war, erlosch 3. März 1663 mit Wölfl' Ernst v. 0., Domherr zu Mainz,Worms, Würzburg und Speier.
Hiim.br acht, Tab. (50. — Gau/te , I. 8. 1529. — Zedier, 39. S. 1716. — Salver, S. 58S, 609u. 714. — Freih. v. Ledebur, II. 8. 15-'. — Siebmacher, I. 126: v. Oberstein, rhcinländisch.— v. Rieding , III. S. 466. — Sappl, zu Siebrn. VV.-B., VI. 30.
Obiscli (in Silber ein rother, rechtsgekehrter Mond). Altes, im16. und bis nach der Mitte des 17. Jahrh. in Schlesien begütert ge-wesenes Adelsgeschlecht aus dem gleichnamigen Stammhause im Glo-gauischen, dessen Stammreihe mit Matthäus v. Obiscli zu Schabitzen,ebenfalls im Glogauischen, welcher 1517 daselbst sass, anfängt. Yonseinen Urenkeln starb Johann v. 0. auf Schabenau im Guhrauschen1574 und der Solm desselben, Abraham, Herr auf Schabenau, 1630.Letzterer hinterliess einige Söhne, von welchen Johann Albert denStamm noch fortsetzte. Das Gut Schabenau war noch 1659 in derHand der Familie, nach dieser Zeit ist der Stamm erloschen.
Sindpius, I. S. 631. — Gauhe, I. S. 3113 11. 14. — Freih. v. Ledebur, I. S. 15S . — Sieb-macher, 1. 59: v. Obiscli. schlesisch. — v. Rieding, I. S. 418 ti. 19.
Obitetzky v. Obitetz , Freiherren. Böhmischer Freiherrnstand.Diplom von 1743 für Thaddäus Franz Obilctzky v. Obilet.z, Kammer-und Hollehenrechts - Beisitzer und für den Vetter desselben, WenzelFranz 0. v. 0., Kreishauptmann zu Czaslau. Die Diploms-Empfängerstammten aus einem alten böhmischen Adelsgeschleckte.
Zedier, XXV. S. 225. — Megerle e. Mühlfehl , Erg.-Bd. S. 82 u. 83.
Oblackl» v. Wolckensperg. Erbl.-österr. Freiherrnstand. Diplomvon 1753 für Franz Johann Anton Oblackh v. Wolckensperg. — Viel-leicht war Marcus Oblacho, Kaufmann zu Bischofflach in Krain, welcher1688 den erbländ.-österr. Adelsstand erhielt, der Stammvater derFamilie.
Handschriftl. Notiz. — Riegerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 83.
O-Brien, Freiherren. Erbl.-österr. Freiherrnstand. Diplom von1803 für Johann Chevalier O-Brien, Hauptmann im k. k. Infant.-Re-gina. Graf Sztaray.
Riegerle v. Mühlfeld, S. 73.
Obser. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1776 für SigmundObser, vorderösterr. Regierungsrath.
Megerle v. Mühlfeld, Erg -Bd. S. 392.
Obstfelder. Ein, zu dem Adel im Schwarzburgischen gehörendes'Geschlecht, aus welchem die Gebrüder Hans, Wolfgang und VolemarObstfeldcr 10. Juli 1558 einen kaiserlichen Wappen-Erneuerungs-Brieferhielten. Die Familie ist in neuer Zeit nach Preussen gekommen. Jo-bann Georg Friedrich v. Obstfelder starb 1827 als k. pr. Oberstlieute-nant a. D. Aus seiner Ebe mit einer geborenen Spener entspross, nebeneiner Tochter, welche Gouvernante bei der Prinzessin Elisabeth vonPreussen, später vermählten Prinzessin Carl v. Hessen-Darmstadt, war,ein Sohn, Heinrich v. 0., welcher 1857 k. pr. Geh.-Ober-Finanzrathund Hofkammer-Director war.
N. Pr. A.-L. III. S. 473. — Freih. v. Ledebur, II. S. 158.