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1717 für Johann Carl Joseph Neigenfeind, Wald- und Forstmeister imEnns- und Paldten-Thale.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 181.
Neimanns, Freiherren. Freiherrn stand des Künigr. Bayern. Di-plom von 1836 für Friedrich Carl v. Neimanns, k. bayer. Regier.-Bath.
Handschrift!. Notiz. — VV.-B. d. Kgr. Bayern, X. 40.
NeindorlF, Neindorf (Stammwappen : in Roth ein eckig oder spitz-gezogener, silberner Querbalken, oben mit drei ganzen und zwei halbenund unten mit vier ganzen Spitzen und neueres Wappen: Schild geviert:
1 u. 4 in Blau ein rechtsgehender Hirsch von natürlicher Farbe und
2 und 3 das Stammwappen). Altes, niedersächsisches Adelsgeschlechtaus dem gleichnamigen, der Familie schon 1250 zustehenden Stamm-sitze unweit Oschersleben, eines Stammes und Wappens mit dem altenblankenburg- und camponschen Geschlechte, welches schon in der er-sten Hälfte des 14. Jahrli. das braunscliweigische Erbschenken-Amt be-kleidete und früher: Neindorp, Niendorp, Pincerna de Nendorp, Schenckv. Neindorf geschrieben wurde. Hasselbe sass bereits 1311 zu Wedder-stcdt unweit Aschersleben, um 1375 im Brandenburgischen zu Hohen-Lühme, Nieder-Schönhausen, Schmolkwitz und Zeuthen und 1593 zuWegeleben bei Oschersleben. — Jordanus de Nendorpe, Pincerna, tritturkundlich 1319 als Zeuge in einem Uebergabs-Briefe des Herzogs Ottodes Freigebigen zu Braunschweig auf. 1458 wurde das Geschlechtv. Wenden auf das braunschweigische Erbschenken-Amt, für den Falldes Abgangs der Schencken v. Neindorf, beanwartet, doch die Familievon Wenden erlosch schon 1595, als die mit dem genannten Erbamtebekleidete Hauptlinie der v. Neindorf noch blühte. Diese Linie gingspäter, 18. Dec. 1744, in der Person des k. preuss. Hauptmanns Chri-stian Friedrich (Carl Wilhelm) v. Neindorf a. d. H. Neindorf, Herrn aufNeindorf und Wegeleben, welcher der letzte Schenk v. Neindorf war,aus, eine andere Linie des Stammes aber hat dauernd fortgeblüht undder Name derselben ist bis auf die neueste Zeit mehrfach in den Listender k. preuss. Armee vorgekommen. Ein v. N., 1806 Lieutenant imRegimente Prinz von Oranien in Berlin, war später Major und Tlatz-major zu Magdeburg und wurde 1834 pensionirt. Ein Anderer, Wil-helm v. N., trat in das Artilleriecorps, stieg in demselben immer höherund wurde 1810 Artillerie-Major und Inspector der Artillerie-Werk-stätten. Nächstdem standen und stehen mehrere andere Glieder derFamilie in der k. preuss. Armee. — Zu einem Seitenzweige der Schenc-ken v. Neindorf gehörten wahrscheinlich Olricus et Theodoricus de Nen-dorpe, Cives Magdeburgenses de a. 1282. Letzterer war zugleich Miles.Dieselben führten im Schilde einen Querbalken.
Oauhe, F. S. 3110 und 11. — Köhler, von Erblaiid-Hoffiratern, 8. 18. — Steffens, Cani-pen-lsenb. Ueschlechtsgeschichte, 85, 8. 116 u. Beilage 23 u. Nr 3. — N. Pr. A.-L. III.8. 454. — Freih. v. Ledebur , II. S. 141 u. Mark. Forschungen, III. S. 313. — v. Aleding, I.8. 5Iii u. 517.
Neindorf, Neiiulorf v. Castellarie in Esbecke (im Schilde dreikrumme Widderhörn er). Altes, niedersächsisches Adelsgeschlecht, demWappen nach, eben so wie die v. Ncindorf, genannt Meyer, verschiedenvon den Schenckcn v. Neindorf. Die Milites et fainuli de Nendorpe