Druckschrift 
6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
Seite
516
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v. Weiber, vereinigte, wie oben angegeben, mit seinem angestammtenNamen und Wappen Namen und Wappen der abgegangenen Freiherrenv. Nimptscb. Der adelige Stamm bat in einigen Linien fortgeblüht, von, denen die eine auch nach Hägen kam und 1830 zu Retelitz und 1836 zuPoggenhof sass. Im Breslauischen gehörte in neuer Zeit das Gut Massel-witz demLandratbe des breslauer Kreises Carl Theodor v. Nimptscb. Dereinzige Sohn desselben war 1837 Herr auf Jaeschkendorf, Lieutenant ind. A. und Polizei-Dictricts-Comniissarius und mit einer v. Gilgenheima. d. II. Franzdorf vermählt. Nach Rauer war 1857 Paul v. NimptscbHerr auf Jäscbkowitz und Tscbirne im Kr. Breslau und die verw. Frauv. Dresky, geb. v. Nimptscb, Besitzerin des Gutes Birkbolz im Kr.Schweidnitz.

Spangenberg , Adelsspiegel, II. S. 217. Adelig-Nimptsclie Ahnen- und Stammtafeln fürErnst Gottlieb v. Nimptscb, 1691 von drei Rittern beschworen bei dem Ritterschlag in Son-nenburg. Besonders gedruckt 1740. Duelli, Exceppt. genealog. histor. S. 310: Namen derHerren v. Nimptscb, welche in den Registraturen bei der kön. Landes- oder Lehnscanzleider Fiirstenth. Schweidnitz und Jauer von 1368 bis 1700 erwähnt werden. Sinapius, I.S. 63-63 und II. S. 151-58. Gauhe, I. S. 119496. Zedier, XXIV, S. 94560, nebsteiner Ahnentafel mit 16 Wappen. v. Schönberg, Adejsschemat. I. S. 217. N. Pr. A.-L.III. S. 464 u. 65. Deutsche Grafenh. d. Gegenw. II. S. 15658. Freih. v. Ledebur, II.S. 149 u. 50 u. 1H. S. 316. Geneal. Taschenb. d. grafl. Hänser, 1864, S. 584 u. histor.Handb. zu Demselben, S. 649. Siebmacher , I. 58: Die Nimptscher, schlesisch. W.-B. d.Durchl. Welt, III. 285: giebt als gräfl. Wappen nur das adelige Wappen. Suppl. zu Siebm.W.-B. Vf. 6: Gr. v. N. W.-B. d. preuss. Mon. IV. 12: v. N. W.-B. d. österr. Mon. V.19: Gr. v. N. Schlesisches W.-B. Nr. 301: v. N.

Nimricliter. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1614 für HansNimrichter, Bürger zu Iglau und Handelsmann zu Wien.

Handschriftl. Notiz.

NindoriF ( in Blau ein goldener, mit drei grünen Kleeblättern anlangen Stielen besteckten, offenen Turnierbelm. Ein früher zu dem nie-dersächsischen Adel gehörendes Geschlecht, dessen Wappen v. Medingnach den Wappen an den Kreuzgangsfenstern des Klosters Ebstorff be-schreibt. Dasselbe ist nicht mit dem bremenseben Geschlecbte v. Nien-dorp oder Nindorp zu verwechseln.

v. Meding, I. S. 416.

Nippenburg. Eins der ältesten und angesehensten schwäbischenAdelsgeschlechter, welches nach Bucelinus schon im 10. u. 11. Jahrb.vorgekommen sein soll. Friedrich v. Nippenburg kommt um 1366 alsPräsident der württembergischen Landschaft vor; Bernd v. N. zähltenach Spangenberg zu den berühmten Kriegshelden in der Zeit des K.Ferdinand III.; Philipp v. N. brachte zu Ausgange des 15. Jahrb. dasErbschenken - Amt im Herzogthume Württemberg an sein Geschlechtund um dieselbe Zeit war Johann v. N. des deutschen Ordens-Comthurzu Heilbrunn. Der Stamm blühte in grossem Ansehen durch das16. Jahrb. in das 17. hinein, erlosch aber später im Mannsstamme.Ueber das Erlöschen desselben finden sich verschiedene Angaben. NachEinigen soll Gottfried Philipp v. N. noch 1650 fürstl. würzburgischerGeh.-Rath, Ober-Schultheiss und Amtmann zu Carlstadt gewesen seinund Johann Ludwig v, N. noch 1670 gelebt haben, nach Anderen scldossschon 1640 Ludwig v. N. Erbschenk des Herz. Württemberg, als letztermännlicher Sprosse den Stamm und es steht fest, dass die Erbtochterdesselben, Cunigunde Catharina v. Nippenburg, sich 19. Mai 1646 mitJohann Friedrich v. Bissingen, schwäbischer Linie, k. k. Kriegsrath,