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desselben war Gerhard Egmond v. Nyenburg zn Ende des 17. Jahrb.Bürgermeister zu Alcmar.
Allgem. histor. Lexicon, Stipplem., im Artikel: Kgmoud. — Gaule . 11. S. SlO.
Nyendorf, Nyendorpli. Ein ehemals in der Mark Brandenburgsesshaft gewesenes Adelsgesehlecht, vielleicht mit den v. Neuendorfoder Neindorf eines Stammes.
v. Ludwig, Reliq. Mspt. VII. S. 75 und 132.
Nyenkii'clien. Altes, längst erloschenes märkisches Adelsgeschlecht.
Gerkens Diplomat., 11. S. 24.
Nys, Grafen ( Schild geviert mit silbernem Mittelschilde und indemselben drei, 2 u. 1, rechtsgekehrte Eisvögel, im Schnabel einenZweig mit rotlien, wilden Heidelbeeren haltend. 1 u. 4 in Silber eineinwärts sehender, golden bewehrter, schwarzer Adler; 2 in Blau einrechtsgekehrtcr, goldener Löwe und 3 ebenfalls in Blau ein nach derLinken aufspringender weisser, schwarz getiegerter Windhund). Kur-bayerischer Grafenstand. Diplom vom 13. August 1762 für Maurus Jo-seph Maximilian v. Nys, kurbayer. Kämmerer und Bittmeister. Altes,ursprünglich den früher spanischen Niederlanden angehörendes Adelsge-schlecht, welches im 18. Jahrb. nach Bayern kam. Der kurbayer.General v. Nys (Nyss) rettete 1743 in dem unglücklichen Gefechte beiBraunau die bayerische Cavalerie und zeichnete sich auch später inHolland als Anführer der bayerischen Hülfstruppen aus. Aus der Ehemit einer Freiin v. Rehlingen entspross ein Sohn: Maurus Joseph Maxi-milian v. Nys, welcher, s. oben, den Grafenstand in die Familie brachte.Derselbe, welcher später bis zum kurbayerischen General stieg, pflanztein der Ehe mit einer Grf. v. Lamboy die gräfliche Linie fort und einEnkel desselben, Graf Wilhelm Cajetan, geb. 1795, k. bayer. Haupt-mann in Pension, vermählte sich 1825 mit Helena v. Heller, geb. 1801,aus welcher Ehe, neben einer Tochter, Grf. Elisabetha, geb. 1831,ein Sohn stammt: Graf Wilhelm Clement, geb. 1825, k. k. Hauptmannin d. A.
v. Lang, S. 33. — Deutsche Grafenhauser d. Gegenw., III. S. 279 u. SO. — Genealog.Taschenb. d. griifl. Häuser, 1 S (j4, S. 594 und histor. Taschenb. zu demselben, S. 657. —W.-r,. d. Kgr. Bayern, 1. 82, und v. Wulckern, Abtli. 1.
Nytzen zu Wartenburg, Nütz, Nuitz zu Wartenburg, Grafen.
Erbländ.-österr. Grafenstand. Diplom vom 5. Novbr. 1695 für JohannAnton Franz Joseph Freih. v. Nytzen, Herrn zn Wartenburg in Ober-österreich, zu Ober-Berkampff u. s. w. und für den Sohn seines BrudersJohann Ignatz: Johann Tobias Ignatz Freih. v. N. — Oberösterreichi-sclies Herrenstandsgcsclilecht. Von Johann Nützen zu Goisernburgstammte Tobias Nützen zu Goisernburg, Warteriburg, Ober-Berkampffund Schwarzgrub u. s. w., kaiserl. Rath, welcher 1644 unter den Iler-renstand in Oberösterreich aufgenommen und später vom K. Ferdi-nand III. in den Freiherrnstand erhoben wurde. Von den vier Söhnendesselben stammte von Hans Philipp: Erimbert, welcher sich um 1706als kaiserl. Oberst, auszeichnete und Johann Anton u. s. w., erhielt,wie angegeben, mit dem Sohne seines Bruders, s, oben, den Grafen-stand. Letzterer war kurbayer. Regiments-Rath zu Burghausen, wurde