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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
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berne Fische, von welchen jeder im Maule einen goldenen Ring hält).Altes, früher am Niederrhein, in Westphalen und den Niederlanden, inneuer Zeit noch im Nassauischen und in Oestorreich blühendes Ge-schlecht. Dasselbe sass bereits 1359 zu Blankenvorde, 1380 zu Badt-berg oder Halstaff, 1400 zu Kellen im Oleve'schcn, 1490 zu Ubbergenin den Niederlanden, 1514 zu Schwarzenstein unweit Dinslaken im Cle-veschen, nach welcher Besitzung sich auch eine Linie Mum zu Schwarzen-stein nannte, s. den betreffenden Artikel, S. 423, erwarb im. u.17. Jahrb. mehrere andere Güter und hatte noch 1728 Scheidt, jetztMummscheidt hei Solingen inne. Aus der westphälischen Linie desGeschlechts stammte, wie gewöhnlich angenommen wird, ChristianMumme, welcher 1492 (1593) das nach ihm genannte, so bekannt ge-wordene Getränk: braunscliweigische Mumme, zu brauen anfing. InNassau feierte der herz, nassauische Oberstlieutenant v. Munune inWiesbaden 1839 das 50jährige Jubiläum als Soldat. Derselbe, geborenzu Bochholt im Reg.-Bez. Münster, war früher k. preuss. Lieutenant.In k. k. Diensten stand Philipp v. Mumme als Major und der gleich-namige Sohn desselben war 1843 Hauptmann in k. k. Kriegsdiensten.

Geneal. Jahrb. I.Abth. II. S. 109. - N. Pr. A.-L. VT. S. 71 . Fahne, II. S. 98. Freih.r. Ledebur, 11, S. 1'28. v. Steinen, Tab. 63. Nr. 4. v. Hefner, nassauischer Adel, Tab. 13u. S. 12. Kneschke, III. S. 325.

Mutnthe v. Heldenfels. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von*1803 für Friedrich Mumthe, k. k. pens. Major mit dem Prädicatc:v. Hcldenfels.

Merjerle v. Mühlfeld, S. 232.

Munck, Monck. Altes, holsteinisches Adelsgeschlecht, welches sichspäter in Dänemark und Schweden ausbreitete. Magnus Munck oderMonck. k. dän. General, blieb 1410 in einem Treffen mit den Ilolstei-nern unweit Gottorp in Jütland; Ivarus Monck wurde 1499 Bischof zuRipen und Petrus Munck, k. dän. Reichsrath, war von 1588 bis zurMajorennität des Königs Christian IV. 1596 Mitregent des Reichs. VonLetzterem stammte Christina Monck, mit welcher sich König Chri-stian IV. nach dem Tode seiner Gemahlin, Anna Catharina aus demKurhause Brandenburg, 1613 in morganatischer Ehe verband. HansMunck, k. schwedischer General, schlug 1612 die bei Kexholm einfal-lenden Russen zurück; Peter M., ein Sohn des oben genannten Reichs-raths Peter Munck, zeichnete sich um 1630 als k. dän. Admiral durchgrosse Tapferkeit aus; um dieselbe Zeit machte sich auch Janus Munck,ebenfalls dänischer Rcichs-Admiral, sehr bekannt und zwar besondersdurch die 1616 nach Grönland unternommene Schifffahrt, welche er be-schrieb und deren Beschreibung 1 65.0 auch in das Deutsche übersetztworden ist, und ein anderer Petrus Munck war 1680 k. dän. Geh.-Rath,auch gehörten, so viel bekannt, zu dieser Familie D. Johannes Munck,welcher 1712 als Bischof in Norwegen starb, so wie D. Peter Munck,welcher noch im Anfange dieses Jahrhundert Bischof zu Lund und Pro-canzler der dortigen Universität war. Der Stamm hat in Schweden fort-geblüht und Sprossen desselben sind nach neueren Siegelabdrücken mithohen Orden etc. zu grossem Ansehen gelangt.