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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
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Jerichow I.; die Erben des Kreis - Deputirten Adolph Freih. v. M. aufAltbaus Leitzkau mit Lochow im Kr, Jerichow I.; Rudolph v. M Reg.-Referendar a. 1)., auf Kalitz im Kr. Jerichow I.; und Ernst Freiherrv. M. auf Nieder-Schwedeidorf im Kr. Glatz.

Alh. Lomeieri Carmen be Monicluisiae et Btisehiae gentis insignibiis. Lemgo 1592.Stammtafel in Behrens Reil, zur Beschreib, der v. Steinberg. Nr. 12. S. 8392. Wol-tereck , Wolfeubutt. Chronik. S. 58ß u. 589. Piderit , Chron. Lipp. s. 234. v. Gleichen-stein , Nr. 58. Treuer , (iescbl -Iiistor. d. adel. Haus, der Herren v. Münchhausen, Gotting.17J0. Gauhe , I. S. 1433. 36. ». Haftstein , III. Suppl. S. 106. Zedier , XXII. S.311 15. Grundemann, S. 24. Kstor , S. 293 u. Tab. 3. o. Uechtritz . üeschlechu-Erzählungen, I. Tab. 77. und 59. Beitrag zur Geschichte der alten Pannerherren v. Münch-bausen. von K. L. A. Freih. v. Münchhausen. Aus Trauerreden und Familien-Archiven in:K. W. Justi , Hess.-Denkw. III. Marl). 1S02. Nr. XI. Ilommel , Gesch. v. Hessen. IV.Ann.erk. S. 494. Schmidt, Beitr. z. Gesch. d. Adels, I. S. 161 und II. 8. 338. Klein-schmidt , Samml. Calenb. Laudt-Absch., I. S. 323 u. II. S. 338. N. pr. A.-L., TU. 8. 433u. 34. Freih. v. Knesebeck. 8. 217. Freih. v. Ledebur , II. 8. 12830. und III. S. 314.Siebmacher , f. 8. 183, v. Münchhausen, Braunsohw., n. III. S. 195. v, Meding, I. S.4 05 und 406.. Tgroff. I. 21: F. H. v. M. W.-B. d. Kgr. Bayern, VII. S. 40. W.-T5.d. Kgr. Hannover. C. 19: v. M. weisser Linie, u. 8. 11: v.M. weisser und schwarzer Linie. W- B der siiehs. Staaten, VIII. 8. 20: v. M und IX. S. 23: F. H. v. M. - e. Hefner,Hannov. Adel, Tab. 23.

Münchingen (in Silber ein rechts gekehrter, golden gekrönter,schwarzer Löwe mit rother, ausgeschlagener Zunge und doppeltemSchweife). Altes, schwäbisches Adelsgeschlecht, aus welchem Rüdigerv. Münchingen schon 1157 in einer Urkunde des Klosters Hirschau vor-kommt. Dasselbe vertauschte um die Mitte des 15. Jalirh. das gleich-namige Stammhaus im Glemsgau gegen den in der Nähe gelegenen Rit-tersitz Dizingen, doch gelangte die Familie 1652 wieder zum theilweisenBesitze der Stammgüter. Die ordentliche Stammreihe fängt um 1260mit Heinrich v. Münzingen, genannt der Kellner, an Von den vierSöhnen desselben setzte der zweite, Hugo Franz, gest. 1313, denStamm dauernd fort und durch die Söhne desselben, Reinhard undWerner, schied sich das Geschlecht in zwei Linien. Die von Wernergepflanzte jüngere Linie ging mit des Stifters Urenkel. Wilhelm, 1491wieder aus, die ältere Linie aber blühte durch Reinhard's älteren Sohn,Werner II., kräftig fort. Von den früheren Familiengliedern widme-ten mehrere ihre Dienste der Kirche, auch traten einige in weltlicheOrden und Einigungen, die Familienhäupter aber standen vom 14.Jahrb. an in fast ununterbrochener Reihe bis auf die neueste Zeit imDienste des regierenden Hauses Württemberg in den ansehnlichstenIlof- und Militairwürden. Friedrich Benjamin v. M., herz, württemb.Kammerherr und Stallmeister, gest. 1658, wurde vom Herzoge Eber-hard zu Württemberg 1652, s. oben, wieder mit dem Rittergute zuMünchingen belehnt, welches sich noch in der Hand der Familie befin-det und durch welches dieselbe, sowie durch das 1672 erworbene Rit-tergut Dizingen im Ober-Amte Leonberg zu dem ritterschaftlichen Adeldes Königreichs Württemberg gehört. Von Werner (II.) dem SohneReinhold's, s. oben, entsprossten im 10. Gliede die Gebrüder: Lud-wig Freih. v. M., geb. 1765, grossherz. badischer Kammerherr undOberst a. D., und Siegfried Freih. v. M., geb. 1776, k. Württemberg.Generallieutenant, Oberst-Stallmeister u. s. w. Ersterer verm. in ersterEhe mit Charlotte v. Pflug und in zweiter mit Octavie von Flachslan-den, geb. 1782, setzte den Stamm fort. Aus der ersten Ehe entsprossAmalie Freiin v. M., geb. 1797, verm. 1822 mit dem herz. Sachsen-