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schwäbischen und fränkischen Adel gehörte. Das Stammschloss ging1411 mit den Gütern Blauenstein und Fürstenstein verloren, als Ru-dolph v. Neuenstein mit Heinrich zu Rhein die Herzöge von Oesterreichmit Krieg überzog, nachdem er für die im Baseler Kriege erlittenenVerluste keine Entschädigung erhalten konnte, worauf er sich in Schwa-ben niederliess, die Güter Oberkirch, Vernach, Rodeck, Hubäcker u. s. w.an sich brachte und den Stamm fortsetzte. Von seinen Nachkommenwaren Jacob Heinrich und Hermann Dietrich 1693 Directoren derschwäbischen Ritterschaft am Neckar. Der Stamm blühte noch im acht-zehnten Jahrhundert in Baden und wird auch noch von Cast genannt.
Spangenberg , Adelssp. II. S. 419. — liucelini. Stemm, germ. I. S. 37(5. — Stumpf, Schweiz.Chrmiik. Lib. XII., cap. 3k. — Gauhe. 1. S. 147- u. 79. — Zedier . XXIV. S. 73. — Bieder-mann , Cant. Ottenwald. — Cast, Adelsb. <1. Grossber/.. Baden: Abth. 2. - Siebmacher. I.194: v. Neuenstein Elsassisch. — Tyrojf , II. Tab. S. Nr. 1.: F. Hn. v. Neuenstein - Hu-bacher (wie Siebmacher, I. 194) u. Nr. : F.-Hn. v. Neuenstein - Uodeck (ein anderer Helm-schmuck).
Neuerburg. Altes, früher in den Rheinlanden begütertes Ge-schlecht, welches namentlich mit den Grafen v. Wied die Lehen derBurg Reichenstein besass.
N. l>r. A.-L. III. s. 459.
Neuff, Ritter und Edle. Reichsritterstand. Diplom von 1713für Joseph Neuff, k. k. Rath und Geh. Chiffre-Secretair, mit dem Prä-dicate: Edler v. •— Der Stamm wurde fortgesetzt. Carl Edler v. Neuffwar um 185 6 Oberlieutenant im k. k. 40. Infanterieregimente und jetztlebt in Wien Carl Edler v. N., k. k. pens. Oberarzt.
Megerle r. Mühlfeld , Erg -Bd. S. 132. — Handschriftl. Notiz.
Neuffer. Adelsstand des Kgr. Württemberg. Diplom vom 1. Jan.1806 für den k. württemb. Hauptm. Neuffer in Stuttgart. Derselbe istspäter als General ohne Nachfolger gestorben und hatte "in seinem Testa-mente befohlen, dass seine Erben um den Adel nachsuchen sollten.
Stuttgarter Hofzeitung 1 SOG, Nr. 2 und Handschriftl. Notiz.
Neuff'ville, Neufville, auch Freiherren. Reichsadelsstand. Di-plom vom 29. März 1753 für Johann David Neuff'ville, Banquier zuFrankfurt a. M.. Derselbe, aus einem alten, aus Antorf in den Nie-derlanden in Folge der Religionsstreitigkeiten 1580 nach Frankfurt a. M.eingewanderten Geschlechte stammend, welches sich früher de Neuff'-ville schrieb, setzte in der Ehe mit Caroline Gertraude Gontard denStamm fort. Von den Nachkommen desselben vermählte sich PeterFriedrich v. N., geb. 1726 und gest. 1762, k. preuss. Hofrath, mitMaria Madalaine v. Malapert, geb. 1736 und gest. 1758, der Letztenihres alten, ebenfalls aus den Niederlanden nach Frankfurt a. M. ein-gewanderten Geschlechts und der aus dieser Ehe stammende Sohn:Friedrich Wilhelm v. N., gel). 1755 unb gest. 1818, vereinigte, lautTestaments seines Grossvaters mütterlicher Seite, 1766 mit seinem an-gestammten Namen und Wappen Namen und Wappen der Familie Ma-lapert, erhielt später den Reichsfreiherrnstand und setzte den Stammfort. S. den Artikel: Malapert, genannt Neufville, Freiherren, Bd. VI.S. 90. — Von den weiteren Nachkommen des Johann David v. N. starbJohann Anton v. N., fürstl. oran.-nassauischer Ober-Forstmeister undvermählt mit Susanna v. Riese, 1819 zu Bonn, wo seine Nachkommen
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