Jettenbrockden Stamm fort, welcher durch seinen Enkel, Hermann v. 0., weiterblühte. Später noch, 1800, war Dietrich Heinrich Ludwig v. Omp-teda, Geh. Legationsrath, kurbraunschw. bevollm. Minister auf demReichstage zu Regensburg und am kurpfälz. Hofe zu München und Lud-wig Conrad George v. 0., kurbraunschw. Kriegsrath, war hei der kur-