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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
Seite
435
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derselben ist: Freih. Everhard Gereon, geb. 1784, Solin des 1831verstorbenen Freih. Caspar Joseph, lt. k. General-Feldwachtmeistersaus erster Ehe mit Maria Anna v. Grote, verm. 1781 u. gest. 1785lt. lt. Kämm, und Oberstlieutenant in d. A., verm. 1825 mit CarolineEdlen v. Managetta und Lerchenau, geb. 1804, aus welcher Ehe, nebeneiner Tochter: Freiin Angelica, geb. 1828, verm. 1851 mit FlorianFreih. v. Machio, lt. lt. Feldmarschalllieutenant in Pension, ein Sohnentspross: Freih. Franz, geb. 1827, Doctor der Rechte, k. lt. Kämm,u. Obergerichts-Rath zu Hermannstadt, verm. 1860 mit WilhelmineFreiin v. Brukenthal, geb. 1841, aus welcher Ehe eine Tochter lebt:.Julie, geb. 1862. Von den Schwestern des Freiherrn Everhard Gereonvermählte sich Freiin Sophia, geb. 1783, 1819 mit Carl v. Heinsbergauf Backenhof und Freiin Clara, geb. 1784, 1825 mit dem 1856 ver-storbenen lt. preuss. General d. Inf. a. D. Friedrich August v. Rummel. Die Familie wurde, laut Eingabe d. d. Cöln, 8. Juni 1829, in derPerson des Carl Freih. v. Mylius der Adelsmatrikel der preuss. Rhein-provinz unter Nr. 2 der Classe der Freiherren einverleibt und eineStammtafel des Geschlechts vom Anfange des 15. Jahrh. bis in das18. Jahrb. hat Falmc gegeben.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 31. N. Pr. A.-L. V. S. 342. Fahne , r. S. 297.Freih. v. Ledebur , II. S. 130. (ienenl. Taschenb. d. freih. Haus. 1848. S. 26063. u. 1864S. 54 7 49. Tyroff , II. 242. W. B. d. preuss. Rheinprov. I. Tab. 83. Nr. 17.0 u. S. 82und 83 W. B. d. osterr. Mou. XI. 95. Kneschke , II. S. 311 u. 12.

Myinelingen, Mimelingen. Altes, oberrheinisches, im 14. Jahrh.

bekanntes Adelsgeschlecht, welches später ausgegangen ist.

Zedier, XXII. S. 1713.

Myner. Reichsadelsstand. Diplom von 1630 für Johann JacobMyner, kaiserl. Capitain-Lieutenant.

Haudschriftl. Notiz.

Mynsinger v. Frondeck, Frundeck. Reichsadelsstand. Diplom inder zweiten Hälfte des 16. Jahrh. für D. Joachim Mynsinger. herz,braunschweig. Canzler und Erb-Kämmerer des Herzogthums Braun-schweig, mit dem Prädieate: v. Frondeck. Ein gewöhnlich dem rhein-ländischen Adel zugerechnetes Geschlecht, welches ursprünglich aus derSchweiz stammte, 1386 sich nach Schwaben wendete und zur Schadlos-haltung der in der Schweiz verlorenen Güter das Schloss Frundeck amNeckar erhielt Der Empfänger des Adelsdiploms wurde 1514 zuStuttgart geboren, war ein Solin des Joseph M., K. Carl V. Ganzlers imHerzogtli. Württemberg und Enkel des kais. Raths M., erhielt, nach-dem er Doctor der Rechte geworden, eine Professur zu Freiburg, kam1535 als Beisitzer zu dem kaiserlichen Kammer-Gerichte, wurde 1556Canzler des Herzogs Heinrich des Jüngeren zu Braunschweig und 1568durch Ernennung vom Herzoge Julius Erbkämmerer des HerzogthumsBraunschweig, begab sich 1573 nach Helmstädt, wo 1575 auf sein An-regen eine Universität gestiftet wurde, um in Ruhe zu leben und starb1588 auf seinem Schlosse Alsleben. Mit seinen Söhnen: Heinrich Al-brecht und Sigismund Julius M. v. F. ist nach v. Meding, oder, nachanderer Angabe, mit dem Enkel des Canzlers Joachim M. v. F., 1640das Geschlecht erloschen.

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