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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
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des Infanterie-Regiments Nr. 31, zuletzt v. Kropf, 1805 starb. Später,um 1815, waren zwei v. Oldenburg, der Eine Herr auf Beidritten undder Andere auf Bcislciden, Landschafts - Räthc. Die Güter Beisleidenund Perguschen, Beide im Kr. Preuss. Eylau, besass 1857 Botho v. Ol-denburg.

Micrael, S. 363. Mushard, S. 415. Arnold , Kirchen- und Kctzor-Historien, IV. S.7G7. v. Pritsbuer , Nr. 100. Gauhe , I. S. 1530 u. 40. Zedier, XXV. S. 113739.r. Behl \ 11. M. S. 1645. Lcxic. over adel. Famil. i Danmark, II. S. 54 u. tab. IX. Nr. 33.N. Pr. A.-L. III. S. 481. - - Freih. v. Ledebur, II. S. 165. Siebiu. V. 165: v. O., Pommer-iscli Meklenb. W.-B. Tab. 37. Nr. 138 und S. 3 und 30.

Oldendorf, Oldendorpe. Altes, niedersächs. Adelsgeschlecht, wel-ches im 13., 14. und 15. Jahrb. im Calcnbergischcn zu Hameln an derWeser vorkam.

Zedier, XXV. S. 11-10.

Oldenhietli, Aldenvlete. Altes, früher in der Neu- und Ucker-mark, so wie in Meklenburg begütertes Adelsgeschlecht. Dasselbe sassin der Neumark zu Altenfliess unweit Friedeberg, in der Uckermarkim 14. Jahrb. zu Flieth bei Tcmplin, Nechlin und Taschenberg beiPrcnzlow, 1466 zu Wilsickow und Wolfshagen und noch 1610 zu-sedom, sämmtlicli unweit Prcnzlow. In Meklenburg waren Dabcrckowund Kreckow in der Hand der Familie. Der Stamm ist um 1617 mitZaccharias v. Oldenflieth ausgegangen.

Freih. v. Ledebur , II. S. 165.

Oldershausen, auch Freiherren. Altes, schon 1263, 1266 und1292 urkundlich vorgekommenes niedersächsisches Adelsgeschlecht,welches bereits im 14. Jahrb. auch in Thüringen und auf dem Eichs-felde begütert und in der Person Ludoph's v. 0., nach Anderen Hein-rich v. 0.. eines zu seiner Zeit berühmten Kriegsheldens, 1478 mit demErbmarschall-Amte des ganzen Herzogtimms Braunschweig, nämlich:Wolfenbüttel-Calenberg und Grubenhagenschen Thcils, belehnt wurde.Dasselbe sass im Calenbergischen schon 1268 zu Oldershausen, 1291zu Westerhofen, 1295 zu Duderode, 1310 zu Elvershausen, 1356 zuWoldenstein, 1378 zu Windhausen, 1380 zu Hoppelburg und 1481 zuFörste im Grubenhagenschen und war in Thüringen bereits 1354 zuThamsbrück bei Langensalza, 1360 zu Eisdorff, 1484 zu Kirchberg imWeimarischen u. s. w. begütert. Leuckfeld leitet das Geschlecht vonder alten, im Fürstenthume Göttingen reich begütert gewesenen, vonden Grafen Harzhorn stammenden, 1369 aber erloschenen Familie derHerren v. Westcrhove (Westerhofen) her. Heinrich I. Herr zu Wester-hofen, geboren 999, genannt der Lange, Arnolds Herrn v. und zuWesterbofen ältester Sohn hatte 1039 auf der Jagd das Unglück,den Reissigen seines Vetters Otto I. zu erstechen und wurde deswegenvon dem Bischöfe Dittmar zu Hildesheim in den Bann gotlian. Die Vor-fahren Heinrichs I. hatten nämlich, als K. Ludwig I. das Bisthum Ilil-desheim stiftete, die freie Allodial-Herrschaft Westerhofen aus Andachtzu Lehen angetragen und waren daher dessen Vasallen. Heinrich I.erhielt zwar auf Fürsprache seines Vetters, GunzclI., 1041 Verzeihung,niusste aber auf die Herrschaft Westerhofen verzichten und den Ge-soiileciitsnamen, sowie das Wappen ändern. Da er sich angewöhnt, allen