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Angeli Holst. Adeischron. F. II. — Hühner. I. Tal». 87. — Ludoiph, Schaubühne. IT.8. UM. — Gäuhe, II. S. 7,73 — 775. — Zedier, XXII. S. 758. — Jacobi, 1*00, I. S K»5. —Sehwed W. B. 14 u 51.
Mündt, Munt, Mund. Altes, meldenburgisches Adelsgeschlccht,aus welchem Nicolaus Mündt 1458 Dompiopst zu Güstrow war. Das-selbe wurde auch in der Priegnitz begütert und sass daselbst 1598 zuSeetz, 1025 zu Beckenzien, 1041 zu Garlin und noch 1042 zu Seetz.Die Familie erlosch in Meklenburg 1081 mit Stellau Ludwig v. Mund,doch war ein Zweig nacli Dänemark gekommen, wo ein unter dem Kö-nige Christian V. in der dänischen Armee dienender Oberst v. Mundden Stamm durch einige Söhne, die ebenfalls in k. dänischen Militair-diensten standen, fortgesetzt hatte.
Gauhe, T. S. 1443. — Lisch, Urkunden der v. Malzahn, I. S. 387. — Freih. v. Ledebur.II. S. 131.
Mundelsheim. Altes, ursprünglich elsassisches, später auch frän-kisches Adelsgeschlecht, welches das gleichnamige Stammhaus und dieRittergüter Mittelhansberg, Birckenfeld etc. noch um 1050, zu welcherZeit Philipp Conrad und Philipp Johann v. Mundelsheim lebten, besass.
Pastorius , Franconia rediviva, S. 493. — Gauhe, II. 8 775.
Mundi, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrnstand. Diplom von1789 für Wilhelm Mundi, Tuchfabrikanten zu Brünn, wegen Errich-tung seiner Tuchfabrik.
Megerle r. Mühlfeld . S. 72.
Mimding. Reichsadelsstand. Diplom von 1050 für MatthaeusMümling, Doctor und Hofmeister der ungarischen Edelknaben und fürden Bruder desselben, Johann Mümling.
Handschrift!. Notiz
Munereti. Ritter und Edle. Reichsritterstand. Diplom von 1719für Johann Baptist Munereti, k. k. Reichshofagenten, mit dem Prädi-cate: Edler v.
Megerle v. Mühlfeld, Erjr. Bd. S. 180.
Munier, Edle. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1750 fürFranz Stephan Munier, Mercantil- und Weehselgenchts -Assessor zuEiumc, mit dem Prädicate: Edler v.
M'-gerle. v. Mühlfeld, 8. 232.
Murach, Freiherren (in Roth ein viermal eckig gezogener, silber-ner Querbalken). Im Kgr. Bayern anerkannter Freiherrnstand. Altes,bayerisches Adelsgeschlecht, welches, nach Wigul llund, von dem derFamilie zustehenden Stammschlosse Nieder-Murach den Namen erhielt,nach Anderen aber von den alten ehemaligen Grafen v. Murach aus demSchlosse Murach vorm Wald in der Pfalz, welches Schloss, als schon inalter Zeit die Grafen v. Murach erloschen, an die Grafen v. Ortenburgkam, herstammen soll und sich in die Linien zu Flügelsberg und zu Gu-teneck geschieden hatte. — Der Freiherrnstand ist durch alten Besitzund Urkunden über das Jahr 1720 hinaus erwiesen und nach Anlegungder Adelsmatrikel des Kgr. Bayern wurde in die Freiherrnklasse der-selben eingetragen: Georg Carl Freih. v. Murach zu Nieder-Murach,geb. 1767.
Wigul Hund, II. S. 174-179. — Gauhe, I. S. 1443 u. 44. — t>. Lang, S. 190. - Sieb-