Druckschrift 
6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
Seite
562
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Ockel, Ockel y. Salwitz. Altes, liallesclies Pfännergeschlecht, auswelchem Gregor Ockel (gest. 1542) vom Iv. Carl Y. einen Wappen- undAndreas Ockel, kaiserl. Medicus, vom Iv. Rudolph II. 10. Juli 1602,mit dem Prädicate: v. Salwitz, einen Adelsbrief erhalten hatte. Nachden Ahnentafeln scheint es nicht, dass die Familie vom Adel Gehrauchgemacht hätte. Das Prädicat v. Saalfeld findet sich nur in dem Werkedes Freih. v. Ledebur.

Fr eil, t. v. Ledebur , II. S. 15!). Siebmacher, IV. 1511): unter dem Namen: Ockel v. Sal-wick. v. Dreyhauyt, Tab. 28 II. S. 679 u. Almentaf. 104. v. Medimj , II. S. 405. Tyroff,

II. 195: ebenfalls 0. v. Salwitz.

Ocklil, Edle. Kurpfälzischer Adelsstand. Diplom vom 30. März1778 für Peter Jacob Leo Ocklil, Land- und Rentschreiber, auch Hof-bau - Inspector zu Landshut. Der Stamm wurde fortgesetzt und einSohn des Diploms-Empfängers: Franz de Paula Edler v. Ocklil, geb.1745, k. bayer. Hofgerichts - Expeditor zu Straubing, fand mit seinenbeiden Vettern: Max Peter Edl. v. 0., geb. 1770, lt. bayer. Land-richter zu Freysing und Ignaz Carl Edl. v. 0., geb. 1755, lt. bayer.Landrichter zu Reichenhall, Aufnahme in die Adelsmatrikel des Kgr.Bayern.

v. Lang, S. 460. W.-B. d. Kgr. Bayern, VII. 52. v. Hefner , bayer. Adel, Tab. 121u. S. 100. Kneschke, II. S. 322 u. 23.

Oeskay v. Ocslto, Freiherren. Erbländ. - österr. Freiherrnstand.Diplom von 1790 für Joseph Oeskay v. Ocslto, lt. lt. Obersten im I11-fant.-Regim. Erzli. Ferdinand.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 83.

Odeleben, Hanisch v. Odeleben, Freiherren. Reichsfreilierrn-stand. Diplom im kursächs. Reicksvicariate vom 7. Aug. 1790 für Jo-hann Christoph Hanisch, Doctor der Rechte, Herrn auf Riesa. Merz-dorf, Waltersdorf u. s. w., unter Annahme des Namens: v. Odeleben.Der Empfänger des Diploms, dessen Mutter eine geborene v. Myliuswar und der, früher Amtmann des gräflichen zu scliönburgschen AmtesHinter-Glaucha, von seinem väterlichen Oheime, dem früheren Schiffs-herrn und späteren Commerzieniathe Hanisch, der ihn adoptirt, Riesaan der Elbe im Amte Meissen geerbt hatte, setzte den Stamm fort,doch ist derselbe später erloschen. Von seinen Söhnen ist Ernst OttoInnoceuz Freih. v. Odeleben, geb. 1777 und gest. 1833 als k. sächs.Oberst im Generalstabe, mehrfach als_ tactischer Schriftsteller bekanntgeworden. Derselbe war 1813 dem Hauptquartiere des K. Napoleon I.beigegeben und schrieb dann das Werk: Napoleons Feldzug in Sachsen,Dresden, 1816. 2. Auflage, 1817.

Handsckriftl. Notiz. Tyroff, I. 200. W. -B. d. sächs. Staaten, II. 24. Kneschke,

III. S. 337-39.

Odelga, auch Ritter und Freiherren. Erbländ. - österr. Adels-,Ritter- und Freiherrnstand. Adelsdiplom von 1792 für Carl Odelga,k. k. Kreishauptmann zu Saatz in Böhmen, wegen 39jähriger Dienst-leistung. Ritterdiplom für Denselben vom 13. Aug. 1792 und Freiherrn-diplom von 1838 für Carl Ritter v. Odelga, gro^h. toscanischen Ge-schäftsträger in Wien und für den Bruder desselben, Joseph RitterV. Odelga, k. k. Gencralfeldzeugmeister. Der Stamm hat im Ritter- und