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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
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kommen, nach dem hinterlassenen Mscpt. des h. braunschw. Geh.-Rathsv. Praun, von 1250 bis 1363 in vier Generationen vor und es warennoch Siegel von 1314, 1333 u. 1363 erhalten worden. Im Kgr. Han-nover liegt ein Pfarrdorf Esbeck im Jurisdictionsbezirke Lauenstein undein Landgut Esbeck unweit Winzenburg.

Steffens, Campen-Isenb. Geschl.-Historie, S. 250. v. Meeting , III. S. 455.

Neindorf, Neindorf, genannt Meyer (im Schilde zwei Pfähle).Altes, niedersächs. Adelsgeschlecht, zu welchem Ilonricus Miles de Nen-dorpe, cognomine Meyer dictus, gehörte, welcher urkundlich 1290vorkommt.

Steffens , Campen-Tsenb. Geschlechtsgeschichte, S. 250. v. Meeting, III. S. 455.

Neipperg, Grafen (in Roth drei, 2 und 1, silberne Ringe). Reichs-,Freiherrn- und Grafenstand. Freiherrndiplom für Eberhard Friedrichv. und zu Neipperg, Ganerbe zu Boennighcim und Erligheim etc. undGrafendiplom von 1726 für Wilhelm Reinhard Freih. v. Neipperg, k. k.Kämmerer, General-Feld Wachtmeister und Obersten eines Regiments zuFuss, wegen uralten, rittermässigen Geschlechts, aus Allerhöchst eige-nem Antriebe. Altes, schwäbisches Rittergeschlecht, welches auchNeuperg, Neupperg, Nidberg und Nytberg geschrieben wurde und dessenStammsitz die alte Bergfeste Neipperg bei Schweigern im ehemaligenCraichgau war. Dasselbe kam aus Schwaben zeitig nach Kärnten undSteiermark, wo Gottschalck v. Neidperg bereits 1276 vorkommt, warauch von 1548 bis 1586 in der Schweiz gesessen und baute im CantonSt. Gallen die Burg Nydberg. Die Annahme, dass die Familie früherauch in Sachsen geblüht, schreibt sich wohl daher, dass Valentin Königzu der voigtländischen Familie v. Neidberg, s. den betreffenden Artikel,S. 462, mehrere ältere Sprossen des neipperg'schcn Stammes gerechnethat. Später blühte nur noch die schwäbische Linie, aus welcherGeorg v. N., gest. 1395, 1387 Bischof zu Chiemsee und Reinhard v. N.,gest. 1495, um 1486 Grossmeister des deutschen Ordens zu Mergent-heim war und Andere in den Schlachten bei Döffingen, Sempach undNäfcls, am Stoss, bei Grandson und Murtcn fielen. Vom 17. Jahrb. antraten die Häupter des Geschlechts meist in kaiserliche Dienste, die Fa-milie erlangte, unter Stiftung eines Familienvermögens, die Landstand-schaft in Nieder-Oesterreich und das ungarische u. helvetische Indige-nat und wurde 8. Juni 1766 in das schwäbische Rcichsgrafen-Collegiumaufgenommen. Nach den Ahnentafeln des Geschlechts stieg der Stamm,wie folgt, herab: Freih. Eberhard Friedrich, s. oben, geb. 1655 undgest. 1725, k. k. General-Feldmarschall und Gouverneur zu Philipps-burg: erste Gemahlin: Margaretha Lucretia v. Dörnberg, gest. 1686; Graf Wilhelm Reinhard, s. oben, geb. 1684 und gest. 1774, k. k.w. Geh.-Rath, General-Feldmarschall etc.: Maria Franzisca TheresiaGrf. v. Khevenhüller, geb. 1702, verm. 1726 u. gest. 1760; Gr.Leopold Johann Nepomuk, geb. 1728 u. gest. 1792, Herr zu Schwei-gern etc., k. k. w. Geh.-Rath, Reichshofrath, Gesandter etc.: dritte Ge-mahlin : Maria Ludovike Grf. zu Hatzfeldt-Wildenberg-Werther, geb.1750, verm. 1774 u. gest. 1784; Graf Adam Albrecht, geb. 1775u. gest. 1829, k. k. w. Geh.-Rath u. Kämmer., General-Feldmarschall-

Knesc/ike , Deutsch. Adols-Lex. VI. 30