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lingcn, 1393 zu Kettwig unweit Essen, 1471 zu Gahlen unweit Dins-laken und zu Hertefeld bei Geldern und 1438 und noch 1564 zu Witt-ringen bei Recklinghausen. Später, zu Anfange des 17. Jahrb., ist derStamm erloschen.
Fahne , F. S. 310. — Freih. v. Ledebur, II. S. 150. — Siebmacher, II. 117.
Gehe, v. der Oelie, Ge. Altes, rügensches Adelsgeschlecht, auswelchem zuerst Johannes de Insula, quae dicitur Oe, in einem Ein-nahme-Register des Fürsten Witzlaff IY. vorkommt. Die Familie warnie sehr ausgehreitet, ist aber schon dadurch merkwürdig, dass die-selbe das Stammgut, die kleine Tnsel Oehe im riigenschen KirchspieleSchaprode, urkundlich seit länger als fünfhundert Jahren (seit 1314)besessen hat. Nächstdem war dieselbe auch schon 1349 zu Renz aufRügen begütert und brachte auch das Gut Wisch an sich, nach welchemdas Geschlecht sich auch Wisch nannte. — Im Anfange des 17. Jahrh.wurde namentlich Carl v. d. Oehe durch weite Reisen sehr bekannt undzeichnete sich auch in mehreren Feldzügen aus. — 1842 lebte, wieFreih. v. Ledebur angiebt, nur noch Bogislaff v. d. Oehe als Besitzerder Insel, doch wird von Rauer noch 1857 Gottlieh v. d. Oehe als Herrauf Oehe aufgeführt.
Grümbke, «1 io Insel Hilgen, II. S. 40. Wackenroder , altes und nenos"llügen, S. 310.— Gauhe, II. S. 810 n. 17. — X. pr. A.-L. III. S. 473. — Freih. v. Ledebur. II. S. 150 u.III. S. 317. — Penim. \\*.-l>. 1. S. 5 n. 0 und Tab. II. n. Tab. V. Nr. 5 u. 0. — Ktieschke, I.S. 314.
Oehlefeld, Gelefeld, Freiherren, s. Buirette v. Oehlefeld,Buirette v. Oelefeld, Bd. II. S. 144 11. 145.
Gelilinayer. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1818 für Leo-pold Oelilmayer, k. k. Forstrath, wegen 41,jähriger Dienstleistung.
Megerle v. Mühlfeld, S. 230.
Oelini (in Blau Kopf und Hals eines weissen , aus Wolken hervor-wachsenden Pferdes, dessen Augen mit einem rothen, flatternden Bandeverbunden sind). Altes, zur halleschen Pfännerschaft gehöriges Ge-schlecht, dessen Stammvater, Laurentius Oehm, gest. 1591, aus eineradeligen Familie Preussens entsprossen sein soll.
Freih. v.. Ledebur, II. S. 150 u. 00. — v. Dreyhaupt, Tab. 28.
Oelim, Oehm v. John, Ritter. Böhmischer Ritterstand. Diplomvon 1707 für Susanna Oehm, venvittwete John, Syndicus-Wittwe vonBreslau und für die Söhne derselben, mit dem Prädicate: v. John.
Megerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 183. — Freih. v. Ledebur, II. S. 100.
Dehme, Gerne. Altes, niedersächsisches Adelsgeschleclit, welchesvon 1311 bis 1645 vorkommt. — Eberhard und Segeband v. Oehmeüberwiesen ihren Meierhof zu Vogelsen 1311 dem Stifte zu Bardowickund Ersterer verkaufte dem Stifte 1315 noch zwei andere Meierhöfe.Johann v. Oehme, Dechant des genannten Stifts traf 1380 Bestimmungenfür die haufällige Kirche desselben. Johann Bernhard v. Oehme blieb1645 in fürstl. hessischen Diensten in der Schlacht bei Allersheim undein Oberst v. 0. soll in dem Testamente des Herzogs Bernhard zu Sach-sen-Weimar reichlich bedacht worden sein.
Scidopke, Bardowickische Historie, S. 257 11. 262. — Gauhe, I. S. 1583; auch nacli dersehwedisch-teutschcii Kriegs-Geschiclito.