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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
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Wilhelmine, gel). 1810 und Luise, geh. 1813. ein Sohn entspross: Franzv. N., welcher k. wiirtt. Cavalcrie-Officier wurde. — Aus der jüngerenLinie, welche sich Neubronner schrieb und schreibt, erwarb sich nament-lich mannichfaltige Verdienste um seine Vaterstadt der Stadt-AmmannMarcus Tobias der Aeltere, welchen der Magistrat mit mehreren diplo-matischen Sendungen betraute. Der Enkel desselben, Franz Ilaniel, geb.1700 und gest. 1700, war Bürgermeister und später Rathsälterer. DerSohn desselben, Carl Friedrich, geb. 1733 und gest. 1804, war Bürger-meister und später Präses des ganzen Magistrats zu Ulm. Von ihm undseiner Gemahlin, Maria Justina Freiin v. Welser, gest. 1814, stammendie späteren Glieder der jüngern Linie. Von denselben erlangte CarlFelician v. Neubronner 1815 durch den von ihm erworbenen Antheilan der vormals reichsunmittelbaren Herrschaft Balzheim Aufnahme unterden ritterschaftlichen Adel des Kgr. Württemberg, auch brachte dieseLinie noch verschiedene Ilofgüter, Feldlehen und Gülten an sich undsass auch in Bayern auf einem Schlösschen bei Hetzschwang im L. G.Günzbürg. Der ebengenannte Carl Felician v. N., geb. 1770 und gest.1838, war mit Regina Barbara Wagenseil,, gest 1820, vermählt undaus dieser Ehe entsprossten zwei Söhne: Carl. geb. 1800 und Rudolph,geb. 1813, von welchen Ersterer 1844 Justiz-Referendar zu Ulm, Letz-terer Gerichtsactuar daselbst war. Von den Geschwistern des Carl Fe-lician v. N. lebte zur genannten Zeit Friedrich v. N., geb. 1775, k.wiirtt, Oberlieut. a. D., seit 1832 Wittwer von Friederike v. Renz zuUlm und Franz v. N., geb. 1770, vormal. kurbayer. Stadtgerichts-Assessor zu Holzschwang in Bayern.

w. Lang, S. 458. — Cast, Adelsbuch des Kgr. Wiirttemb. 8. 277—79 u. S. 452 u. 5:1. —Gencal. Taschenb. d. deutschen Adels, Jahrg. 1848. — Siebmacher, 218: hie Newpruner,ulmisches ehrbares Geschlecht. — W. B. d. Kgr Bayern, VII. 4(5. — W. B. <1. Kgr. Wiirtt.Nr. 2l4 u. 215 u. S. 52. — Kneschke, I. S. 308 u. 309: v. Neubronn-Eisenburg.

Neubronner, Ritter. Adels- und Ritterstand des Kgr. Bayern.Diplom vom 5. Aug. 1805 für Matthias Philipp Neubronner, k. bayer.Landwehr-Major und Grosshändler in Kempten. Derselbe, geb. 1757,stammte aus dem alten, im vorstehenden Artikel besprochenen ulmerPatriciergeschlechte.

v. Lang, S. 458.

Neiding, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrn stand. Diplomvon 1653 für Wolf Friedrich v. Neiding, kaiserl. Oberstlieutenant,

Handschriftl. Notiz.

Neudorff (Schild der Länge nach getheilt: rechts in Gold ein andie Theilungslinie angeschlossener, halber, schwarzer Adler und linksin Schwarz zwei goldene Sparren, begleitet von drei goldenen Sternen,oben zwei neben einander und unten einer). Ein früher zu dem schle-sischen Adel gehörendes Geschlecht, nicht zu verwechseln mit der mag-deburgischen Familie v. Neuendorff oder Neudorff, oder anderen Ge-schlechtern mit ähnlichen Namen. Dasselbe erhielt vom K. Maximilian I.in der ersten Hälfte des 16. Jahrb. den Adel, welcher später vom Iv.Carl V. bestätigt wurde und sass zu Mertzdorff. Pielau, Sanditzund Senftenberg. Nach Sinapius lebte bereits 1601 im BreslauischenJoachim v. Neudorff und stand im Rufe der Gelehrsamkeit; Joseph

Kneschke, Deutsch. Adels-Lex. VI. 31