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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
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Polizeidirector; und Grf. Alexandra, geb. 1829, venu. 1850 mit HansFriedrich Bogislaiis v. Strantz, k. preuss. Eittm. und Escadronschef.

Von dem Bruder des Grafen Friedrich Franz, dem als Oberstlieute-nant des kleinrussischen Cuirassier-Kegiments verstorbenen Peter Chri-stoph Gr. v. Münnich stammt aus der Ehe mit Henriette Caroline FreiinClodt v. Jürgensburg ein Sohn: Graf Christoph, geb. 1825, Jurisutriusque Doctor.

Gauhe , I. S. 1438. n. 39, u. II. S. 752 71. Zedier, XXII. S. 42131. Fortges. neueIiistor. Nachrichten, Bd. 88. S. 22841 u. Bd. 89. S. 30124. Büsching , Magazin, III.S. 387 536. Hupel, Material. 1788. S. 641. Die Grafenh. d. Gegensv. II. S. 14245.

Breill, v. Ledebur , II- S. 132. Geneal. Taschen!), d. griifl. Häuser, 1864, S. 572 u. 73,und histor. Handb. zu demselben, S. 631 Tyroff , II. S. 121: Gr. v. M.,

Münster, Münster, Grafen (Stammwappen: Schild von Roth undGold quergetheilt, ohne Bild). Reichsgrafenstand. Diplom im Kur-pfälzischen Reiclisvicariate vom 27. Juni 1792 für Ludwig Ernst Fried-rich Wilhelm Freiherrn von Monster, Freih. zu Oer, Herr zu Lange-lage und Lohe, für seine Brüder und für die gesammte Familie, welchesich im freiherrlichen Stande meist Münster schrieb, seit Erhebung inden Grafenstand aber den Namen: Münster führt. Eins der ältestendeutschen Adelsgeschlechter, dessen Sprossen schon im 10. Jahrh. an-gesehene Ritter waren. Urkundlich kommt dasselbe schon 1163, 1168,1173 und 1240 vor und kann, wie sich aus Wilkens Geschichte derStadt Münster ergiebt, von 1124 bis jetzt die absteigende Stammreihegenau angeben. Die Stammgüter lagen in Westphalen, namentlich imHochstifte Münster und die bischöfliche Kirche zu Münster wurde inden Besitzungen des Geschlechts gegründet, weshalb dasselbe auch bis1268 das Patronatsreeht ausübte, im genannten Jahre aber, nach lan-gen Streitigkeiten, dieses Recht an das Bisthum Münster für achthun-dert Mark abtrat. Später breitete sich der Stamm am Niederrhein, inHannover, Oldenburg, Meklenburg, Pommern u. in der Oberlausitz undder Kurmark, in Pommern, Südpreussen u. s. w. aus. Als allgemeinerStammvater wird gewöhnlich Hermann I., der Erbauer von Meinhövelunweit Ludwighausen, Heerführer der Sachsen, ein Sohn Ethelhardsund Bruder Alboins, welcher 789 gegen Carl den Grossen bei Harstattfiel, als seine Gemahlin aber Asta, Schwester des norwegischen KönigsHarald, genannt. Edgard, Edler Herr zu Meinhövel und Rliunen(Rüuen), gest. 1522, gründete durch seinen Sohn, Georg, der noch1597 lebte, die noch blühende Linie des westphälischen Geschlechts,welches sich durch Georg Herrn. Heinrichs, Herrn zu Surenburg imTeklenburgischen, Geisbeck bei Lüdinghausen u. s. w., geb. 1773, dreiSöhne in die jetzt blühenden drei Häuser: Langelage, Meinhövel undLedenburg schied. Der ältere Sohn, Ludwig Friedrich Dietrich Wil-helm, Herrn zu Langenlage, Warburg, Germete, Surenburg, Geis-beck u. s.w., stiftete das Haus Langelage im Osnabrückschen, dermittlere Sohn, Georg Werner August Dietrich das Haus Meinhövel inWestphalen und der jüngere Sohn, Ernst Friedrich Herbert Halb-bruder der genannten älteren Brüder das Haus Ledenburg, ebenfallsim Osnabrückschen. Die absteigenden Stammreihen dieser drei Häu-ser sind folgende: Haus Langelage: Freiherr Georg Hermann Heinrich