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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
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Obersten und Commandanten zu Rottweil, vermählt hatte und dass der-selbe in Folge dieser Vermählung mit seinem angestammten Namen undWappen Namen und Wappen der v. Nippenburg vereinigte und 14. Juni1647 mit dem Namen: v. Bissingen-Nippenburg in den Reichsfreiherrn-stand erhoben wurde, s. den Artikel: Bissingen-Nippenburg, Bd. 1.S. 448 u. 49. Das Erbschenken-Amt des Herzogthums Württembergkam, nach Abgange des nippenburgischen Mannsstammes, in der Per-son des 1618 geborenen und 1670 noch lebenden Friedrich Ludwigv. Janowitz, Ii. württemb. Raths, Ober-Amtmanns zu Brackenheim undDirectors der schwäbischen Ritterschaft am Kocher, an die Familiev. Janowitz, s. den Artikel: Janowitz, Bd. IV. S. 549.

Spangenberg, Bd. IT. Bucelini Stemm. P. I. v. Hattstein , II. Suppl. S. 51.Gau/te, I. S. 1496: auch nach Bürgermeister, vom selnväb. Beiehsailel. Zedier, XXIV.S. 989. Siebmacher, I. 111: v. Nippenburg, schwäbisch. v. Meding, III. S. 461 und 62. Suppl. zu Siebm. W.-B. IV. 19.

Nischwitz, Nitzschwitz. Altes, sächsisches, nach Knaüth in dermeisseuschen und osterländischen Pflege zu Leutewitz, Deuda, Sornitz,Opitsch, Grösa, Reussen, Röcknitz, Treben, Trüntzig, Niederstein, Werns-dorf etc. gesessenes Adelsgeschlecht, aus welchem nach Gotha diploma-tica, im Stammregister der v. Graefendorf, Berthold v. Nischwitz zuden Rittern gehörte, welche, zu Ehren des K. Friedrich I. Rothbart,1170 die schöne Mauer um Neuburg vorstellten. Ueber das Stamm-haus der Familie lauten die Angaben nicht gleich. Einige nehmen Nisch-witz, jetzt Neschwitz, bei Bautzen für das Stammhaus und leiten daherdas Geschlecht aus der Oberlausitz her: eine Annahme, welcher Gauhebeistimmt und zwar mit der Bemerkung, dass zu seiner Zeit noch dieFamilie in der Oberlausitz zu Möhrsdorf bei Pulsnitz sitze, 'Andere da-gegen halten, was wohl mehr für sich hat, Nischwitz bei Würzen, wel-ches bereits 1450 und noch 1558 in der Hand der Familie war, für dasStammhaus. Friedrich v. Nischwitz war 1420 Hauptmann zu Lciss-nig; Nicol kämpfte um 1429 gegen die Hussiten; Christoph v. N. aufOpitsch war bis 1587 kursächs. Hofrath und später Stiftshauptmann zuWürzen und Christian v. N., fürstl. sächs. Hofmarschall, unterschrieb,nach Grypliius, mit mehreren Anderen vom Adel 1590 die Statuten desvon den Herzögen Friedrich Wilhelm und Johann, Gebrüder zu Sach-sen, gestifteten Ordens wider das Fluchen. Zu Ende des 17. Jahrb.war Georg Heinrich v. N. fürstl. Sachsen-merseburgischer Hofmeisterund Ludolph Heinrich v. N. fürstl. sachs. -weissenfels. Kammerjunkerund Rittmeister der Garde. Nach Anfange des 18. Jalirh. war ein v. N.gräfl. promnitzischer Hofmeister zu Sorau und Rudolph Heinrich v. N.auf Möhrsdorf, wohl der obengenannte saebs. -weissenf. Rittmeister,kommt 1714 als Oberstlieutenant vor und später, 1736, starb G. Hein-rich v. N. auf Adelsdorf bei Grossenbain als k. poln. und kursächs.Kammerjunker und Amtshauptmann zu Oschatz. Die Familie, dieauch in Ostpreussen und Schlesien angesessen wurde, blüht im Kgr.Sachsen fort und besass in neuester Zeit die Güter Königsfeld etc. beiRochlitz und bei Leissnig Mockritz mit Jessnitz, Döbschütz und Ober-zschörnewitz p. r. Nach Rauer war 1857 Emil v. Nitzschwitz aus Sach-sen zu Alt-Wohlau im Kr. Wohlau gesessen.