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Halle. Noch 1830 war die Familie zu Leipitz unweit Nimptsch und1836 zu Glomnitz begütert: in neuester Zeit aber bat Rauer den Namendes Geschlechts unter dem im Itgr. Preussen begüterten ritterschaft-lichen Adel nicht mehr genannt.
Handschriftl. Notiz. — Sinapius, I. S. 659 u. II. S. 829. — Gauhe , I. S. 1449 u. 50. —Zedier, XXIII. S. 380. — N. P. A.-L. III. S. 442. — Freih. v. Ledebur, II. S. 135. — Sieb-macher, I. 72: Die Nefen, schlesisch. — v. Meding, II. S. 392,
Naegele. Reichsadelsstand. Diplom von 1624 für den kaiserl. Hat-schier Naegele.
Handschriftl. Notiz.
Naegelein, s. Negelein.
Naegerl v. Rosenbüchl, Ritter. Erbländ.-österr. Ritterstand. Di-plom vom 27. Aug. 1767 für Johann Georg Nägerl v. Rosenbüchl. In-haber des Gutes Rothwein in Steiermark. Derselbe hatte früher, 16. Mai1763, mit dem Prädicate: v. Rosenbüchl (Rosenpichl) den erbl.-österr.Adelsstand erhalten.
Megerle v. Mühlfeld, S, 132 und Erg. Bd. S. 386. — Kneschke, III. S. 326 u. 27.
Naeg-lost v. Naeglheim. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1718 für Johann Bartliolomaeus Naeglost, mit dem Prädicate: v. Naegl-heim.
Megerle x. Mühlfeld, Erg. Bd. S. 386.
Närringer. Ein früher zu dem steiermärkischen Ritterstande ge-hörendes Geschlecht.
Siebmacher, III. 77: v. Närringer, Steyrischen Ritterstandes. — v. Meding, II. S. 392 u.93: auch nach Bartschens W. B.
Nagel, Nageil, Freiherren (Stammwappen: in Silber eine runde,rothe Schnalle nach alter Art, rings umher an 5 bis 6 Orten mit lilien-förmigen Verzierungen besetzt und mit einer quer durchgehenden, ein-fachen Zunge, die sich nach der Linken kehrt). Im Königreiche Preussenanerkannter Freiherrnstand und zwar mittelst k. preuss. Cabinets-Ordred. d. 15. Nov. 1845 für die im Fürstentli. Münster ansässigen Liniender Familie v. Nagel, nämlich die Linien v. Nagel-Doornick und Nagel-Ittlingen, so wie durch lc. preuss. Ministerial-Rescript an den Chef derjüngeren Linie auf Gartrop, auf Grund urkundlicher Nachweise, dassbereits die Vorfahren der Familie im Ivgr. der Niederlande ein gleicherStandestitel rechtmässig zugekommen ist. — Altes Adelsgeschlecht derGrafschaft Ravensberg aus dem Stammsitze Königsbrück in derselben,wo die Nagel schon um 1224 als Zeugen mit der Bezeichnung: Milesin ravensberger Urkunden auftreten. Von da aus verbreitete sich dieFamilie nach Westphalen, den Nieder- und Rheinlanden, wie folgt: vonHermann v. Nagel zu Königsbrück, welcher von 1488 bis 1552 lebte,stammten drei Söhne: Hermann (11.), Georg und Jost. Von denselbenblieb Hermann II. auf Königsbrück gesessen, Georg vermählte sich 1541mit Michaele v. Herbern, Erbin von Ittlingen im Münsterschen u. Jost1539 mit Anna v. Keppel, Erbin von Ampsen im Lande Geldern. Letz-terer gründete die Linie v. Nagell zu Ampsen, die sich seit dem vorigenJahrb. Nagell statt Nagel schreibt, und aus welcher die Linie v. N. zu Gar-trop in der preuss. Rheinprovinz sich herleitet. Georg v. N. zu Ittlingen