Druckschrift 
6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
Seite
412
Einzelbild herunterladen
 

412

der des «Herrn Cunrats v. Mttnchweil, Thurmherrn zu Costanntz undJohanns v. Münchweil.»

Si abmache r, I. 12 K: v. Miiuchwoil, Kheinlüiidisch. v. Meeting, III. S. 451.

Mündel. Altes, niedersächsisches Adelsgeschlecht, welches früherauch: «v. den Küsten» genannt wurde. Dasselbe kam im Bremenschenvom 11. bis 17. Jahrhundert vor.

Mutshard , S. 341. Zedier , XXII. S. 397 u. 398.

Miindenhansen v. Schröders. Reichsadelsstand. Diplom von 17(50für Caspar Wilhelm Mündenhausen, mit dem Prädicate: v. Schroeders.

Handschrift!. Notiz. Supplem. zu Siebin. W.-B. IX. 23.

Münnich, Münch, s. Münch, S. 402.

Miinnieli, Mönnick. Altes, westphälisches, gewöhnlich Mönnickgeschriebenes Adelsgeschlecht, dessen Sprossen bis zur zweiten Hälftedes 17. Jahrh. Burgmänner zu Bentheim und Haselünne waren. DasGeschlecht sass bereits 1350 im Emslande zu Bodo, zu Haselünne,Herslick und Holte, 1490 zu Nordhorn, 1500 zu Harm, 1590 zu Eick-hoff u. s. w.

». Ledebur, II. S. 131.

Miinnieli, Moneke (in Silber drei rothe Wecken). Altes, west-phälisches Adelsgescblecbt, welches in Münsterschen Urkunden des14. und 15. Jahrh, und noch in der Landesvereinigung von 1446 in derPerson des Johann Moneke aufgeführt wird. Dasselbe war 1379 zuMiddendorp und Overbeke im Kirchspiele Bocholt und 1441 zu Det-niarinshof im Kirchspiele Alen gesessen.

Frei/i. v. Ledebur , II. S. 131.

Miinnieli, Miinnieli, gen. v. der Hellen (in Silber ein schwarzerAdler). Altes, bremensches Adelsgeschlecht, dessen Sprossen Burg-männer zu Ottersberge und zu Stuckenborstel waren. Dasselbe ist be-reits gegen Ende des 15 Jahrhunderts erloschen.

Muxhard , S. 283. Freih. v. Ledebur . II. S. 131.

Miinnieli, Grafen (Stammwappen: in Silber ein freistehender,rechts sehender Mönch in schwärzer Kutte, welcher mit den gefaltetenHänden einen Rosenkranz hält). Russischer- und Reichsgrafenstand.Russisches Grafendiplom vom 25. Febr. 1728 für Burcliard Christophv. Miinnieli, k. russ. Feldmarschall, und Reichsgrafendiplom im kursächs.Reichsvicariate vom 4. Febr. 1741 für Denselben. Ein aus dem altenbayerischen Geschlechte der Mönche zu Ramspauer stammendes Adels-gescblecht, aus welchem Glieder nach Oldenburg kamen und die GüterNutzborn. Brockdeich, Neuenhüntorf und Grüneck an sich brachten.Nach Ilempel aus Halle (Leben und Thaten des kais. russ. Feldmar-schalls Grafen v. Münnich) vermählte sich Johann v. Münnich, Herrzu Ramspauer (auch Rambspauer: altes Schloss im ehemaligen pfalz -neuburgiseben Amte Burg-Lengefeld, am Flusse Regen, eine Meilevon Regensburg) mit Annecke v. Einsiedel, und hinterliess drei Söhne,von welchen der mittlere, Hermann, den Stamm fortsetzte. Derselbe,vermählt mit Catharina v. Harras, wurde 1526 im Bauernkriege vonRamspauer vertrieben. Von jlen drei Söhnen desselben pflanzte eben-falls der mittlere, Hermann (II.), verm. mit einer v. Schmied, das Ge-