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sisches Adelsgesclilecht, welches im Breslauischen angesessen war undauch in die Lausitz und nach Pommern kam. Dasselbe sass 1591 zuCahren unweit Cottbus, zu Wurschen bei Bautzen etc. und Elias v. Na-delwitz lebte noch 1628. Später ist der Stamm erloschen.
Lucae, S. 885. — Garpzov, Ehrentempel d. Ober-Laus. I. Cap. 10. S. 103. — Sinapius, I.S. 659. — Zedier, XXIII. S. 333. — N. Pr. A.-L. III. S. 411 u. 12. — Freih v. Ledebur, II.8. 135. — Siebmacher, I. 54: v. Nadelwitz, Schlesisch. — v. Medlng, III. S. 453.
Nadhermi. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1839 für Jo-hann Nadhermi, Gutsbesitzer.
Ilandschriftl. Notiz.
Nadherny, Ritter. Erbländ. - österr. Ritterstand. Diplom vom13. Sept. 1849 für Ignaz Edlen v. N., k. k. Gubernialrath und für denBruder desselben, Franz Edlen v. N., k. k. Hofrath der vereinigtenHofcanzlei. — Der Stamm blühte fort. Ein Sohn des Ersteren, JuliusRitter v. N., ist k. k. Hof- u. Min.-Secret.
Ilandschriftl. Notiz.
Nadlinger v. Ehrenbreitstein. Erbländ.-österr. Adelsstand. Di-plom von 1820 für Michael Nadlinger, k. k. Unterlieutenant, mit demPrädicate: v. Ehrenbreitstein. Der Stamm wurde fortgesetzt: in neue-ster Zeit war Andreas N. v. E. lc. k. Rechnungs-Official 1. Cl.
Megerle v. Mühlfeld, Erg. Bd. S. 386. — Militair-Schemat. d. österr. Kaiserth.
Naefe. Nefe, Neplie. Reichsadelsstand. Diplom ,,d. d. Augspurgk,20. Mai 1559 für Johann und Caspar beide derer Zwei, D. Pauli undJacob die Neffenn Gebrüder." — Schlesisches Adelsgeschlecht, als des-sen Stammsitz das Gut Obischau im Namslauischen genannt wird, vonwelcher Besitzung die Familie früher auch das Prädicat führte. Die-selbe war bereits 1400 zu Kaulwitz im Namslauischen, 1586 zu Obi-schau und Lorzendorf und 1588 zu Staedtel, sämmtlich unweit Nams-lau, gesessen, breitete sich weiter aus und erwarb im 17. u. 18. Jahrh.mehrere andere Besitzungen. — Johann v. Naefe und Obischau zu Lor-zendorf lebte um 1586; Hans v. N. war 1611 des namslauischen Weich-bildes Landes-Aeltester und leistete nebst anderen Abgeordneten demKönige Matthias II., im Namen des breslauischen Fürstenthums, dieErbhuldigung; Hermann v. N., der schlesisclien Fürsten u. Stände Ritt-meister, tritt 1621 mit dem Prädicate: v. Tschermine im Wartenberg-schen auf; Achatius v. N. war 1631 Herr zu Raudnitz im Fraukenstein-schen; Heinrich v. N. war 1657 zu Obischau und Schönwitz gesessen;Joachim Alexander v. N. und Obischau auf Kaulwitz kommt 1714 alsLandes-Deputirter des königl. Weichbildes Namslau vor und Carl Jo-seph v. Naefe u. Obischau auf Glomnitz war im dritten Jahrzehnt desvorigen Jahrh. des Fürstenthums Troppau Landrechts-Beisitzer, welcheWürde auch der Vater desselben, Joseph v. N. u. 0., bekleidet hatte. ■—Der Stamm blühte, in Schlesien begütert, fort und mehrere Sprossendesselben haben bis in neue Zeit in der k. preuss. Armee gestanden.Ein Oberstlieut. v. Naefe commandirte bis 1805 das 3. Musquetier-Ba-taillon des Regiments v. Treuenfels in Breslau, der Sohn desselben war1837 Major im 29. Infant.-Regimente und ein Bruder des Oberstlieute-nants v. Naefe stand früher als Major im Regimente v. Renouard zu