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seinen Reden das Wort: Oldwai'd beizusetzen, so hatte man ihn schonlange Zeit Heinrich Oldward v. Westerhofen genannt und da er späterein Dorf erbaute und dasselbe mit dem Namen Olwardshausen, welcherinsgemein Oldershausen ausgesprochen wurde, so verblieb dieser Nameseinen Nachkommen, welche mit dem Bisthumc Hildesheim sich wiedereinigten und einen Theil ihrer Güter und Zinsen zu Lehen wieder er-hielten. Der jüngste Solin ileinrich's: Hermann v. 0., mit dem Bei-namen: der Grosse, setzte den Stamm fort und starh im 114. Lebens-jahre, nachdem er sehr reich geworden und von den Grafen v. Wölpeund von anderen Dynasten mehrere Güter bekommen hatte. Yon denNachkommen brachte, wie augegeben, Ludolph v. 0. das Erbmarschall-Amt im Herzogthum Braunschweig in die Familie. Der älteste Sohndes Letzteren gleichen Vornamens zeichnete sich, wie der Vater, imKriege aus, der jüngere aber, Hermann (IL), stand bei allen herzoglichbraunschweigischen Höfen in grossem Ansehen, besonders hei dein Her-zoge Erich dem Aelteren, mit welchem er auch 1519 in der Schlachtbei Soltau an der Böhme gefangen wurde. Später begleitete er denHerzog 1530 auf dem Reichstage zu Regensburg. Hans v. 0., Erb-marschall und Hessen-Casselscher Land- und Schatzrath, starb 1624 undJobst Adam v. und zu 0., Erbmarschall, vermählte sich 1699 mit Si-bylla Lucretia v. Wurmb, aus welcher Ehe mehrere Kinder stammten,von denen Just Ludwig Freih. v. 0. 1738 kurbraunschweig. Laud-Drostzu Ratzeburg wurde. — Der Stamm blühte fort und aus demselben warCarl Friedrich August v. 0. 1837 k. bayer. Kämmerer und Capitularzu Naumburg und Georg Friedrich August v. 0. 1843 Erbmarschalldes Fürstenthums Grubenhagen und Prälat und Cantor des Domcapitelszu Naumburg. — Das Geschlecht, aus welchen zahlreiche Sprossenauch in der k. k. Arme standen und stehen, gehört im Kgr. Hannoverdurch Besitz der Güter Oldershausen, Düderode und Westerhof imGöttingischen und Förste im Grubenhagenschen zu dem ritterschaft-lichen Adel der Callenberg-Göttingen-Grubenhagenschen Landschaft.Von den in Thüringen später besessenen Gütern wurde Eulau im Kr.Querfurt 1833 und Gebesee im Kr. Weissensee 1850 verkauft. Wiedas Wappen der Familie: Schild geviert: 1 und 4 in Roth neun, 3, 3und 3, goldene, vierblättrige Rosen und 2 und 3 Gold, ohne Bild, er-gicht, war von derselben ganz verschieden das alte, längst erloschene,lüneburgische Geschlecht v. Olderdeshusen, welches nach einem vonv. Meding I. S. 420 aufgefundenen Siegel Herberti de Olderdeshusenvon 1351 einen Vogel, entweder Storch, oder Kranich, führte.
Spener, Theor. Insign-. S. 269. — Gauhe, I. S. 1540 und 41. — Zedier, XXV. S. 1146—1156. — Köhler, von Erblandhof-Aemfjern, S. 13 und 118. — N. geneal. Handbuch, 1777. S.505 und 1778, S. 354—56 und Nachtrag, 8. 156. — J. A. JVeppen , Heinrich der Lange, liistor.Gedicht, mit liistor.-geneal. Notizen von 841—1777, 1778. — Wolfs, Eichfeld Urkundenbuch,Göttiiigen, 1819. — Schmidt, Beitr. zur Geschichte des deutschen Adels, I. S. 185 und H. S.339. — N. Pr. A.-L. IV. S. 461. — Freih. v, d. Knesebeck, S. 223. — Freih. v. Ledebur . II.S. 165. — Siebmacher, I. 183: v. Oldcrhausen, Braunschweigisch. — Falke , Cod. Tradit. Cor-beiens. Tab. 10. — v. Meding , I. S. 420 und 21. — W.-B. d. Königr. Hannov. C. 4 und S.11. — Kneschke, I. S. 316 und 17. — v. Hefner, Hannov. Adel, Tab. 24.
Olderogge. Reichsadelsstand. Diplom von 1758 für Detlev GeorgOlderogge, k. russ. Rent- und Proviantmeister.
Handschrift!. Notiz. — Suppl. zu Siebin. W.-B. X. 23.