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des Stifts "Naumburg gehörte, die ein neues Canonicat daselbst gründe-ten. — Der Stamm blühte noch in das 18. Jahrb. hinein und ReichardLudwig v. Nebra war noch 1718 gräflich stolbergischer Hofmeister. —Der Stammsitz Nebra unweit Querfurt war schon 1724 in der Hand derGr. v. Hoym.
Gauhe, I. S. 14(53 u. 64. — N. Pr. A.-L. III. S. 452: (las Wappen ist unrichtig, nämlichv. Ehra.
Necher, Naeclier (in Roth drei neben einander freistehende Säu-len, silbern, schwarz, silbern). Altes, schlesisehes, aus dem StammsitzeKunzendorf im Glogauischen stammendes x \dclsgeschlecht, welches zuKunzendorf bereits 1510 zu Buchwald, Denkwitz und Koppitz 1593 undnoch 1690 zu Koppitz und "Waldau sass. Aus diesem Geschlechte, auswelchem Balthasar v. Necher, Canonicus des hohen Domstifts zu St. Jo-hann in Breslau, im 16. Jahrh. lebte, stammten mehrere Landeshaupt-leute des Fürstenthums Glogau und zwar: Seyfried v. Necher auf Kun-zendorf um 1526, Franz v. N. auf Kunzendorf 1561, Grabus v. N. aufKoppitz, kaiserlicher Rath, 1620 und des Letzteren Sohn, Franz v. N.und Kunzendorf, welcher gegen Ende des 17. Jahrh. den alten Stammscldoss.
Sinapius, I. S. «62 u. II. s. 832, — Gauhe, I. S. 14114. — Zedier, XXIII. S. 363 u. I.'j2fi.— Freih. v. Ledebur, II. S. 139. — Siebmacher, I. 57: v. Nächer, schlesisch. — v. Meding,II. S. 394.
Necliler, Naecliel (in Schwarz ein silberner Pfahl). Altes, schle-sisehes Adelsgeschlecht, dem Wappen nach ganz verschieden von derim vorstehenden Artikel besprochenen Familie, wenn auch SinapiusBeide in einer Rubrik besprochen hat, docli ohne anzugeben, dass sievon einander abstammen. Die v. Necliler sassen '1519 zu Nährschützim Stcinauschen und um diese Zeit auch zu Mechlau im Guhrauschen.
Sinapius , II. S 833. — Gauhe , \. S. 14(5 4 im Artikel: v. Necher. — Freih. v. Ledebur,11. S. 139. — Siebmacher, I. 57: v. Neclilern, schlesisch. — v. Meding , II. S. 394 u. 95.
Neckern, Necker (Schild blau und durch einen schwarzen Wasser-strom quer getheilt: oben ein rechts gekehrtes, aus dem Strome auf-wachsendes, weisses Ross mit den beiden oberen, zum Sprunge gestell-ten Füssen, offenem Rachen und ausschlagender Zunge und unten eingelber, links gekehrter, stacheliger Meerfisch). Reichsadelsstand. Diplomvom 23. Apr. 1653 für Martin Necker, pommerscher Linie für sich undseine eheliche Nachkommenschaft. — Altes, ursprünglich irländischesAdelsgeschlecht, welches in der Gegend von Armagh unter dem Namen :Kinnmare oder Kinmare begütert war, in Folge der Religionsstreitig-keiten aber 1588 Irland verliess, sich nach Deutschland wendete undsich Necker nannte. Um diese Zeit trennte sich der Stamm und brei-tete sich in den Niederlanden und der Schweiz und besonders in denMarken und in Pommern aus. Die niederländische Linie erlosch 1835mit dem Bischof von Neu-Orleans in Amerika v. Necker und die schwei-zerische 1804 mit dem bekannten französischen Finanzminister JacquesNecker, dessen Tochter die geistreiche Anna Luise Freifrau v. Stael-Ilolstein, gest. 1817, war.— Die ponnnersche Linie besass schon 1599die Güter Blumenhagen, Rakitt, Stüdnitz, Denzig, Pohlitz und Lauen-
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