Druckschrift 
6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
Seite
410
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Coburg.-gotli. Landes-Ober-Jägerm. Freih. v. Wangenheim, aus der zwei-ten aber, neben drei Töchtern: Freiin Antonie, geb. 1814, verm. 1832mit Rudolph Freih. v. Hiller v. Gärtringen, k. württemb. Kammerherru. fttrstl. hohenzollern-hechingen. Oberforstmeister, Freiin Camille, geb.1819 und Freiin Adelheid, geb. 1823, ein Sohn, Freih. Anton,geb. 1812.

Bucelini , Stemmat. P. III. Gaulie, I. S. 143S : nach Bucelini und Bürgermeister.v. Haftstein, III. Suppl. S. i07109. Zedier. XXII. S. 315. Müder , Reichsritterschaftl.Magazin, VIII. S. (553. Cast, Adelsb. d. Kgr. Württemb. , S. 275 77. Sicbmac/ier, I.2IS: v. Münchingen, Schwäbisch. Supplem. zu Siebm. W.-B. VII. S. 30. Tyroff, II. S.119. W.-B d. Kgr. Württemberg. Nr. 34 und S. 119. Kneschke. II. S. 309 und 310.

Miincliow, auch Freiherren und Grafen (in Silber drei, 2 u. 1,rechts sehende, schwarze Mobrenköpfe mit goldenen, rotli eingefass-ten Stirnbändern , welche nach hinten eine goldene Quaste tragen). Gra-fenstand des Königreichs Preussen. Diplom vom 6. Novbr. 1741 fürLudwig Wilhelm v. Münchow a. d.H. Cosemiihl im Kr. Stolp , k. preuss.Chef-Präsidenten der neuerrichteten Kriegs- u. Domänenkammer u. fürden Bruder desselben, Carl Gustav v. Münchow. Eins der ältestenund angesehensten pommerschen Adelsgeschlechter, welches in Pom-mern, im Brandenburgischen und in West- und Ostpreussen zu an-sehnlichem Grundbesitz kam und' vorübergehend auch in Schlesien undWestphalen begütert wurde, und welches einer Familiensage nach inBernhard, einem tapferen Ritter, welcher drei der vornehmsten Heer-führer der Saracenen erlegte und die Häupter derselben, umgeben mitgoldenen Binden, dem Kaiser überreichte, wovon man das Wappenherleitet, seinen Ahnherrn verehrt; doch sollen, einer anderen Angabenach, wohl unter Berücksichtigung des Familiennamens die drei Köpfeim Wappen ursprünglich Mönchköpfe gewesen sein. Henrich Münckstritt urkundlich schon 1238 in einem der Kirche zu St. Jacob in Stet-tin vom Herzoge Barnim I. gegebenen Schenkungsbriefe auf, und derden Namen des Geschlechts tragende Sitz unweit Usedom kommt be-reits 1357 vor. Später war Vincentius M. des Herzogs Georg III. Hof-meister, Claus des Herzogs Casimir und Thomas des Herzogs Francis-cus Stifts-Voigt zu Camin ; um 1622 lebten Georg Bernhard u. ThomasMünchow. Ersterer als fürstl. braunschw., Letzterer als fürstl. meklenb.Minister und Christian Ernst v. M., k. preuss. Geh. Justitien-, Ilof-und Kammergerichts - Rath, wie auch Landvoigt zu Stolp, wurde 1714Kammer-Präsident zu Königsberg in Preussen, und wird später, um1727, als k. preuss. Kriegs-, Domainen- und Kammer-Präsident inder Neumark genannt. Ludwig Wilhelm Graf v. Münchow, s. oben,geb. 1712 in der Neumark, wurde 1742 w. Geh. Staats- und Kriegs-rath und Erbtruchsess der Kurmark Brandenburg, erhielt 1747 diedurch Absterben des Grafen v. Thum dem Könige Friedrich IL vonPreussen anheimgefallenen Lehne Klein-Kauen und Gottschwitz imGlogauischen und starb 1753; Richard Daniel v. M., geb. 1703 inPommern, verm. mit einer v. Rössing, stieg 1756 zum Oberst, starbaber schon im nächsten Jahre an seinen, in der Schlacht bei Collin er-haltenen Wunden; Lorenz Ernst v. M., geb. 1700 u. gest. 1758 anden bei Leuthen empfangenen Wunden, k. preuss. Generalmajor und